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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Dank Online-Wahl: Höhere Beteiligung bei Pfarrgemeinderatswahl
Kultur

Dank Online-Wahl: Höhere Beteiligung bei Pfarrgemeinderatswahl

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 6. März 2026 14:48
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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In ganz Bayern war schon vergangenen Sonntag Wahltag – zumindest für Katholikinnen und Katholiken ab 14 Jahren: Fast 600.000 Katholikinnen und Katholiken waren in den sieben bayerischen Diözesen aufgerufen, neue Pfarrgemeinderäte zu wählen, also das Gremium, das neben den Hauptamtlichen die Pfarrgemeinden gestaltet.

Inhaltsübersicht
Doppelt so viele Frauen wie Männer in den RätenWahlbeteiligung zwischen zwei und 76 ProzentWo auch die katholische Kirche demokratisch ist

Laut dem Landeskomitee der Katholiken in Bayern beteiligten sich anteilig deutlich mehr Gläubige als vor vier Jahren – und das trotz sinkender Kirchenmitgliedszahlen. Die Wahlbeteiligung konnte um 1,6 Prozent gesteigert werden und lag bei dieser Wahl bayernweit bei rund 14,3 Prozent. Zu einer höheren Wahlbeteiligung beigetragen hat auch die Möglichkeit der Online-Wahl im Bistum Eichstätt und im Erzbistum München und Freising.

Doppelt so viele Frauen wie Männer in den Räten

Dass alle sieben bayerischen Diözesen eine Wahlbeteiligung im zweistelligen Bereich erreicht haben, wertete das Landeskomitees der Katholiken als äußerst positiv und führt das unter anderem auf die gemeinsame Kampagne der bayerischen Diözesen mit einem einheitlichen Erscheinungsbild zurück. In fast allen Pfarreien fanden sich auch genügend Kandidaten – das war bei den vergangenen Wahlen nicht immer gegeben.

Insgesamt wurden laut dem Landeskomitee der Katholiken in Bayern 23.788 Mitglieder in die neuen Pfarrgemeinderäte gewählt, darunter 16.377 Frauen und 7.411 Männer. Zwei Drittel der Gewählten sind also weiblich. In Augsburg beispielsweise sitzen in manchen Pfarrgemeinderäten in Zukunft sogar über 80 Prozent Frauen.

Bei der Wahlbeteiligung gibt es eine neue Spitzenreiterin: In der Diözese Eichstätt machten 23,50 Prozent von ihrem Wahlrecht gebrauch, Sie steht damit erstmals besser da als die Diözese Würzburg mit 18,74 Prozent und die Erzdiözese München und Freising mit 17,03 Prozent.

Im Bistum Passau gingen nur 10,1 Prozent zur Wahl (Rückgang 1,3 Prozent), im Bistum Regensburg 13,22 Prozent (Rückgang 0,4 Prozent). Die Wahlbeteiligung im Bistum Augsburg lag in den Pfarreien zwischen 3 Prozent in Augsburg und 17 Prozent in Dillingen. Aus dem Bistum Bamberg liegen noch keine Zahlen vor.

Wahlbeteiligung zwischen zwei und 76 Prozent

Sehr unterschiedlich war die Wahlbeteiligung je nach Pfarrei: Im Bistum Regensburg beispielsweise wählten in manchen Pfarreien nur 2,3 Prozent, in anderen Orten über 70 Prozent. Spitzenreiterin im Bistum Regensburg ist die Pfarrei Schwarzenbach im Landkreis Tirschenreuth mit 76 Prozent Wahlbeteiligung. Auch im Bistum Würzburg gibt es Pfarreien mit einer besonders hohen Wahlbeteiligung, beispielsweise in Junkershausen im Landkreis Würzburg mit 72 Prozent.

In zwei Bistümern konnten die Gläubigen ihre Stimme auch online abgeben: im Erzbistum München und Freising sowie in Eichstätt. In beiden Bistümern sei es gelungen, die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2022 jeweils deutlich zu steigern: in Eichstätt liegt demnach das Plus bei 6,17 Prozent, in München und Freising bei 4,70 Prozent.

Daran wird deutlich, „was möglich ist, wenn alle Wahlberechtigten vorab mit einer Wahlbenachrichtigung informiert werden und ein niederschwelliger Zugang zur Stimmabgabe geschaffen wird“, sagt Christian Gärtner, Vorsitzender des Landeskomitees in Bayern.

Wo auch die katholische Kirche demokratisch ist

Und es zeige laut Gärtner, dass es alleine in Bayern Tausende Frauen und Männer gebe, denen ihre Kirche sehr am Herzen liege und die bereit seien, viel Zeit und Engagement zu investieren. Christian Gärtner dankte den Wählern und den Haupt- und Ehrenamtlichen in den Diözesanräten, die durch ihren monatelangen Einsatz den Erfolg der Wahlen erst ermöglicht hätten. Mit neuem Slogan und frischen Bildern habe die bayernweite Kampagne unter dem Titel „Gemeinsam Gestalten – gefällt mir“ auch über die kirchlich Engagierten hinaus viele Menschen erreicht und für Aufmerksamkeit gesorgt.

„Es ist gut, dass wir mit so einer Kampagne und dem demokratischen, basisbezogenen Element, das die Pfarrgemeinderatswahlen zweifellos in der katholischen Kirche darstellen, ein positives Zeichen setzen können und von der Gesellschaft wahrgenommen werden“, ergänzte der Vorsitzende des Landeskomitees in Bayern. „In einer Zeit, in der politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und innerkirchlich die Herausforderungen groß sind, sind solche positiven Ausrufezeichen wichtig.“

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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