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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Netzwelt > KI-Zusammenfassungen: „Rolling Stone“-Verleger verklagt Google
Netzwelt

KI-Zusammenfassungen: „Rolling Stone“-Verleger verklagt Google

Benjamin Lehmann
Zuletzt aktualisert 16. September 2025 09:51
Von Benjamin Lehmann
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2 min. Lesezeit
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Der Medienkonzern Penske Media verklagt Google wegen der Nutzung seiner journalistischen Inhalte in den KI-Zusammenfassungen des Internetkonzerns. Der Verleger von Zeitschriften wie „Rolling Stone“, „Billboard“ und „Variety“ wirft dem Technologieunternehmen vor, seine Artikel ohne Zustimmung zu verwenden und dadurch Besucher von seinen Webseiten wegzuleiten.

Inhaltsübersicht
Klage gegen Google-Funktion „Al Overviews“Google kritisiert „haltlose Vorwürfe“

Klage gegen Google-Funktion „Al Overviews“

Es ist das erste Mal, dass ein großer US-Verlag wegen der als „AI Overviews“ bezeichneten Funktion gegen Google vor Gericht zieht. Nachrichtenorganisationen beklagen seit Monaten, dass die neuen Zusammenfassungen, die an der Spitze der Suchergebnisse erscheinen, den Datenverkehr von ihren Seiten abziehen und damit Werbe- und Abo-Einnahmen schmälern.

Laut Penske nimmt Google die Webseiten von Verlagen nur in seine Suchergebnisse auf, wenn es deren Artikel auch für KI-Zusammenfassungen verwenden darf. Ohne diesen Hebel müsste Google die Verlage für das Recht bezahlen, ihre Arbeit zu veröffentlichen oder zum Training seiner KI-Systeme zu nutzen, heißt es in der Klageschrift, die bei einem Bundesgericht in Washington einging. Google könne solche Bedingungen aufgrund seiner marktbeherrschenden Stellung durchsetzen.

Google kritisiert „haltlose Vorwürfe“

Der Branchenverband News/Media Alliance, der mehr als 2.200 US-Verlage vertritt, kritisierte ebenfalls, dass Google seine Marktmacht ausnutze. Anders als Konkurrenten wie der ChatGPT-Entwickler OpenAI, der Lizenzvereinbarungen mit Verlagen abschließe, sei Google zu solchen „gesunden Praktiken“ nicht gezwungen, sagte Verbandschefin Danielle Coffey.

Google erklärte am Wochenende, die KI-Übersichten böten den Nutzern eine bessere Erfahrung und leiteten den Verkehr auf eine größere Vielfalt von Webseiten. „Wir werden uns gegen diese haltlosen Vorwürfe verteidigen“, sagte ein Sprecher.

Mit Informationen von Reuters

 

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Benjamin Lehmann schreibt für das Ressort Netzwelt der WirtschaftsRundschau. Mit seinem Fachwissen in digitalen Technologien und Internetkultur informiert er über aktuelle Trends und Innovationen und bietet den Lesern wertvolle Einblicke in die digitale Welt.
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