Mentale Gesundheit und Haltung
Ein weiterer Faktor für den Erfolg: Ihre Nahbarkeit. Auf Social Media gibt sich die Künstlerin sympathisch und bodenständig. Ihr Content dort ist mal lustig, mal ernst, aber immer authentisch. Und viele Fans haben das Gefühl, sie zu kennen, sympathisieren mit ihrer ehrlichen Art. Auch in offiziellen Interviews ist Chuba offen, spricht beispielsweise über ihre Therapie-Reise, über den mentalen Druck der Musikbranche und die Folgen für die psychische Gesundheit.
„Mittlerweile ärgert es mich einfach manchmal, wenn ich unterschätzt werde. Weil ich so viel dafür getan habe, dass es eigentlich nicht mehr nötig ist, mich zu unterschätzen,“ erklärt Nina Chuba im Podcast „Hotel Matze“ (externer Link). „Mir ist Respekt wichtig. Und mir ist auch Wertschätzung wichtig. Und auch, dass ich dafür verantwortlich gemacht werde, was ich geleistet habe. Und das ist oft noch nicht so.“
Die Künstlerin hat keine Lust mehr, sich ständig beweisen zu müssen. Und vielleicht ist das der letzte große Erfolgsfaktor ihrer Karriere: Haltung. Neben den Gesprächen über mentale Gesundheit positioniert Chuba sich immer wieder klar. Gegen Vorurteile aus der Branche. Gegen die AfD. Und für Gleichberechtigung. Auch das kommt gut an bei der jungen Generation und macht Nina Chuba zu einem Vorbild für junge Menschen.
Ihr Erfolg spricht für sich. Wer dreimal die Olympiahalle ausverkauft, ist gekommen, um zu bleiben. Vermutlich hat sie gerade erst angefangen.

