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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Demokratie-Werkstatt: Von der Jugendarbeit in die Politik
Kultur

Demokratie-Werkstatt: Von der Jugendarbeit in die Politik

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 26. Januar 2026 09:47
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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Julia Eckstein hätte schon konkrete Pläne, wenn sie bei der Kommunalwahl am 8. März 2026 in den Stadtrat von Osterhofen gewählt werden sollte: den ländlichen Raum stärken und attraktiv gestalten. „Die Jugendlichen in Niederbayern sind sehr heimatverbunden. Die brauchen in Zukunft aber einen Arbeitsplatz, Kinderbetreuung, einen bezahlbaren Ort zum Wohnen. Das ist wichtig, damit die Jungen auch hier bleiben. Und das geht nur gemeinsam“, sagt Julia Eckstein.

Inhaltsübersicht
Gründungsthema der Landjugend: Stärkung ländlicher RaumJugendliche lernen praktisch, wie Demokratie funktioniertVorbereitung auf politische Karriere

Vier Jahre lang war sie ehrenamtliche Diözesanvorsitzende der Landjugend im Bistum Passau, bei der Kommunalwahl kandidiert sie für die Freien Wähler.

Gründungsthema der Landjugend: Stärkung ländlicher Raum

Den ländlichen Raum stärken: Das war auch das Gründungsthema der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) 1947. Heute ist sie einer von acht katholischen Jugendverbänden in Bayern und vertritt deutschlandweit rund 70.000 Mitglieder. So wie Julia Eckstein kandidieren in ganz Bayern auch viele engagierte Mitglieder der kirchlichen Jugendverbände im März bei der Kommunalwahl.

Simon Heimerl (25) kämpft für die SPD um ein Mandat im Stadtrat von Nittenau in der Oberpfalz. „Meine Eltern haben mich zu christlich erzogen. Ich glaube, man kann einem Kind nicht aus der Kinderbibel vorlesen, wie wichtig es ist, den Armen und Schwachen zu helfen, und das dann auf eine Welt loslassen, in der Armen und Schwachen eher wenig geholfen wird“, sagt Simon Heimerl.

Jugendliche lernen praktisch, wie Demokratie funktioniert

Doch die Jugendverbände sind für Jugendliche mehr als ein Ort, an dem sie sich mit Freunden treffen. In der Landjugend lernen Jugendliche, lange vor der Volljährigkeit ganz praktisch, wie Demokratie funktioniert: Sie organisieren Wahlen, diskutieren über politische Themen und planen Veranstaltungen.

„Dann geschieht politische Bildung, weil man merkt: Wow, diese Demokratie ist ein partizipatives System, da kann ich mitmachen und das macht sogar Freude“, sagt Simon Heimerl. Er erinnert sich an viele Veranstaltungen, die ihn politisiert haben: Cook and Talk mit den Bürgermeisterkandidaten, alkoholfreies Beerpong mit den Bundestagskandidierenden, Podiumsdiskussion im Pfarrsaal.

Und das Engagement in der Landjugend kann auch den Grundstein für eine spätere politische Karriere legen: Marianne Schieder, 63 Jahre alt, kandidiert bei der Kommunalwahl als Landrätin für den Landkreis Schwandorf. Davor saß sie für die SPD im Bundestag und im bayerischen Landtag, war hauptamtliche Landesgeschäftsführerin der Katholischen Landjugend in Bayern und Bundesvorsitzende.

Die Themen von damals beschäftigen sie auch heute noch: Bewahrung der Schöpfung, die Rolle der Frauen, der Kampf für Gleichberechtigung oder auch die Energiepolitik. „Ich war früher total aktiv im Widerstand gegen die atomare Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf“, erinnert sich Marianne Schieder.

Vorbereitung auf politische Karriere

Trotzdem gibt es auch große Unterschiede zwischen der kirchlichen Jugendarbeit und der Politik: „In der Jugendarbeit, da war eine viel offenere Diskussionskultur, ein offeneres Umgehen. Wenn es da Konflikte gegeben hat oder Reibereien, dann ist das offen angesprochen worden. In der Politik ist das sehr oft Strippenzieherei hinter den Kulissen. Dieses Kämpfen mit offenem Visier, das fehlt mir in der Politik“, sagt Schieder.

Auch Theo Waigel hat die Landjugend gut vorbereitet auf seine späteren Ämter als Bundesfinanzminister und CSU-Parteivorsitzender. Die Landjugend habe es ihm und seinen Freunden in den 1950ern ermöglicht, sich einzubringen und die Gestaltung der Gesellschaft nicht nur den Alten zu überlassen. Waigel erzählt, wie sie damals Bestehendes in Frage stellten, neue Gottesdienste gestalteten und theologische und politische Vorträge organisierten.

„Ich habe da sehr viel profitiert, mit Menschen umzugehen, und zwar mit den Verschiedensten. Ich war Oberschüler, aber wir hatten genauso den Maurer, den Hilfsarbeiter, den landwirtschaftlichen Arbeiter. Die alle mit einzubeziehen, das hat mir später geholfen, Menschen mitzunehmen und zu führen: Politische Führung, das habe ich schon in der Jugendgruppe gelernt“, sagt Theo Waigel im Gespräch mit dem BR. „Deshalb war die Zeit für mich eine wunderbare Schule für später.“

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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