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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Großes KI-Rechenzentrum kommt nach München
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Großes KI-Rechenzentrum kommt nach München

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 5. November 2025 07:50
Von Michael Farber
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5 min. Lesezeit
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Von einer „neuen industriellen Revolution“ für Deutschland und Europa war öfter die Rede, als die Deutsche Telekom und der US-Chiphersteller Nvidia ihre gemeinsamen Pläne in Berlin vorgestellt haben. Die beiden Unternehmen investieren eine Milliarde Euro, um eine neue KI-Fabrik zu bauen. Die physische Infrastruktur kommt von der Telekom, Nvidia als führendes Unternehmen auf dem Markt liefert die Chips: In dem Rechenzentrum sollen bis zu 10.000 Hochleistungshalbleiter installiert werden. Der Konzern SAP steuert Softwarelösungen bei.

Inhaltsübersicht
Ganz genauer Standort soll geheim bleibenDass zwei Minister da sind, zeigt, wie wichtig das Projekt istBayerns Digitalminister Mehring spricht von „Hammer-Coup“KI-Professor betont Vorteile von Autonomie und Datensicherheit

Ganz genauer Standort soll geheim bleiben

Medienberichten zufolge soll die „Industrial AI Cloud“, wie das Projekt offiziell heißt, im Münchner Tucherpark entstehen. Der Chef der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges, sagt: „Wir hätten uns keinen besseren Standort als München vorstellen können.“ Dass er die genaue Adresse nicht nennen will, dafür bittet er um Verständnis: „Sie können sich vorstellen, es geht um sehr, sehr viele, sehr sensible Daten.“ Das Zentrum soll deshalb auch drei bis vier Stockwerke unter der Erde liegen.

Dass die Entscheidung auf München fallen würde, darüber war schon spekuliert worden. Höttges zufolge liegt das auch daran, dass es mit den Genehmigungen dort schnell ging. Die neue KI-Infrastruktur soll nämlich schon im ersten Quartal 2026 in Betrieb gehen.

München biete aber auch besondere Sicherheitsanforderungen und die Möglichkeit, regenerative Energie zu nutzen. Außerdem gebe es in der Stadt durch gute Universitäten wie die TUM „gute Leute, mit denen wir arbeiten können“. Und: Laut Timotheus Höttges haben die Politiker die Relevanz von künstlicher Intelligenz für die Industrie erkannt und förderten das Projekt.

Dass zwei Minister da sind, zeigt, wie wichtig das Projekt ist

Dass der Regierung das Thema wichtig ist, machte Technologieministerin Dorothee Bär (CSU) deutlich. Sie sagte bei ihrer Rede: „Dass wir zu zweit da sind, das dürfen wir vom Bundeskanzler aus gar nicht, wenn sich es nicht lohnen würde.“ Auch Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) sprach von einem „großen Tag für Deutschland und Europa“ und sagte, nach der Elektrizität und der Digitalisierung sei KI ein weiterer Meilenstein. Künstliche Intelligenz werde Probleme lösen können, die bisher unlösbar schienen.

Sowohl Bär, als auch Wildberger sprachen davon, wie wichtig es sei, souverän zu bleiben. Denn: Timotheus Höttges zufolge kommen beim Umgang mit Daten nur Mitarbeiter aus Deutschland und Europa zum Einsatz. Damit sollen Konzerne, der Mittelstand und Start-ups Künstliche Intelligenz künftig unter hohen Sicherheits- und Datenschutzstandards entwickeln, trainieren und nutzen können.

Unter den ersten Kunden der „Industrial AI Cloud“ sind etwa der Industriekonzern Siemens, der Münchner Robotikexperte Agile Roberts und das KI-Unternehmen Perplexity.

Bayerns Digitalminister Mehring spricht von „Hammer-Coup“

Über das Projekt freut sich auch der bayerische Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler). Das sei ein „Hammer-Coup für unseren Digitalstandort Bayern und Münchens nächster Schritt auf dem Weg zum digitalen Powerhouse Europas“, sagte er dem BR.

Und: „Die Idee unserer bayerischen Staatsregierung, dass Bayern Heimat für Hightech sein soll, dass wir dieses Land ganz gezielt zu einem Top-Standort für die Zukunftstechnologien im Herzen von Europa entwickeln, dieser Plan geht gerade voll auf“.

KI-Professor betont Vorteile von Autonomie und Datensicherheit

Dass das geplante KI-Zentrum ein wichtiger Schritt für den technologischen Fortschritt ist, sieht auch Hussam Amrouch von der Technischen Universität München so. Amrouch entwickelt mit seinem Team selbst KI-Chips und weiß, was der Aufbau einer solchen Infrastruktur konkret bedeutet.

„Es erlaubt uns, unsere eigenen KI-Modelle zu bauen und die Abhängigkeit von USA oder Asien zu verringern“, sagte Amrouch im BR-Interview. „Bisher schicken wir die Daten dorthin, wo die Rechenzentren stehen – und haben keinerlei Kontrolle darüber, was dort dann mit den Daten passiert.“

Durch den Aufbau einer eigenen KI-Infrastruktur auf bayerischem Boden würde man die Privatsphäre und Sicherheit der Daten gewährleisten. „Wenn wir diese Infrastruktur hier in München haben, können wir viel schneller Ideen testen und entwickeln und sind nicht von anderen abhängig, die uns den Zugang drosseln oder verweigern können.“

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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