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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Bayerischer Arbeitsmarkt: Schwächster Oktober seit 15 Jahren
Wirtschaft

Bayerischer Arbeitsmarkt: Schwächster Oktober seit 15 Jahren

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 30. Oktober 2024 09:48
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Wie schon im September sank die Arbeitslosenzahl auch im Oktober nur leicht. Sie ging um 6.867 zurück auf 286.626. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 3,7 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als im Monat davor. Der saisonübliche Herbstrückgang auf dem bayerischen Arbeitsmarkt fiel damit nur gedämpft aus, sagt der Chef der bayerischen Arbeitsagenturen, Markus Schmitz. Und er fügt hinzu: Die schlechte Nachricht daran sei: „Wir haben knapp 35.000 Arbeitslose mehr als im Vorjahr.“

Inhaltsübersicht
Deutlich weniger offene Stellen als vor einem JahrSozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst langsamerNiedrigste Arbeitslosenquote erneut in SchwabenMittel- und Oberfranken über bayerischem Durchschnitt

„Die anhaltende konjunkturelle Schwäche bremst den bayerischen Arbeitsmarkt weiter aus. Wir haben jahreszeitlich bedingt zwar einen Rückgang. Der fällt aber so niedrig aus wie schon lange nicht mehr. Das ist die höchste Oktober-Arbeitslosigkeit seit 2009, seit der Finanzkrise.“ Markus Schmitz, Leiter der Regionaldirektion Bayern

Sinkende Umsatzzahlen, Exportrückgänge und Auftragsrückgänge – was Wirtschaftsinstitute, Branchen- und Wirtschaftsverbände seit geraumer Zeit vermelden, sei nun auch am bayerischen Arbeitsmarkt spürbar, erklärt Schmitz. So sorge der konjunkturelle Einbruch für Entlassungen. Er sehe, dass „deutlich mehr Menschen aus Beschäftigung eben in die Arbeitslosigkeit wechseln“. Auch wirke sich der Transformationsprozess zahlreicher Unternehmen aus, „insbesondere in der Automobil- und Zulieferindustrie“.

Deutlich weniger offene Stellen als vor einem Jahr

Zugleich gebe es „deutliche Rückgänge“ bei den gemeldeten freien Stellen, sagt Schmitz. Der Bestand an offenen Arbeitsstellen lag im Oktober bei 127.183. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist damit im Vergleich zu September um 2,9 Prozent gesunken. Im Vorjahresvergleich ist hingegen ein Rückgang um 14,3 Prozent festzustellen.

Die Arbeitsagenturen würden bei vielen Unternehmerinnen und Unternehmern merken, dass sie mit Skepsis auf die künftige Entwicklung schauen, sagt Schmitz. „Die Rahmenbedingungen werden immer wieder kritisiert von vielen Unternehmen. Und ich denke, da braucht es auch eine deutliche Veränderung, damit die Unternehmen wieder positiver in die Zukunft blicken können.“

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst langsamer

Merklich verlangsamt hat sich laut Arbeitsmarktstatistik im Vergleich zu den Vorjahren das Wachstum in der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Sie ging in Bayern im Vormonatsvergleich zwar um 8.100 Beschäftigte zurück. Gegenüber Oktober des Vorjahres ist jedoch ein Plus von über 27.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zu verzeichnen. Das größte Wachstum vermelden die Arbeitsagenturen im Gesundheitswesen. Dagegen gebe es in der Zeitarbeit, dem verarbeitenden Gewerbe, im Handel und im Baugewerbe einen „deutlichen Beschäftigungsabbau“.

Niedrigste Arbeitslosenquote erneut in Schwaben

Im Ranking der Bundesländer weist Bayern nach wie vor die niedrigste Arbeitslosenquote auf. Im Freistaat selbst belegt unter den Regierungsbezirken erneut Schwaben Platz 1, und zwar mit 3,3 Prozent. Unter dem gesamtbayerischen Durchschnitt liegt die Arbeitslosenquote außerdem in der Oberpfalz (3,4), Niederbayern (3,5) und Unterfranken (3,6).

Oberbayern liegt genau auf dem Durchschnittswert von 3,7 Prozent, wobei die Kreise Bad Tölz-Wolfratshausen und Pfaffenhofen an der Ilm mit 2,3 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote in ganz Bayern haben.

Die höchste Arbeitslosenquote Bayerns verzeichnet die unterfränkische Stadt Schweinfurt mit 7,3 Prozent.

Mittel- und Oberfranken über bayerischem Durchschnitt

Über dem bayerischen Durchschnitt liegen erneut die Bezirke Ober- und Mittelfranken. Während die Arbeitslosenquote in Oberfranken gegenüber September sich leicht verbesserte – auf 4,1 Prozent – blieb die Quote in Mittelfranken unverändert auf 4,4 Prozent. Was sich im Vergleich der beiden Regionen zeigt: In Oberfranken ist die Arbeitsmarktentwicklung in den sechs nördlichen Landkreisen ungünstig, während die Quote in den drei südlichen Landkreisen Bamberg, Bayreuth und Forchheim weit unter dem bayerischen Durchschnitt liegt.

Hingegen sind es in Mittelfranken die großen Städte Nürnberg, Fürth und Erlangen sowie die Bezirkshauptstadt Ansbach, die mit ihren Arbeitslosenquoten zwischen 4,4 und 6,8 Prozent den Bezirk zum Schlusslicht der bayerischen Arbeitsmarktstatistik machen. Denn in den mittelfränkischen Landkreisen liegen die Quoten überwiegend deutlich unter 3,0 Prozent und damit besser als der bayerische Durchschnitt.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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