WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Macht Frankreich den Euro kaputt?
    14. Oktober 2026
    Lufthansa gewinnt Bieterrennen um portugiesische Airline TAP
    14. Oktober 2026
    Zuckersteuer: Wird die Cola wirklich teurer?
    14. Oktober 2026
    Vergleichsportale: Schnäppchenjagd auf Kosten der Kranken?
    14. Oktober 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Social Media: Bundesregierung beschließt Regeln zum Jugendschutz
    14. Oktober 2026
    Zu schön, um wahr zu sein: Wie KI Hotelbilder aufhübscht
    14. Oktober 2026
    Warum Menschen auf Roboter losgehen
    14. Oktober 2026
    #Faktenfuchs: Irreführende Grafik zu angeblicher Bot-Aktivität
    12. Oktober 2026
    Million an Betrüger überwiesen: Das steckt hinter der Masche
    12. Oktober 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Kratom: Harmloser Stimmungsaufheller oder riskantes Legal High?
    14. Oktober 2026
    Vapes bei Jugendlichen: Studie zeigt Gesundheitsrisiken
    13. Oktober 2026
    Germanische Neue Medizin: Wie Hamers Lehre heute verbreitet wird
    13. Oktober 2026
    Studie: Rund jeder dritte Erwachsene ist Smartphone-süchtig
    12. Oktober 2026
    Frauen an Bayerns Hochschulen: Gleiche Zahl, ungleiche Chancen
    12. Oktober 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Bloß kein „Soja-Boy“ sein: Wie Rechte Männlichkeit definieren
    14. Oktober 2026
    Vor 80 Jahren: Sir Peter Jonas wird geboren
    14. Oktober 2026
    Neuer Roman „Pony Show“: Juli Zehs „Whodunit“
    14. Oktober 2026
    Papst Leo XIV. hat Lungenkrebs: Was nun weiter passiert
    14. Oktober 2026
    „Call Me Queen“: Drama über HIV in Afrika
    14. Oktober 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Autoindustrie verliert Tausende Jobs – erst der Anfang?
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Autoindustrie verliert Tausende Jobs – erst der Anfang?
Wirtschaft

Autoindustrie verliert Tausende Jobs – erst der Anfang?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 17. August 2026 08:48
Von Christin Freitag
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

Für Bayern sind es keine guten Nachrichten: Die deutsche Autoindustrie hat binnen eines Jahres mehr als 42.000 Arbeitsplätze verloren. Insgesamt arbeiten nur noch rund 691.500 Menschen in der Branche, so wenige wie seit 2005 nicht mehr, meldet das Statistische Bundesamt.

Inhaltsübersicht
Zulieferer leiden besondersBranche mit vielen ProblemenAuch Forschungsstandort in GefahrTeile der Branche mit Wachstum

Der Freistaat gehört zu den wichtigsten Automobilstandorten Europas. Entsprechend hoch ist die Zahl der Beschäftigten in Bayern. Allein bei BMW, Audi und MAN arbeiten nach Angaben der IG Metall rund 134.000 Menschen. Rechne man die Zulieferer hinzu, sei die Zahl der Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt an der Branche hänge, dreimal so hoch, so die Gewerkschaft. Das wären mehr als 400.000 Jobs.

Zulieferer leiden besonders

Besonders hart trifft der Stellenabbau die Zulieferindustrie. Während die Zahl der Beschäftigten bei den Herstellern im Vergleich zum Vorjahr bundesweit um 6,1 Prozent zurückging, fiel das Minus bei Herstellern von Teilen und Zubehör mit 7,6 Prozent noch höher aus.

Ein Grund dafür: der Umbau der Branche hin zur Elektromobilität. Auch viele Zulieferer in Bayern fertigen Teile, die für Verbrennungsmotoren nötig sind. Elektromotoren kommen jedoch mit deutlich weniger Komponenten aus. Unternehmen, die auf Motoren- oder Antriebstechnik spezialisiert sind, geraten entsprechend unter Druck.

Branche mit vielen Problemen

Ein Stellenabbau ist aufgrund des Wandels hin zur Elektromobilität von den Experten erwartet worden. Für die Produktion von E-Autos braucht es eben nicht so viele Beschäftige, da Stromer einfacher konstruiert sind als Verbrenner. Allerdings überrascht das Tempo, in dem hier Arbeitsplätze verloren gehen. So sieht unter anderem Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer noch andere Faktoren, die den Beschäftigungsabbau antreiben. Zum einen seien die Produktionskosten in Deutschland im internationalen Vergleich hoch. Industrieunternehmen investierten deshalb zunehmend in Ländern mit niedrigeren Arbeits- und Energiekosten.

Auch der technologische Wandel dürfte den Druck auf den Arbeitsmarkt erhöhen. Künstliche Intelligenz und eine zunehmende Automatisierung könnten dazu führen, dass künftig noch weniger Beschäftigte für die Produktion benötigt werden, weil etwa Maschinen und Roboter immer mehr Aufgaben übernehmen, so Dudenhöffer. Autoexperte Stefan Bratzel meint, dass es nun umso wichtiger sei, an den Standortbedingungen anzusetzen, statt den Stellenabbau pauschal der E-Mobilität zuzuschreiben.

Auch Forschungsstandort in Gefahr

Ein weitere große Herausforderung sieht Dudenhöffer darin, dass durch den Abbau die Gefahr besteht, dass in Deutschland auch weniger geforscht wird. China beispielsweise sei in einigen Bereichen wie Batterietechnik und Vernetzung ebenbürtig oder sogar führend. Dabei sollte die Industrie nach Ansicht von Bratzel Abhängigkeiten in den Transformationsfeldern der Elektromobilität und Software/KI zu reduzieren und kritische bzw. differenzierende Teile beschäftigungsrelevanter Wertschöpfung nach Deutschland holen.

Dudenhöffer geht nicht von einer Trendumkehr aus. Selbst wenn sich die Branche günstig entwickelt, könnte die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Autoindustrie seiner Prognose nach bis zum Jahr 2030 auf rund 500.000 sinken. Das wären noch einmal fast 200.000 Arbeitsplätze weniger als heute.

Teile der Branche mit Wachstum

Dass die Entwicklung innerhalb der Branche unterschiedlich verläuft, zeigt allerdings ein Blick ins Detail. Während viele klassische Zulieferer Personal abbauen, wächst die Beschäftigung bei Herstellern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern sogar. Dort stieg die Zahl der Beschäftigten binnen eines Jahres um zehn Prozent. Diese Komponenten werden unabhängig davon benötigt, ob ein Fahrzeug von einem Verbrenner- oder einem Elektromotor angetrieben wird.

 

Dir gefällt vielleicht

Macht Frankreich den Euro kaputt?

Lufthansa gewinnt Bieterrennen um portugiesische Airline TAP

Zuckersteuer: Wird die Cola wirklich teurer?

Vergleichsportale: Schnäppchenjagd auf Kosten der Kranken?

Was Galeria retten würde – und ob das überhaupt sinnvoll ist

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Mariä Himmelfahrt: Was gehört in den Kräuterbuschen – und warum?
Nächster Artikel Renoir, Cézanne und Matisse – gestohlene Gemälde wieder da
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Macht Frankreich den Euro kaputt?
Wirtschaft 14. Oktober 2026
Lufthansa gewinnt Bieterrennen um portugiesische Airline TAP
Wirtschaft 14. Oktober 2026
Zuckersteuer: Wird die Cola wirklich teurer?
Wirtschaft 14. Oktober 2026
Bloß kein „Soja-Boy“ sein: Wie Rechte Männlichkeit definieren
Kultur 14. Oktober 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?