WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    VW beschließt hartes Sparpaket – auch Audi betroffen
    4. September 2026
    Humanoide Roboter: Wird das Deutschlands neue Autoindustrie?
    3. September 2026
    Spritpreis auf Rekordhoch: Super E10 erreicht neuen Höchststand
    3. September 2026
    Deutsche Wirtschaft: Ist die Lage besser als die Stimmung?
    3. September 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Weltweite Störung bei Outlook: Was Nutzer wissen sollten
    1. September 2026
    EU führt strengere Regeln für ChatGPT ein
    1. September 2026
    Generiert statt nachgedacht? KI in politischer Kommunikation
    30. August 2026
    Haben Instagram und Co. das Reisen zerstört?
    30. August 2026
    GTA 6: Lang ersehnter Trailer sprengt das Netz
    28. August 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    E-Autos und Klima-Bilanz: Wie belastbar ist der TUM-Fachbericht?
    3. September 2026
    Dürre, Stürme, Sturzfluten: Forscher erwarten „Godzilla-El-Niño“
    3. September 2026
    Vape statt „Kippe“: Hilft die E-Zigarette beim Rauchstopp?
    2. September 2026
    Raus aus dem Gedankenkarussell: Was gegen Grübeln hilft
    30. August 2026
    Psilocybin im Gehirn: Studie findet Ordnung im Chaos
    30. August 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Nach Eklat um Alphaville Absage: Wie politisch darf Musik sein?
    3. September 2026
    Von 1653: Entschlüsselte Künstliche Intelligenz Geheimschrift?
    3. September 2026
    Bayerischer Buchpreis 2026: Das sind die Nominierten
    3. September 2026
    Kaffkiez äußert sich nach Kritik der AfD – diese legt nach
    3. September 2026
    „Zu brutal“ – Soll man Kindern noch Märchen vorlesen?
    2. September 2026
  • Lesezeichen
Gerade: EU genehmigt deutsche Milliarden für Gaskraftwerke
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > EU genehmigt deutsche Milliarden für Gaskraftwerke
Wirtschaft

EU genehmigt deutsche Milliarden für Gaskraftwerke

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 3. September 2026 08:48
Von Christin Freitag
Teilen
3 min. Lesezeit
Teilen

 

Deutschland darf ab 2031 den Bau neuer Gaskraftwerke mit einem Milliardenpaket fördern. Die EU-Kommission gab grünes Licht für die geplante Unterstützung mit bis zu 35 Milliarden Euro.

Inhaltsübersicht
Gaskraftwerke zur Versorgungssicherheit notwendigTeil der KraftwerksstrategieBayern könnte besonders profitieren

Gaskraftwerke zur Versorgungssicherheit notwendig

In Deutschland sollen in den nächsten fünf Jahren zahlreiche neue Gaskraftwerke gebaut werden – das war bereits beschlossen worden. Nur die Genehmigung der EU-Kommission stand noch aus. Bezahlt werden soll dies von allen Stromnutzern über eine neue Umlage ab 2031. Um wie viel der Strom deshalb dann teurer wird, ist offen.

Die EU-Kommission begründete ihre Zustimmung damit, dass die Maßnahme für die Versorgungssicherheit notwendig sei und die Höhe der Förderung dem tatsächlichen Bedarf entspreche. Wichtig sei zudem, dass die Fördergelder in einem fairen, diskriminierungsfreien Verfahren vergeben würden. Die Auswirkungen auf den Wettbewerb in der EU blieben dadurch begrenzt. 

Teil der Kraftwerksstrategie

Es geht um insgesamt 11 Gigawatt neuer Kapazitäten, die spätestens Ende 2031 am Netz sein sollen. Kraftwerksbetreiber können sich in einer Auktion darum bewerben. Die neuen Anlagen sollen zunächst Erdgas verbrennen, wobei klimaschädliche Gase entstehen. Spätestens 2045 sollen die Gaskraftwerke dann aber „klimaneutral“ mit Wasserstoff laufen. Dafür sollen sie schon beim Bau ausgelegt sein. 

Die Kraftwerke sollen helfen, mögliche Lücken in der Stromversorgung ab 2031 zu vermeiden, und einspringen, wenn zu wenig Wind- und Sonnenenergie erzeugt wird – Stichwort „Dunkelflaute“. Dafür soll ab 2032 ein sogenannter Kapazitätsmarkt entstehen. Das heißt, Kraftwerksbetreiber werden dafür bezahlt, dass sie Kapazitäten vorhalten, die gerade nicht gebraucht werden. Daneben soll der Ökostromausbau weitergehen. Bis 2030 sollen mindestens 80 Prozent des Stroms aus Wind, Sonne und anderen erneuerbaren Energien kommen. Bis 2038 soll Deutschland aus der Stromerzeugung mit Kohle aussteigen.

In der EU gelten strenge Regeln, wenn ein Staat heimische Unternehmen mit Finanzspritzen unterstützen möchte. Damit soll verhindert werden, dass beispielsweise ein finanzstarkes Land wie Deutschland seinen Firmen einen unverhältnismäßigen Vorteil verschafft und so etwa Konkurrenz aus dem Markt gedrängt wird. Deswegen müssen Vorhaben wie die nun genehmigten von der EU-Kommission geprüft und freigegeben werden.

Bayern könnte besonders profitieren

Experten gehen davon aus, dass aus Gründen der Netzstabilität ein größerer Anteil der neuen Gaskraftwerke in Süddeutschland errichtet werden dürfte. Die bayerische Staatsregierung fordert seit vielen Jahren neue Gaskraftwerke im Freistaat und dürfte sich über das grüne Licht der EU-Kommission freuen.

Der Stromnetzbetreiber Tennet hatte vor drei Jahren gemeinsam mit Gasnetzbetreibern eine Studie in Auftrag gegeben, aus der mögliche Standorte für die Gaskraftwerke hervorgingen. Ein guter Standort für ein neues Kraftwerk muss demnach vor allem netzdienlich sein. Das heißt: gut angebunden sowohl ans Stromnetz als auch ans künftige Wasserstoffnetz – oder einstweilen zumindest ans Gasnetz. Entscheidend sei auch die Nähe zu großen Verbrauchszentren – etwa energieintensiver Industrie.

Vor allem im südostbayerischen Chemiedreieck wären demnach neue Kraftwerke wichtig, in Ostbayern und Oberfranken, aber auch in der Region München.

 

Dir gefällt vielleicht

VW beschließt hartes Sparpaket – auch Audi betroffen

Humanoide Roboter: Wird das Deutschlands neue Autoindustrie?

Spritpreis auf Rekordhoch: Super E10 erreicht neuen Höchststand

Deutsche Wirtschaft: Ist die Lage besser als die Stimmung?

Altersvorsorgedepot: Was Riester-Sparer wissen müssen

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Kabinett beschließt Steuerreform – echte Entlastung?
Nächster Artikel Vape statt „Kippe“: Hilft die E-Zigarette beim Rauchstopp?
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

VW beschließt hartes Sparpaket – auch Audi betroffen
Wirtschaft 3. September 2026
Nach Eklat um Alphaville Absage: Wie politisch darf Musik sein?
Kultur 3. September 2026
Von 1653: Entschlüsselte Künstliche Intelligenz Geheimschrift?
Kultur 3. September 2026
E-Autos und Klima-Bilanz: Wie belastbar ist der TUM-Fachbericht?
Wissen 3. September 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?