WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Photovoltaik-Einspeisevergütung soll wegfallen: Was jetzt?
    24. Oktober 2026
    Google tritt bayerischem Industrie- und Interessenverein vbw bei
    23. Oktober 2026
    VW will Gehaltserhöhungen stoppen: Darf mein Chef das auch?
    23. Oktober 2026
    Cyberangriffe: Wie gut können sich Bayerns Ämter schützen?
    23. Oktober 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    WhatsApp-Version gefälscht: Mehr als 500.000 Downloads
    23. Oktober 2026
    Viele Webseiten wieder online – „Millionen“ von Hackerattacken
    22. Oktober 2026
    Vier Jahre nach dem ChatGPT-Moment: Das Ende der KI-Euphorie?
    22. Oktober 2026
    PHP-Sicherheitslücke: Wie gefährlich ist sie wirklich?
    22. Oktober 2026
    Gefahr aus dem Web: Das Wichtigste zur PHP-Sicherheitslücke
    22. Oktober 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    #Faktenfuchs: Tetanus-Impfung hilft auch nach Verletzung
    23. Oktober 2026
    Würzburg passt sich mit digitalem Zwilling an den Klimawandel an
    22. Oktober 2026
    UN warnen vor Super-El Niño: Aufruf zu globalen Schutzmaßnahmen
    21. Oktober 2026
    UN: Erde steuert auf 2,8 Grad Erwärmung zu
    21. Oktober 2026
    Corona: Aktuelle Fallzahlen, Varianten, Symptome und Impfung
    20. Oktober 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Gewalt bei Protesten: Pariser Museen bleiben am Samstag zu
    23. Oktober 2026
    Rosalie Thomass im neuen „Tatort“: „Empathisch, nicht abgebrüht“
    23. Oktober 2026
    Originell und lustig: „Die Erfindung der Schuhe“ in Nürnberg
    23. Oktober 2026
    Warum „Der perfekte Urlaub“ kein perfekter Film ist
    23. Oktober 2026
    Festivals in Not: Warum zwei große Festivals in Bayern pausieren
    23. Oktober 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Autorin Wunnicke mit Georg-Büchner-Preis geehrt
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Autorin Wunnicke mit Georg-Büchner-Preis geehrt
Kultur

Autorin Wunnicke mit Georg-Büchner-Preis geehrt

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 25. Oktober 2026 13:47
Von Uta Schröder
Teilen
3 min. Lesezeit
Teilen

 

Die aus München stammende Christine Wunnicke ist am Samstagabend von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung bei einem Festakt in Darmstadt mit dem Georg-Büchner-Preis 2026 ausgezeichnet worden. „Ich danke herzlich für den wunderbaren Büchner-Preis. Ich bin immer noch perplex“, sagte Wunnicke am Abend im dortigen Staatstheater. Der seit 1951 vergebene und mit 50.000 Euro dotierte Preis zählt zu den wichtigsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.

Inhaltsübersicht
Streichen macht sie am liebstenJury sieht „subtilen Sprachwitz“Weitere Preisträger geehrt

Streichen macht sie am liebsten

„Was ich beim Schreiben am liebsten tue und am besten kann, ist Streichen“, sagte Wunnicke in ihrer Dankesrede. Deshalb seien ihre Bücher irgendwann so kurz geworden. Als sie die Dankesrede geschrieben habe, habe sie auch angefangen zu streichen und am Schluss sei nur ein Satz übriggeblieben. Da habe sie sich entschlossen, lieber Büchner zu lesen und sich in die Bahn zu setzen.

„Ich lese oft im öffentlichen Nahverkehr, weil ich mich da so gut konzentrieren kann.“ Sie erzählte von ihren Beobachtungen von Menschen und ihrer Umwelt. „Es grassiert ein entsetzlicher Müßiggang“, bilanzierte sie. Sie wolle immer auf alles schauen und staunen.

Jury sieht „subtilen Sprachwitz“

Christine Wunnicke werde für ihr stets überraschendes und souverän konzipiertes Erzählwerk geehrt, hatte die Jury der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung die Entscheidung begründet. Wunnickes brillante Kunst mache im vermeintlich Historischen das Fiktionale sichtbar und ermögliche so einen entlarvenden Blick auf die europäische Wissenschafts- und Kolonialgeschichte. „Wie nur selten vereinen sich in diesen Romanen, getragen von subtilem Sprachwitz und dem Verzicht auf Selbstreferenz, das Unterhaltende und die anspruchsvolle Reflexion auf so großartige wie diskrete Weise.“

Zuletzt erschienen war 2025 der Roman „Wachs“. Darin erzählt die Schriftstellerin vom berühmtesten französischen Anatomen des 18. Jahrhunderts. Und der war kein hochdekorierter Herr-Professor-Doktor, sondern eine Frau: Marie Biheron aus Paris. In „Wachs“ entsteht, in vielen Rückblicken, das Bild ihres Lebens im Ancien Régime. „Wie kann einen das nicht faszinieren, dass eine 13-Jährige an geklauten Leichen im Schlafzimmer-Selbststudium Anatomie lernt“, sagt die Schriftstellerin über ihre Hauptfigur. „Da braucht man einen wahnsinnig starken Willen. Und wie die ihren komischen, schrägen Weg dort gemacht hat.“

Wunnicke erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis und den Literaturpreis der Landeshauptstadt München. Zudem waren ihre Romane bereits mehrfach für den Deutschen Buchpreis nominiert. Als Büchner-Preisträgerin folgt sie auf Ursula Krechel, Oswald Egger und Lutz Seiler.

Weitere Preisträger geehrt

Die Wissenschaftshistorikerin Anke te Heesen wurde bei dem Festakt mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet. Der Autor und Literaturkritiker Helmut Böttiger bekam den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay. Beide Preise sind mit 20.000 Euro dotiert.

Mit Material von dpa

 

Dir gefällt vielleicht

Gewalt bei Protesten: Pariser Museen bleiben am Samstag zu

Rosalie Thomass im neuen „Tatort“: „Empathisch, nicht abgebrüht“

Originell und lustig: „Die Erfindung der Schuhe“ in Nürnberg

Warum „Der perfekte Urlaub“ kein perfekter Film ist

Festivals in Not: Warum zwei große Festivals in Bayern pausieren

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
Vorheriger Artikel Photovoltaik-Einspeisevergütung soll wegfallen: Was jetzt?
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Photovoltaik-Einspeisevergütung soll wegfallen: Was jetzt?
Wirtschaft 24. Oktober 2026
Gewalt bei Protesten: Pariser Museen bleiben am Samstag zu
Kultur 23. Oktober 2026
Google tritt bayerischem Industrie- und Interessenverein vbw bei
Wirtschaft 23. Oktober 2026
WhatsApp-Version gefälscht: Mehr als 500.000 Downloads
Netzwelt 23. Oktober 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?