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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Reliquie des ersten „Cyber-Apostels“ in Bayern zu Gast
Kultur

Reliquie des ersten „Cyber-Apostels“ in Bayern zu Gast

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 20. Juli 2024 10:07
Von Uta Schröder
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4 min. Lesezeit
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An diesem Sonntag wird die Münchner Heilig-Geist-Kirche zur „Herz-Carlo“-Kirche. Dort, im Herzen von München, erwartet Pfarrer Daniel Lerch schon seit Tagen das zur Reliquie erklärte konservierte Herz von Carlo Acutis, einem italienischen Teenager, der 2006 im Alter von 15 Jahren an Leukämie starb. Nun können auch Katholiken in Bayern vor seinem Herzen niederknien.

Inhaltsübersicht
Herz-Reliquie in Kirche: Bitte keine Anbetung, nur Verehrung„Cyber-Apostel“, der auch „gern Playstation gezockt“ hatKeine Organspende, dafür Herz zur Verehrung freigegeben

Herz-Reliquie in Kirche: Bitte keine Anbetung, nur Verehrung

„Zur Verehrung, nicht zur Anbetung“, darauf legt Pfarrer Lerch größten Wert. Denn Anbetung gebühre nur Gott, sonst niemandem. Verehrung hingegen sei durchaus angemessen für Reliquien von Menschen wie Carlo Acutis. Für dessen vorbildhaftes Glaubenszeugnis hat die katholische Kirche ihn 2020 seliggesprochen. Der Teenager ist damit der erste seliggesprochene Millennial (einer, der um die Jahrtausendwende geboren wurde). Und auch Acutis‘ Heiligsprechung ist für die katholische Kirche schon beschlossen, nur der Termin für die Zeremonie muss noch gesetzt werden.

Selig- und Heiligsprechungen erfolgen nach einem strengen, vatikanischen Prüfverfahren. Dafür braucht es den Nachweis eines Wunders – für eine Heiligsprechung zwei. Die sind in den Augen des Vatikans gegeben: Einmal wurde ein brasilianischer Junge von einer Bauchspeicheldrüsenkrankheit geheilt, was damit in Verbindung gebracht wurde, dass er zuvor die Reliquie des Carlo Acutis berührt hatte. Und dann war da eine 21-jährige Frau aus Costa Rica, die während ihres Mode-Studiums in Florenz mit einem Schädelhirntrauma ins Krankenhaus kam. Nachdem die Mutter der 21-Jährigen an Acutis‘ Grab gebetet hatte, wurde die Patientin gesund.

„Cyber-Apostel“, der auch „gern Playstation gezockt“ hat

Der Kemptener Priester Tobias Brantl ist geistlicher Berater des Vereins „Freunde von Carlo Acutis“, der sich in Deutschland kurz nach Acutis‘ Seligsprechung gegründet hat. Er sagt: „Carlo war einfach jemand, der die Menschen vom Glauben überzeugen konnte.“ Seine Eltern seien wenig fromm gewesen, anders als sein Kindermädchen aus Polen, das ihm vom Glauben erzählte. „Carlo hat das aufgesaugt wie ein Schwamm“, weiß Tobias Brantl.

Durch ihren Sohn seien dann auch Carlos Eltern gläubig geworden. Bei all seiner Hinwendung zum Glauben habe sich Carlo nicht von seinem Umfeld und Freunden abgewandt, seiner „einer von ihnen“ geblieben, sagt Brantl. Oder, wie es Pfarrer Daniel Lerch formuliert, der die Reliquie in seiner Kirche in München am Sonntag zu Gast hat: „Er hat auch gern Playstation gezockt und Fußball gespielt. Von solchen Heiligen haben wir nicht so viele.“

Keine Organspende, dafür Herz zur Verehrung freigegeben

Carlo Acutis war schon als Kind im Internet aktiv – allerdings ausschließlich in Sachen des Glaubens. Er erstellte digitale Verkündigungsformate, mit denen er in seiner Gemeinde in Mailand andere im Christentum unterwies. Deshalb wird er heute auch als „Cyber-Apostel“ bezeichnet.

Anfang Oktober 2006 diagnostizierten die Ärzte bei dem 15-Jährigen Leukämie, die Krankheit verschlimmerte sich binnen weniger Tage, schließlich fiel Carlo ins Koma. Eigentlich hatten die Eltern vor, seine Organe zum Spenden freizugeben. Allerdings war das aufgrund der starken Schäden, die seine Bluterkrankung verursacht hatte, nicht möglich. „Aber sein Herz ist ja jetzt quasi doch gespendet, damit wir es verehren können“, sagt Brantl vom Verein „Freunde von Carlo Acutis“

Bestattet ist Acutis heute in Assisi – bis auf sein Herz, das derzeit auf Reisen ist. Als Reliquie kann es am Sonntag, den 21. Juli, in München verehrt werden, am Montag zieht es weiter ins Kloster Weltenburg, dann nach Berlin und weiter quer durch Europa.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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