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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Wie gefährlich sind Listerien im Essen und wie schützt man sich?
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Wie gefährlich sind Listerien im Essen und wie schützt man sich?

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 26. Januar 2026 08:51
Von Michael Farber
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4 min. Lesezeit
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Immer wieder kommt es zu Rückrufaktionen in Supermärkten, weil Lebensmittel Listerien enthalten – gefährliche Erreger, die bei Schwangeren, immungeschwächten und älteren Menschen lebensbedrohliche Infektionen verursachen können. Der Keim kann grippeähnliche Symptome verursachen und bei sensiblen Personen unter Umständen die sehr ernste Erkrankung Listeriose auslösen.

Inhaltsübersicht
Listerien überleben auch das EinfrierenIn welchen Lebensmitteln können Listerien vorkommen?Wie gefährlich sind Listerien für den Menschen?Listerien: Schwere Folgen für das ungeborene KindListerien-Infektion – zum Teil lange InkubationszeitWie kann man einer Listerien-Infektion vorbeugen?

Listerien überleben auch das Einfrieren

Listerien sind Bakterien, die beim Menschen schwere Infektionen auslösen können. Die Bakterien sind in der Umwelt, vor allem in der Landwirtschaft, weit verbreitet. Normalerweise werden sie durch Pasteurisierung vernichtet – jedoch nicht in jedem Fall.

Denn Listerien sind sehr anspruchslos. Sie überleben es auch, wenn kontaminierte Lebensmittel eingefroren werden.

In welchen Lebensmitteln können Listerien vorkommen?

Im Prinzip kann jedes Lebensmittel Listerien enthalten. Am häufigsten können sie jedoch in folgenden Lebensmitteln vorkommen: Rohmilchkäse, Weichkäse (auch aus pasteurisierter Milch), rohem oder nicht durchgebratenem Fleisch, bestimmte Wurstsorten (Mett, Tatar, Carpaccio, Salami oder Teewurst), rohem Fisch, ungewaschenem Obst, Gemüse, Sprossen und Salat (insbesondere geschnittene, abgepackte Salate).

Wie gefährlich sind Listerien für den Menschen?

Die Spezies Listeria monocytogenes kann beim Menschen die sogenannte Listeriose auslösen. In Deutschland werden jährlich mehrere hundert Erkrankungsfälle gemeldet. Während eine Infektion bei gesunden Menschen oft mild verläuft oder unbemerkt bleibt, kann sie für Schwangere, Neugeborene, ältere und immungeschwächte Menschen schwere bis tödliche Folgen haben.

Auswertungen der bundesweiten Meldestatistik zeigen, dass die Sterblichkeit bei schweren, sogenannten invasiven Verläufen im zweistelligen Prozentbereich liegen kann. Die Erkrankung äußert sich unter anderem durch Fieber, Hals- und Bindehautentzündungen, Durchfall und Bauchschmerzen und kann zu Blutvergiftungen oder Hirnhautentzündungen führen.

Listerien: Schwere Folgen für das ungeborene Kind

Wenn sich eine Schwangere mit Listerien infiziert, kann das für das ungeborene Kind fatale Folgen haben. Es kann zu schweren Schädigungen, Frühgeburten oder zum Abgang des Fötus führen.

Die Schwangere merkt von der Infektion in der Regel kaum etwas oder gar nichts. Deswegen sollten angehende Mütter auf potenziell infizierte Produkte wie Rohmilchkäse oder halbgare Steaks verzichten.

Listerien-Infektion – zum Teil lange Inkubationszeit

Die Inkubationszeit nach dem Verzehr kontaminierter Lebensmittel kann zwischen 3 und bis zu 70 Tagen dauern. Diagnostiziert wird eine Infektion in erster Linie durch Blutuntersuchungen. Eine Therapie erfolgt vor allem mit Antibiotika. Bei frühzeitiger Erkennung ist die Krankheit normalerweise heilbar.

Wie kann man einer Listerien-Infektion vorbeugen?

  • Waschen Sie Obst, Gemüse und Salat vor dem Verzehr gründlich unter fließendem Wasser.
  • Erhitzen Sie Fleisch und Fisch mindestens zwei Minuten lang auf über 70 °C.
  • Bewahren Sie Obst, Gemüse und Fleisch getrennt voneinander auf.
  • Waschen Sie sich die Hände, nachdem Sie rohes Fleisch angefasst haben.
  • Verwenden Sie nicht die gleichen Küchenutensilien wie Schneidebrett oder Messer für rohe und gekochte Lebensmittel. Die Oberflächen sollten vor jedem Kontakt gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt werden.
  • Wechseln Sie Küchenschwämme und Geschirrtücher regelmäßig und waschen Sie diese mindestens bei 60 °C.
  • Achten Sie bei der Zubereitung in der Mikrowelle auf eine gleichmäßige Erwärmung und rühren Sie die Speisen zwischendurch um.
  • Lassen Sie gefrorene Lebensmittel immer im Kühlschrank auftauen. Dort vermehren sich die Keime langsamer.
  • Stellen Sie die Kühlschranktemperatur auf maximal 7 °C, besser unter 5 °C.
  • Packen Sie den Kühlschrank nicht zu voll. Die kalte Luft muss zwischen den Lebensmitteln ausreichend zirkulieren können.
  • Achten Sie darauf, die Lebensmittel im Sommer ausreichend zu kühlen (z. B. mit Kühltaschen).
  • Risikopatientinnen und -patienten sollten auf den Verzehr von Lebensmitteln verzichten, die besonders häufig mit Listerien kontaminiert sind.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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