Der Wechsel ist bereits im vollen Gang: Schon seit einiger Zeit können Neukunden der Sparkasse nach Angaben des Sparkassen-Verbandes nur noch die S-pushTAN-App zur Freigabe von Zahlungen beim Online-Einkauf mit Sparkassenkarten wie Sparkassen-Card, Sparkassen-Kreditkarte oder Sparkassen-Karte Basis verwenden.
Umstellung betrifft Bestandskunden
Bestandskunden aber, die bisher die Sicherheits-App S-ID-Check für Freigaben von Online-Zahlungen nutzen, müssen sich bis zum Jahresende umstellen: Die Sparkassen führen dann die Freigabeverfahren für das Online-Bezahlen in der S-pushTAN-App zusammen, sagt Thomas Rienecker von der Sparkassen-Finanzgruppe.
Freigaben werden in einer App gebündelt
Die S-pushTAN-App nutzen viele Sparkassenkunden bereits jetzt für Freigaben beim Online-Banking zum Beispiel bei Überweisungen. Mit der Abschaltung werden die Freigaben künftig in einer App gebündelt. Das soll das Verfahren für Online-Zahlungen für die Kunden vereinfachen, betont Rienecker.
Die S-pushTAN-App kann in den gängigen App-Stores heruntergeladen werden. Anschließend müsse man sich bei seiner Sparkasse registrieren. Durch die Umstellung auf die neue App soll das Bezahlen im Internet sicherer werden, sagt Rienecker.
Vorsicht: Kriminelle nutzen die Umstellungsphase
Allerdings bieten solche Umstellungsphasen auch immer Angriffspunkte für Kriminelle und Betrüger. Über gefälschte SMS oder Phishing-Mails versuchen sie zum Beispiel, an die Daten der Kunden zu kommen, um damit deren Geld zu erbeuten. Deswegen sollten Kunden besonders misstrauisch sein und immer nur die Banking-App oder die offizielle Internetseite der jeweiligen Sparkasse nutzen.
Sicherer: Internetadresse von Hand eingeben
Die Internetadresse sollte dabei möglichst von Hand in die Adresszeile eingegeben werden. Das komfortable Anklicken von Internetlinks in SMS oder Mails birgt die Gefahr, dass die Links auf Seiten führen, die die Betrüger täuschend echt nachgebaut haben. Wer hier seine Daten eingibt, liefert sie den Kriminellen praktisch frei Haus.

