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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > La Niña hat begonnen: Diese Auswirkungen hat das Klimaphänomen
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La Niña hat begonnen: Diese Auswirkungen hat das Klimaphänomen

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 2. Februar 2025 09:00
Von Michael Farber
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4 min. Lesezeit
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Alle paar Jahre verändern sich über dem Pazifik die Passatwinde. Das ist Teil einer natürlichen Klimaschwankung, an der der Mensch nicht beteiligt ist. Und diese Veränderung hat massive Folgen: Normalerweise wehen die Passatwinde beharrlich von Südamerika über den Pazifik nach Südostasien. Von Europa aus gesehen passiert das zwar auf der anderen Seite der Erde, aber die Pazifikregion ist so groß, dass die Veränderungen dort Prozesse anstoßen, die den ganzen Planeten betreffen.

Inhaltsübersicht
Die größte „Wetterküche“ des PlanetenWetter-Durcheinander durch ENSOAuch La Niña kann Wetterextreme bringenFolgen für Deutschland sehr geringGlobal bringt La Niña Abkühlung

Die größte „Wetterküche“ des Planeten

Bei einem La Niña-Ereignis wehen die Passatwinde stärker als sonst. Sie schieben sozusagen viel warmes Oberflächenwasser bis an die Küsten vor Australien und Asien. Das verändert nicht nur die Meerestemperaturen und deren Verteilung, sondern auch das Wetter an Land.

In Australien zum Beispiel werde das küstennahe Pazifikwasser dann wärmer, erklärt der Geoökologe Eberhard Faust: „Über diesem sehr warmen Wasser verdunstet viel Feuchte. Wenn das zwischen September und März passiert, gibt es typischerweise mehr Niederschlag.“

Wetter-Durcheinander durch ENSO

Faust war Forschungsleiter für Klimarisiken und Naturgefahren bei der „Munich Re“. Weil Phänomene wie La Niña und ihr Gegenstück „El Niño“ zu gefährlichen Wetterextremen führen können, hat er sich viel mit ENSO beschäftigt. So bezeichnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieses natürliche Hin und Her im Pazifik: Es ist die Abkürzung für „El Niño Southern Oscillation“ und steht für einen schwankenden Wechsel zwischen drei Zuständen:

  • dem neutralen Zustand, wenn die Passatwinde wie gewohnt von Südamerika nach Asien wehen
  • dem Phänomen La Niña, wenn die Passatwinde stärker wehen als gewohnt
  • und dem gegenteiligen Phänomen El Niño, wenn sie schwächeln oder ganz ausfallen

Auch La Niña kann Wetterextreme bringen

Jetzt hat diese Schwingung gerade wieder ausgeschlagen und ist vom neutralen Zustand der letzten Monate in Richtung La Niña gewechselt. Das hat die US-amerikanische Ozean- und Atmosphären-Behörde NOAA bekannt gegeben, die regelmäßig Oberflächenwasser im Pazifik misst, um eine Art ENSO-Update geben zu können.

Auf der amerikanischen Seite des Pazifiks wird während La Niña trockenes Wetter erwartet. Das begünstigt Wetterextreme wie Dürren und Waldbrände. Auch mehr Wirbelstürme kann es geben. Auf der asiatischen Seite hat La Niña mehr Regen zur Folge. Es gab in der Vergangenheit bereits La Niña-Ereignisse, die in Asien zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen sowie bis Indien zu schlechten Ernten wegen zu viel Niederschlag, geführt haben.

Folgen für Deutschland sehr gering

Selbst in Europa, das keine Küste am Pazifik hat, kann La Niña Folgen haben. Denn ENSO bringt nicht nur die Meerestemperaturen durcheinander, sondern auch die Dynamik in der Atmosphäre. So könne es zum Beispiel bei einem starken El Niño im Herbst durchaus passieren, dass es auch in Westeuropa zu besonders starken Niederschlägen kommt.

Das jetzt stattfindende La Niña-Ereignis allerdings werde hier vermutlich nicht zu spüren sein, sagt Geoökologe Faust. Es sei ja vorhergesagt, dass es ein schwaches La Niña-Ereignis werden würde. Signifikante Niederschlagsereignisse in Europa seien deswegen sehr unwahrscheinlich.

Global bringt La Niña Abkühlung

Im weltweiten Durchschnitt führt La Niña zu kühleren Temperaturen. Das ist erstmal erfreulich. Kurzfristig könnten wir jetzt eine kleine Atempause nach den Rekordtemperaturen der vergangenen Jahre bekommen.

Aber auf längere Sicht werde das leider nicht helfen, sagt der Meteorologe Thomas Birner, Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Denn La Niña ist eine natürliche Klimaschwankung. „Die kommt quasi noch obendrauf“, sagt Birner. „Wenn die natürliche Klimaschwankung zu einer Abkühlung führt, heißt das für uns erstmal nicht ganz so viel Klimaerwärmung. Die schreitet danach aber genauso fort wie vorher.“

Es wird voraussichtlich sowieso nur eine sehr kurze „La Niña-Atempause“ sein. Die Atmosphären-Behörde NOAA hat nämlich berechnet, dass La Niña diesmal wahrscheinlich schon zwischen März und Mai wieder vorbei sein wird.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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