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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Kreuzottern in Bayern: Darum müssen Menschen keine Angst haben
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Kreuzottern in Bayern: Darum müssen Menschen keine Angst haben

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 12. August 2024 13:51
Von Michael Farber
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4 min. Lesezeit
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Die Kreuzotter steht als Reptil des Jahres 2024 besonders im Fokus. Vor 120 Jahren wurden noch Fangprämien ausgesetzt und Zehntausende dieser Giftschlangen jährlich erschlagen, heute gilt die „Vipera berus“ als „stark gefährdet“. In Bayern gibt es noch Vorkommen von Kreuzottern, unter anderem im Bayerischen Wald, im Fichtelgebirge oder im Alpenraum – aber es werden immer weniger.

Inhaltsübersicht
Steinwald: Kreuzottern leiden unter dem KlimawandelArtenhilfsprogramm für Kreuzottern im NaturparkRanger: „Aggressiv sind Kreuzottern nicht“„Kreuzottern in Ruhe lassen“

Steinwald: Kreuzottern leiden unter dem Klimawandel

Der Klimawandel spiele dabei eine Rolle, erklärt Naturpark-Ranger Jonas Ständer im Gespräch mit BR24. Insbesondere junge Kreuzottern seien bei ihrer Ernährung auf Grasfrösche angewiesen. Wenn die Tümpel allerdings trocken werden, müssten sich die Schlangen dorthin zurückziehen, wo Nahrungsgrundlagen vorhanden seien.

Junge Kreuzottern fressen laut einer Broschüre des Bayerischen Landesamts für Umwelt fast ausschließlich kleine Frösche und Eidechsen. Erwachsene Tiere jagen vor allem Feld-, Rötel- und Spitzmäuse, sowie Grasfrösche, Wald und Zauneidechsen. Einer ausgewachsenen Kreuzotter genügten zehn bis 15 Mäuse im Jahr.

Die Schlangen leben vor allem in lichten Wäldern, am Rand von Mooren, unter Büschen und zwischen Felsen. Je nach dem Stand der Sonne wechseln sie ihre Position, dazu müssen sie oft auch Straßen oder Wege kreuzen. Dort finden sie häufig keinen Schutz.

Artenhilfsprogramm für Kreuzottern im Naturpark

Im Landkreis Tirschenreuth wird an einer Lösung gearbeitet. Radwege sollen etwa mit einem helleren und gröberen Asphalt gebaut werden. Das habe zur Folge, dass Kreuzottern schneller flüchten können und besser gesehen werden könnten.

Seit 2009 arbeitet der Naturpark Steinwald an einem Artenhilfsprogramm für Kreuzottern. Eines der Mittel ist die Renaturierung von Mooren. Ein anderes ist das Mähen im alten Stil. Kreuzotter-Experte Andreas Schmiedinger nutzt etwa eine Sense für kleine Flächen. Die Kreuzotter habe demnach genug Zeit, um sich zu verstecken. Bei einem großen Rasenmäher sei das schwieriger.

Ranger: „Aggressiv sind Kreuzottern nicht“

Insgesamt könne man sagen, dass die Maßnahmen des Naturparks Erfolg haben, denn die Population habe sich etabliert. Es gibt im Steinwald mittlerweile 16 Standorte, an denen Kreuzottern gesichert vorkommen, es könnten sogar mehr sein. Angst haben müssten Spaziergänger jedoch nicht, meint Ranger Jonas Ständer. „Aggressiv sind Kreuzottern nicht, meist flüchten die Tiere“, erklärt er im BR-Gespräch.

Kreuzottern sind die einzigen im Freistaat heimischen Schlangen, deren Biss giftig ist. „Glücklicherweise sind Kreuzotter-Bisse sehr selten“, heißt es in einer Info-Broschüre des Bayerischen Landesamts für Umwelt. „Kreuzottern greifen Menschen niemals von sich aus an, sondern beißen nur, wenn sie angefasst oder getreten werden und keine Möglichkeit haben, zu fliehen.“

„Kreuzottern in Ruhe lassen“

Wer also zufällig eine Kreuzotter entdeckt, sollte sie in jedem Fall in Ruhe lassen. Für einen gesunden Menschen sei ein Biss nicht lebensbedrohlich, so das Landesamt. Die abgegebene Menge Gift sei nur sehr gering. Der letzte eindeutige Todesfall durch einen Kreuzotter-Biss in Bayern liegt laut Landesamt über 50 Jahre zurück.

Bisse seien laut Landesamt einfach zu vermeiden: Wanderer, Spaziergänger oder Pilzsammler sollten festes Schuhwerk und lange Hosen tragen. Wer durch die typischen Lebensräume der Kreuzottern läuft – etwa durch Wälder, Wiesen und Moore – sollte dabei darauf achten, wo er hintritt. Wer eine Kreuzotter entdeckt, solle sie nur aus sicherer Entfernung beobachten und nicht stören.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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