WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Spritpreise: Bayern prüft Verstöße gegen 12-Uhr-Regel
    19. August 2026
    Hohe Strompreise: Sollten sich Firmen selbst versorgen?
    19. August 2026
    Fahrräder beliebt wie nie: Branche trotzdem unter Druck
    18. August 2026
    Änderungen für Altersteilzeit: Vier von fünf nutzen Blockmodell
    18. August 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    So zieht man vom einen KI-Chatbot zum nächsten um
    14. August 2026
    Copilot: Warum tut sich Microsoft im KI-Rennen so schwer?
    13. August 2026
    Betrug auf TikTok: Wie KI-Videos Käufer um ihr Geld bringen
    13. August 2026
    Jugendschutz: US-Gericht verhängt Millionenstrafe gegen Meta
    7. August 2026
    Wenn das Auto ungefragt Kino-Filme vorschlägt
    7. August 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Kaffee: Wie viele Tassen sind gesund?
    18. August 2026
    Prokrastination überwinden: Tipps gegen permanentes Aufschieben
    17. August 2026
    Münchner 3D-Hirn-Modell soll Alzheimer-Forschung voranbringen
    16. August 2026
    Feinmotorik bei Kindern: Warum sie beim Lernen wichtig ist
    15. August 2026
    OpenAI streicht Limits für ChatGPT-Gratisnutzer
    14. August 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Zahlreiche Abrisse: Denkmalschützer schlagen Alarm
    19. August 2026
    HBO-Serie „Lanterns“: Auch Superhelden werden alt
    19. August 2026
    ZZ-Top-Schlagzeuger Frank Beard gestorben
    18. August 2026
    „Wirklich starke Frau“: Wie lassen sich Operetten entstauben?
    18. August 2026
    Dank bayerischem Fotograf: Wie Ronaldo seine Hochzeit vermarktet
    18. August 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Babyboomer verkaufen: Werden Immobilien jetzt günstiger?
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Babyboomer verkaufen: Werden Immobilien jetzt günstiger?
Wirtschaft

Babyboomer verkaufen: Werden Immobilien jetzt günstiger?

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 19. August 2026 07:48
Von Christin Freitag
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

Die Immobilienpreise sind vielerorts hoch, laut Schätzungen fehlen in Deutschland 1,4 Millionen Wohnungen. Könnte sich das Problem durch den demografischen Wandel teilweise von selbst lösen? In der Immobilienbranche macht zumindest ein Begriff die Runde: der „Silver Tsunami“. Gemeint ist die Generation der Babyboomer, also die zwischen 1946 und 1964 Geborenen. Ihnen gehört laut einer Schätzung der Immobilienmakler-Plattform Jacasa fast ein Drittel des Wohneigentums in Deutschland (externer Link). Wenn diese Generation altert, in Pflegeeinrichtungen umzieht oder verstirbt, werden Häuser und Wohnungen frei. Millionen Immobilien könnten so auf den Markt kommen.

Inhaltsübersicht
Experten erwarten keine VerkaufslawineEntscheidend sind die ErbenStärkere Auswirkungen auf dem LandBayern und die Ballungsräume bleiben gefragt

Experten erwarten keine Verkaufslawine

Der Begriff „Silver Tsunami“ suggeriert eine plötzliche Welle an Immobilienverkäufen. Einige Fachleute halten das für übertrieben. Pekka Sagner vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) bezeichnet den Begriff als irreführend. „Das Potenzial ist da“, sagt Sagner, jedoch kämen frei werdende Immobilien nicht auf einmal auf den Markt, sondern über viele Jahre verteilt.

Die Auswirkungen der Demografie seien aber schon sichtbar, sagt Immobilienökonom Thomas Beyerle. Seit den ersten Renteneintritten der Babyboomer während der Pandemie komme überproportional viel Angebot aus dieser Altersgruppe auf den Markt. Dieser Prozess würde sich aber über die nächsten 15 bis 20 Jahre erstrecken. Denn die meisten Menschen blieben möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden. Verkäufe erfolgten oft erst, wenn gesundheitliche Gründe einen Umzug notwendig machten.

Entscheidend sind die Erben

Viele Immobilien werden zunächst innerhalb der Familie weitergegeben und gelangen gar nicht direkt auf den Markt. Entscheidend sei die Frage, was die Erben anschließend mit den Objekten machen, sagt Ökonomin Pekka Sagner. Ob verkauft, vermietet oder selbst genutzt wird, oder ob die Immobilie erst einmal leersteht, hängt vor allem von Lage und Zustand ab.

Stärkere Auswirkungen auf dem Land

Besonders deutlich dürfte der Effekt in ländlichen Regionen und kleineren Städten ausfallen, vor allem dort, wo die Bevölkerung bereits heute älter und die Nachfrage nach Wohnraum eher niedrig ist. DIW-Wirtschaftswissenschaftler Konstantin Kholodilin erwartet, dass viele Erben nicht an die Orte zurückkehren, in denen sie Häuser oder Wohnungen geerbt haben. Denn häufig leben und arbeiten Kinder und Enkel längst in anderen Regionen. Die Folge: Geerbte Immobilien werden eher verkauft, teilweise zu niedrigeren Preisen.

Bayern und die Ballungsräume bleiben gefragt

Anders stellt sich die Lage in wirtschaftsstarken Regionen dar. Dort bleibt die Nachfrage nach Wohnraum hoch, weil Menschen zuziehen und Arbeitsplätze vorhanden sind. Für Bayern erwartet Kholodilin deshalb einen deutlich schwächeren Effekt. Der Anteil älterer Menschen sei vergleichsweise geringer und die wirtschaftliche Entwicklung stabiler als in vielen anderen Bundesländern.

Besonders in und um München, aber auch in der Metropolregion Nürnberg, im Raum Rosenheim oder in den Voralpenregionen rechnen Experten nicht mit einem Preisrückgang. Die hohe Nachfrage dürfte zusätzliche Angebote weitgehend aufnehmen. Anders sieht es laut Immobilienökonom Thomas Beyerle in Teilen Nord- und Ostbayerns aus. Dort könnten zusätzliche Angebote auf geringere Nachfrage treffen und die Preise unter Druck setzen.

 

Dir gefällt vielleicht

Spritpreise: Bayern prüft Verstöße gegen 12-Uhr-Regel

Hohe Strompreise: Sollten sich Firmen selbst versorgen?

Fahrräder beliebt wie nie: Branche trotzdem unter Druck

Änderungen für Altersteilzeit: Vier von fünf nutzen Blockmodell

Streit um die „Rente mit 63“: Was es kostet, wenn sie bleibt

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel ZZ-Top-Schlagzeuger Frank Beard gestorben
Nächster Artikel Hohe Strompreise: Sollten sich Firmen selbst versorgen?
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Zahlreiche Abrisse: Denkmalschützer schlagen Alarm
Kultur 19. August 2026
HBO-Serie „Lanterns“: Auch Superhelden werden alt
Kultur 19. August 2026
Spritpreise: Bayern prüft Verstöße gegen 12-Uhr-Regel
Wirtschaft 19. August 2026
Hohe Strompreise: Sollten sich Firmen selbst versorgen?
Wirtschaft 19. August 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?