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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Aschaffenburger Schlagzeugerin steigt bei „Rush“ ein
Kultur

Aschaffenburger Schlagzeugerin steigt bei „Rush“ ein

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 16. Oktober 2025 11:48
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Rush statt Rente: Am 6. Oktober kündigten die Prog-Legenden Geddy Lee und Alex Lifeson an, 2026 noch einmal auf Tour zu gehen. Seit dem Tod ihres Drummers und Texters Neil Peart haben die heute 72-jährigen Kult-Musiker keine Konzerte mehr gegeben. Die große Überraschung: Den Part des verstorbenen Neil Peart wird die deutsche Schlagzeugerin Anika Nilles übernehmen.

Inhaltsübersicht
Anika Nilles spielte schon mit Jeff BeckMit dem Takt aus Aschaffenburg: Rush in USA, Kanada und Mexiko

Die 42-Jährige wurde in Aschaffenburg geboren und lebt heute in Mannheim. Schon ihr Vater war Schlagzeuger. Sie selbst spielt, seit sie fünf Jahre alt ist. Ihre Ausbildung an der Popakademie Baden-Württemberg schloss sie mit Bestnoten ab, seit 2021 ist die vielfach ausgezeichnete Leiterin der dortigen Schlagzeug-Abteilung. Bekannt wurde sie während der frühen 2010er-Jahre auf YouTube. Mit ihrer Band Nevell hat sie bisher vier Alben und mehrere Singles veröffentlicht. 2022 holte sie der Ausnahmegitarrist Jeff Beck in seine Tour-Band, bis zu seinem Tod spielte sie mehr als 60 Konzerte mit ihm.

Anika Nilles spielte schon mit Jeff Beck

Bassist, Keyboarder und Sänger Geddy Lee und Gitarrist Alex Lifeson nannten ihren verstorbenen Bandkollegen „unersetzbar“: „Die größte Frage ist: Wie ersetzen wir jemanden, der unersetzlich ist?“, hieß es in ihrem kleinen Ankündigungsvideo zur Tour. Um so mehr freuten sie sich nun auf das Spiel der „beeindruckenden“ und „kraftvollen“ Anika Nilles.

Die gebürtige Aschaffenburgerin postete bei Instagram ihren Dank: „Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bei Geddy und Alex für ihr Vertrauen bedanken und dass sie mich mit auf diese unglaubliche Reise mit Rush nehmen.“ Carrie Nuttall-Peart, die Witwe des verstorbenen Drummers Neil Peart, und seine Tochter Olivia gaben der Nachfolgerin ihren Segen.

Mit dem Takt aus Aschaffenburg: Rush in USA, Kanada und Mexiko

Die ursprünglich zwölf geplanten Konzerte wurden wegen der hohen Nachfrage bereits auf 23 Termine in den USA, Kanada und Mexiko erweitert. Start ist am 11. Juni in Los Angeles, Höhepunkt sind zwei Konzerte im Madison Square Garden in New York City. Für Enttäuschung sorgten bei vielen Fans allerdings die hohen Ticketpreise zwischen 400 und 2.500 Dollar. Europäische Fans hoffen nach der Besetzung des Schlagzeugs mit einer Deutschen nun, dass Rush auch wieder Konzerte in Europa gibt.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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