Fahrzeugschein hochladen, Anbieter auswählen, Prämie kassieren: Für E-Auto-Halter ist der Weg zur Treibhausgas- oder kurz THG-Prämie vergleichsweise einfach. Die Höhe der Summe, die dabei zusammenkommt, kann von Jahr zu Jahr schwanken. Für 2026 liegen viele Prämien bei rund 300 Euro oder darüber, einzelne Angebote versprechen inzwischen mehr als 400 Euro.
Denn die Prämie ist kein staatlicher Bonus fürs klimaschonende Autofahren, sondern Teil eines Systems, das klimafreundlichere Antriebe attraktiver machen soll und zeitgleich Anbieter fossiler Kraftstoffe zu mehr Klimaschutz verpflichtet. Die wichtigsten Fragen und Antworten hat BR24 im Überblick.
Wer bekommt die THG-Prämie?
Entscheidend ist, wer im Fahrzeugschein als Halter eingetragen ist. Diese Person kann die THG-Prämie beantragen – auch dann, wenn ihr das Auto gar nicht selbst gehört. Deshalb können grundsätzlich auch Leasingnehmer die Prämie bekommen, sofern sie im Fahrzeugschein als Halter eingetragen sind. Voraussetzung ist allerdings ein reines Elektrofahrzeug. Plug-in-Hybride sind von der Prämie grundsätzlich ausgeschlossen.
Wer die Prämie beantragen möchte, muss sich außerdem für einen Vermittlungsanbieter entscheiden. Dabei lohnt sich ein Vergleich: Manche garantieren einen festen Betrag, andere zahlen abhängig davon, welchen Preis sie später für die Quote erzielen. Hinzu kommen je nach Anbieter längere Vertragsbindungen oder Gebühren. Die beworbene Summe ist deshalb nicht unbedingt die Summe, die am Ende tatsächlich auf dem Konto landet.

