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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Morgen ist Muttertag: Wer hat ihn erfunden?
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Morgen ist Muttertag: Wer hat ihn erfunden?

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 10. Mai 2025 10:48
Von Michael Farber
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4 min. Lesezeit
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Uralte Traditionen zur Verehrung der Mutter

Die Verehrung mütterlicher Tugenden ist keine neue Erfindung, sondern geht bis in die Antike zurück. Bei ihren Frühlingsfesten huldigten die alten Griechen zum Beispiel Rhea, der Göttin der Erde und der Fruchtbarkeit. Britische Historiker berichten vom „Mothering Day“, dessen Tradition, zunächst „Mutter Kirche“ gewidmet, im Mittelalter begann. Später durften an diesem Tag im Frühling vor allem Kinder im Dienste wohlhabender Familien zu ihren Müttern zurückkehren. Als kleines Geschenk brachten sie ihnen unterwegs gepflückte Blumen mit.

Inhaltsübersicht
Uralte Traditionen zur Verehrung der MutterDer Muttertag – eine amerikanische ErfindungAb 1914 offizieller „Mother’s Day“ in den USAMuttertag: Eine Idee geht um die WeltMuttertag: Propagandamittel der Nazis

Der Muttertag – eine amerikanische Erfindung

Der Muttertag hat seinen Ursprung in der frühen amerikanischen Frauenbewegung. Die Pastorengattin Ann Maria Jarvis führte 1858 „Mothers‘ Day Works Clubs“ ein, mit denen die soziale Situation von Arbeiterfamilien verbessert werden sollte. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg gründete sie zudem „Mothers‘ Friendship Days“. In dieser pazifistischen Bewegung sollten künftige Kriege verhindern werden.

Der Muttertag, so wie wir ihn heute feiern, kommt aus Grafton in den USA. Dort lebte Anna Marie Jarvis, die Tochter von Ann Maria Jarvis. Zum zweiten Todestag ihrer Mutter ließ sie am 12. Mai 1907 einen Gedenkgottesdienst für ihre Mutter abhalten, verbunden mit einem „Memorial Mother’s Day Meeting“. Sie verteilte, um ihre Liebe auszudrücken, 500 weißen Nelken vor der Kirche an andere Mütter. Im Jahr darauf fand in eben dieser Kirche eine Andacht zu Ehren aller Mütter statt. Diese Idee des Muttertages fand so viel Anklang, dass sie die USA eroberte. Man trug zu Ehren der eigenen Mutter eine farbige Nelke im Knopfloch, im Andenken an verstorbene Mütter eine weiße Nelke.

Ab 1914 offizieller „Mother’s Day“ in den USA

Anna Marie Jarvis widmete ihr Leben dem Ziel, einen offiziellen Feiertag zu Ehren der Mütter durchzusetzen. Die Muttertags-Bewegung gewann schnell Anhänger, 1909 wurde der „Mother’s Day“ bereits in 45 Staaten der USA begangen. 1914 kam dann der große Durchbruch für den amerikanischen Muttertag: Der Kongress legte den zweiten Sonntag im Mai offiziell als „Mother’s Day“ fest, der noch im gleichen Jahr erstmals in den ganzen USA gefeiert wurde.

Doch anstatt erfreut zu sein, ihr Ziel erreicht zu haben, kämpfte die streitbare Methodistin Anna Marie Jarvis alsbald gegen die zunehmende Kommerzialisierung des Muttertages. Sie versuchte sogar, die Feier des „Mother’s Day“ gerichtlich zu verhindern. Zum Ärger von Jarvis machte sich der Handel den Muttertag zunutze. Trotz ihrer Boykottaufrufe, die der Frauenrechtlerin gar einen Gefängnisaufenthalt einbrachten, floriert das Geschäft bis heute. Es ist – neben dem Valentinstag – der Tag, an dem Blumenläden ihr großes Frühjahrsgeschäft machen.

Muttertag: Eine Idee geht um die Welt

Die Verbreitung der Muttertagsidee war nicht mehr zu bremsen. Von den Engländern übernommen, breitete sich diese neue Tradition rasch nach Norwegen, Schweden, Österreich, Deutschland und in die Schweiz aus. In Deutschland ist der Muttertag seit 1949 ein nichtgesetzlicher Feiertag.

Muttertag: Propagandamittel der Nazis

Am 13. Mai 1923 schwappte die Idee des Muttertags auch nach Deutschland über. Für den Muttertag wurde auf breiter Front die Werbetrommel gerührt – und zwar vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber als unpolitischer Termin für liebevolle Blumengrüße. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Muttertag Teil der Nazi-Ideologie: Bereits 1933 wurde aus dem Muttertag der „Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter“. Man erklärte den dritten Sonntag im Mai zu einem offiziellen Feiertag und nutzte den Tag zu Propagandazwecken.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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