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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Neues Buch von Benedict Wells: Handreichung zum großen Erzählen
Kultur

Neues Buch von Benedict Wells: Handreichung zum großen Erzählen

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 24. Juli 2024 09:00
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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Den „gescheiterten Versuch, erst mal kein Buch mehr zu schreiben“ nennt der 40-jährige Autor von Bestsellern wie „Hard Land“ (2021), „Becks letzter Sommer“ (2008) oder „Vom Ende der Einsamkeit“ (2016) seine neueste Veröffentlichung „Die Geschichten ins uns – Vom Schreiben und vom Leben“. Als Gastdozent in einem Seminar zum Thema „Überarbeiten eines Romans“ setzte Benedict Wells sich erstmals intensiv mit der Frage auseinander, was gutes Schreiben heißt. Er fragte sich, was sein eigenes Schreiben ausmacht, woher seine schriftstellerische Stimme kommt und wieso er aufgrund biografischer Erlebnisse so erzählt, wie er erzählt. Daraus entstand “Die Geschichten in uns”.

Inhaltsübersicht
Eine persönliche SpurensucheVom Ende des verklärten SchriftstellerberufsAn wen richtet sich dieses Buch?

Vor der Recherche zum neuen Buch habe er schriftstellerische Entscheidungen größtenteils intuitiv getroffen. Den einzigen Schreibratgeber, den er als junger Autor selbst gelesen habe, so erklärt er im Buch, war „On Writing“ von Stephen King. Von diesem Klassiker der Kategorie „Bücher übers Schreiben“ lässt sich Wells auch für den Aufbau seines Buches inspirieren. Es gibt ähnlich wie bei King zwei Teile. In einem geht es um Werkzeuge zum Schreiben und im anderen um Benedict Wells‘ Leben.

Eine persönliche Spurensuche

Benedict Wells begibt sich in diesem ersten, biografischen Teil an Orte seiner Vergangenheit, wie beispielsweise das Grundschulheim, in dem er gewohnt hat. Er beobachtet sein früheres Ich zwischen Sicherheit im Heim und Sehnsucht nach den Eltern. Er schreibt: „Es ist die Stimmung dieser Abende, die später wie ein Tintenfass neben mir steht, wenn ich Geschichten erzähle.“ Die Einblicke, die uns Wells in sein Leben gewährt, sind persönlich, fast schon intim. Doch stärker noch beeindruckt die Offenheit, mit der er im weiteren Verlauf seinen durchaus steinigen Weg zum Schreiben nacherzählt.

Die jahrelange Suche nach einem Verlag, Roman-Entwürfe für die Tonne oder ein ehemaliger Deutschlehrer, der in seiner Freizeit die Texte von Wells korrigierte: „Die Geschichten in uns“ ist auch ein Buch übers Scheitern, übers Fehler machen. Und es ist eine sympathische Handreichung an angehende Schriftstellerinnen und Autoren, Ausdauer zu beweisen und weiterzumachen: „Das Einzige, was man selbst in der Hand hatte, war das Durchhalten. Weshalb in kreativen Prozessen ein simpler, fast kindischer Trotz manchmal das Wichtigste sein kann.“

Vom Ende des verklärten Schriftstellerberufs

Geerdet und selbstkritisch zeigt sich Benedict Wells auch im zweiten Teil des Buches, wenn er auf verschiedene Techniken zum Schreiben und das Überarbeiten von Romanen eingeht. Von einem romantisierenden Schriftsteller-Klischee bleibt da nicht mehr viel übrig. Die Botschaft ist vielmehr: Schreiben ist ein Handwerk, das man lernen muss. Talent allein reicht nicht aus, wenn man nicht bereit ist, seine Texte auch zu überarbeiten.

Neben vielen Beispielen aus seinen eigenen Texten verneigt sich Benedict Wells auch immer wieder vor der Erzählkunst anderer. Wells, der in seine Romane gerne popkulturelle Referenzen verwebt, offenbart in „Die Geschichten in uns“ eine tiefe Liebe für Literatur, die ansteckend ist.

An wen richtet sich dieses Buch?

Bei einem Buch, das zur Hälfte aus Werkzeugen zum Schreiben besteht und an manchen Stellen doch etwas technisch wird, stellt sich am Ende die Frage, an wen sich dieses Buch eigentlich richtet. An Leserinnen und Leser, die ihren Lesegeschmack aktiver reflektieren wollen vielleicht, die differenzierter auf Geschichten, genauso wie auf den Beruf des Schriftstellers, der Schriftstellerin blicken wollen.

Offensichtlicher richtet es sich an (angehende) Schriftstellerinnen und Autoren. Und an Benedict Wells-Fans. Von schreibenden Wells-Fans gibt es in der TikTok-Community „BookTok“ tatsächlich eine eigene Bubble, die das Buch jetzt schon glücklich strahlend in die Kamera halten.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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