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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > TU München und TSMC: Neues Entwicklungszentrum für KI-Chips
Wirtschaft

TU München und TSMC: Neues Entwicklungszentrum für KI-Chips

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 2. September 2025 08:47
Von Christin Freitag
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2 min. Lesezeit
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Bei der Entwicklung hochwertiger und leistungsfähiger Computerchips für Künstliche Intelligenz (KI) hinkt Europa bislang hinterher. Vor allem die USA und Asien geben hier den Takt vor. An der Technischen Universität München (TUM) will man nun aber gegensteuern. Am Montag fiel deshalb der Startschuss für ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für KI-Chips.

Inhaltsübersicht
Blume: Wollen Talente an modernsten Chiptechnologien ausbildenFreistaat fördert Aufbau mit knapp 4,5 Millionen EuroStaatsregierung setzt schon länger auf KI

Blume: Wollen Talente an modernsten Chiptechnologien ausbilden

Das Zentrum mit dem Namen „Munich Advanced-Technology Center for High-Tech AI Chips“, kurz MACHT-AI, setzt dabei auf Kooperation mit dem taiwanischen Chiphersteller TSMC. Der Konzern gilt als weltweit führendes Unternehmen der Branche. „Dank der Zusammenarbeit mit TSMC können wir bayerische Talente an den weltweit modernsten Chiptechnologien ausbilden“, sagte Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU).

KI-Chips seien die Währung von morgen, so Blume. „Wir schaffen nun eine Plattform, die exzellente Wissenschaft und internationale Spitzenunternehmen zusammenbringt.“ Man wolle das Knowhow des Unternehmens in der Informationstechnologie nutzen und neue Technologien entwickeln, um wettbewerbsfähig, unabhängig und souverän zu sein.

Freistaat fördert Aufbau mit knapp 4,5 Millionen Euro

TSMC ist weltweit der größte Auftragsfertiger für Computerchips, der globale Marktanteil liegt nach diversen Erhebungen bei etwa zwei Dritteln. Wichtig für Chips sind vor allem Rechenkapazität und Stromverbrauch. Das Zentrum könne dazu beitragen, die Talentlücke in Europa zu schließen, sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Für TSMC ist es der nächste Schritt hin zur Verwurzelung in Bayern. Erst im Mai war bekannt geworden, dass der Chip-Riese ein eigenes Entwicklungszentrum in der Landeshauptstadt München bauen will.

Sowohl das bayerische Wissenschafts- als auch das Wirtschaftsministerium finanzieren den Aufbau des Zentrums mit knapp 4,5 Millionen Euro. Leiter des Projekts wird der TU-Wissenschaftler Hussan Amrouch, Professor für KI-Chipdesign.

Staatsregierung setzt schon länger auf KI

Die Staatsregierung hatte zuletzt immer wieder auf die große Bedeutung von KI als Schlüsseltechnologie hingewiesen. Auch an Fachschulen im Freistaat wird das Thema deshalb mittlerweile immer wichtiger. An vier Einrichtungen können sich Schüler und Schülerinnen ab dem neuen Schuljahr etwa zu KI-Experten ausbilden lassen.

Mit Informationen von dpa

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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