WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Eine Stunde mehr arbeiten: Was bringt das der Wirtschaft?
    4. Februar 2026
    Fachkräftemangel: Wirtschaftskiller oder doch nicht so schlimm?
    4. Februar 2026
    KI-Fabrik in München: Wie das der Wirtschaft in Bayern nutzt
    4. Februar 2026
    Nach Eklat um Spritpreis-Interview: Wohin steuert der ADAC?
    3. Februar 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    KI-Seite „Moltbook“: Das soziale Netzwerk ohne Menschen
    2. Februar 2026
    Passwort war gestern: So schützen Sie Ihre Daten im Netz richtig
    30. Januar 2026
    Warum KI in Firmen oft scheitert – und wie es besser geht
    29. Januar 2026
    Gmail, Facebook, Tiktok: 150.000.000 Zugangsdaten frei im Netz
    28. Januar 2026
    Tesla vs. Waymo: Reichen Kamerasensoren bei fahrerlosen Autos?
    25. Januar 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Vielfalt mit Zukunft: 200 Jahre Ludwig-Maximilians-Universität
    4. Februar 2026
    Verdacht auf Giftstoff in Babynahrung: Das müssen Sie wissen
    3. Februar 2026
    Spanien will Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren
    3. Februar 2026
    Woher weiß ich, wann Polarlichter zu sehen sind?
    3. Februar 2026
    Im Einsatz an der Grenze: Unterwegs mit einer Bundespolizistin
    3. Februar 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Bruno Alexander – von „Die Discounter“ zum Kino-Star
    3. Februar 2026
    Unemployment Simulator: Wenn der Endgegner im Kopf sitzt
    3. Februar 2026
    Grammy-Hingucker: Chappell Roans Weg an die Popspitze
    2. Februar 2026
    Deutsche Synchronsprecher boykottieren Netflix
    2. Februar 2026
    Regisseur Simon Verhoeven: „Traurigkeit ist auch in Ordnung“
    2. Februar 2026
  • Lesezeichen
Gerade: „Lügen von ganz oben“: Ist Putins Armeeführung „realitätsfern“?
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Lügen von ganz oben“: Ist Putins Armeeführung „realitätsfern“?
Kultur

„Lügen von ganz oben“: Ist Putins Armeeführung „realitätsfern“?

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 29. Januar 2026 13:48
Von Uta Schröder
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

„In diesem Krieg geht es längst nicht mehr um ‚Territorien‘. Es geht um das Gesetz der Trägheit, Angst vor Verantwortung und den Versuch, eine Niederlage um jeden Preis zu vermeiden. Wenn die Front langsamer voranschreitet als 1916, ist das keine militärische Operation mehr. Es ist eine Sackgasse ohne Ausweg“, so einer der mit 153.000 Abonnenten tonangebenden russischen Polit-Blogs [externer Link] zur derzeitigen militärischen Lage in Putins Angriffskrieg auf die Ukraine.

Inhaltsübersicht
„Heiß ersehnte Panzerdurchbrüche“„Putins Verhandlungsposition wankt“„Erstmal eine Zigarette anzünden“

Anlass für diese Meinungsäußerung ist eine neue Analyse des amerikanischen Center for Strategy and International Studies (CSIS) [externer Link], wonach Putins Armee seit Kriegsbeginn im Februar 2022 nur durchschnittlich 15 bis 70 Meter vorgerückt sei: „Dies ist langsamer als bei den brutalsten Offensiven des letzten Jahrhunderts, einschließlich der berüchtigten Schlacht an der Somme [1916] im Ersten Weltkrieg.“ Die russische Armee habe in der Ukraine bis jetzt 1,2 Millionen Soldaten verloren – „mehr als jede andere Großmacht in einem Krieg seit dem Zweiten Weltkrieg“, so die US-Experten.

Ihre Einschätzung: „Putin mag die hohen Opfer- und Todeszahlen in Kauf nehmen, weil die meisten dieser Soldaten aus Regionen wie dem Fernen Osten und dem Nordkaukasus stammen – und nicht aus politisch wichtigen Gebieten wie Moskau und St. Petersburg.“

„Heiß ersehnte Panzerdurchbrüche“

Kremlsprecher Dmitri Peskow zog die genannten Zahlen in Zweifel [externer Link]: „Ich glaube nicht, dass solche Berichte als verlässlich gelten können oder sollten.“ Nur die offiziellen Angaben des russischen Verteidigungsministeriums seien glaubwürdig, so Peskow.

Allerdings wunderte sich [externer Link] auch Kreml-Propagandist und „Politologe“ Sergei Markow darüber, dass es in letzter Zeit keine „großen Durchbrüche“ der russischen Armee gebe: „Die Gründe dafür sind unklar.“

Der ebenfalls kremlnahe Kommentator Juri Barantschik erklärte sich und seinen Lesern die Stagnation so: „Wie bereits mehrfach betont, geht es nicht um die Einnahme von Städten ‚auf einen Schlag‘ oder die heiß ersehnten ‚Panzerdurchbrüche‘, sondern um eine systematische Schwächung der Verteidigungskraft der Ukraine.“

„Putins Verhandlungsposition wankt“

So verständnisvoll zeigten sich viele russische Militärblogger nicht. Sie schimpfen teils heftig auf Putins Generalstabschef Waleri Gerassimow, dem „Schönfärberei“ der Lage an der Front vorgeworfen wird. Dessen Einschätzungen stammten aus einem „Paralleluniversum“, das „kaum noch Bezug zur objektiven Realität“ habe, so ein anonymer Militärblogger mit 621.000 Fans [externer Link].

Falsche Angaben über die angeblich eroberte Kleinstadt Kupjansk zerstörten den „Mythos vom unaufhaltsamen Vormarsch der russischen Armee“, urteilte ein weiterer russischer Beobachter [externer Link]: „Sie bringen Putins Position in den Friedensverhandlungen mit der Ukraine insgesamt ins Wanken. Der Image- und politische Schaden wiegt weitaus schwerer als der Verlust der Kontrolle über ein kleines Gebiet.“

„Erstmal eine Zigarette anzünden“

Andere Militärblogger spotteten über Gerassimow: „Nach so einem tollen Bericht sollten wir uns wohl erstmal eine Zigarette anzünden. Ganz leise.“ Bei Blogger Romanow (137.000 Fans) hieß es [externer Link]: „Die Unmöglichkeit, unsere eingekesselten Kämpfer im Zentrum von Kupjansk zu entsetzen, hält das Oberkommando nicht davon ab, ihre realitätsfernen Lagebeschreibungen fortzusetzen.“ TV-Propagandist Alexander Sladkow (740.000 Abonnenten) schrieb vielsagend [externer Link]: „Die Lage ist kompliziert. Ich persönlich halte mich an die offizielle Position.“ Sogenannte „Säuberungsaktionen“ seien jedenfalls mehr als „Passkontrollen“.

 

Dir gefällt vielleicht

Bruno Alexander – von „Die Discounter“ zum Kino-Star

Unemployment Simulator: Wenn der Endgegner im Kopf sitzt

Grammy-Hingucker: Chappell Roans Weg an die Popspitze

Deutsche Synchronsprecher boykottieren Netflix

Regisseur Simon Verhoeven: „Traurigkeit ist auch in Ordnung“

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
Vorheriger Artikel Geliebte Knöpfe: ADAC kritisiert Touchscreens im Auto
Nächster Artikel Fachkräftemangel: Erfolgreich gegen abgebrochene Ausbildungen
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Eine Stunde mehr arbeiten: Was bringt das der Wirtschaft?
Wirtschaft 4. Februar 2026
Fachkräftemangel: Wirtschaftskiller oder doch nicht so schlimm?
Wirtschaft 4. Februar 2026
KI-Fabrik in München: Wie das der Wirtschaft in Bayern nutzt
Wirtschaft 4. Februar 2026
Vielfalt mit Zukunft: 200 Jahre Ludwig-Maximilians-Universität
Wissen 4. Februar 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?