WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Robotaxi-Testfahrt in München: Manchmal möchte man eingreifen
    18. September 2026
    F-35 für die Bundeswehr: Was der Jet kann – und was er kostet
    18. September 2026
    E-Autos: Wo Wartezeiten drohen und was Käufer beachten sollten
    18. September 2026
    Oktoberfest: Warum die Maß jedes Jahr teurer wird
    18. September 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Eltern mit Spotify: Endlich keine Kinderlieder mehr im Profil
    18. September 2026
    KI außer Kontrolle: Ein Tech-Streit wird plötzlich Mainstream
    16. September 2026
    Geplante Digitalregeln der EU: Das könnte der „Kids Act“ bringen
    15. September 2026
    Münchner App will Social-Media-Verbot unnötig machen
    15. September 2026
    Welchen Einfluss hat Big Tech auf unsere Demokratie?
    14. September 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Diskussion um Spritpreisbremse: Was sagt die Wissenschaft?
    18. September 2026
    Fraunhofers Erbe: BepiColombo erforscht den Merkur
    18. September 2026
    #Faktenfuchs: Ohne Honigbienen keine vegane Ernährung?
    18. September 2026
    Erdbeobachtung: Wie Satelliten die Welt schützen können
    17. September 2026
    Weltwetter-Bericht: Süßwasser-Vorräte auf der Erde schwinden
    17. September 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    „Einmachgläser statt Buchweizen“: Viel Spott für Putins „Wahlen“
    18. September 2026
    TIME-Liste: Das sind die einflussreichsten deutschen Künstler
    18. September 2026
    Stonehenge in München: Das Geheimnis ist gelüftet
    18. September 2026
    Helene Fischer: Die deutsche Taylor Swift?
    18. September 2026
    Phänomen Wiesn-Hit: Was braucht es zum Bierzeltknaller?
    17. September 2026
  • Lesezeichen
Gerade: „Pressure“ im Kino: Vom Einfluss des Wetters auf die Geschichte
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > „Pressure“ im Kino: Vom Einfluss des Wetters auf die Geschichte
Kultur

„Pressure“ im Kino: Vom Einfluss des Wetters auf die Geschichte

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 18. September 2026 16:47
Von Uta Schröder
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

Dass Menschen eine manchmal regelrecht obsessive Faszination für das Wetter hegen, ist allgemein bekannt. Und bei aller fix unterstellten Belanglosigkeit auch nachvollziehbar: Wer will schon bei Starkregen in die Arbeit radeln oder während einer Bergtour in ein Gewitter geraten? Im Vergleich zu dem, was vor knapp 80 Jahren auf dem Spiel stand, sind derartige Alltagsvorkehrungen allerdings Kinkerlitzchen: Am 5. Juni 1944 wollen die Alliierten in Frankreich landen und damit den Zweiten Weltkrieg beenden. Tausende Menschenleben hängen davon ab.

Inhaltsübersicht
Der Einfluss des Wetters auf den Lauf der GeschichteWettlauf gegen die Zeit

Auch wenn es nach einer schrägen Randnotiz aus dem Geschichtsbuch klingt: Ohne umsichtige Meteorologen hätte der D-Day eine andere Wendung nehmen können – und somit der Verlauf des Zweiten Weltkriegs.

Der Einfluss des Wetters auf den Lauf der Geschichte

Verlustreich war die Landung der alliierten Truppen in der Normandie Anfang Juni 1944 auch so. Filme wie „Der Soldat James Ryan“ oder das Schwarz-Weiß-Epos „Der längste Tag“ haben das eindrücklich in Szene gesetzt. Das Kriegsdrama „Pressure“ aber setzt weder auf Action noch auf Blockbuster-Bombast: Die kammerspielartige Handlung konzentriert sich auf die strategische Planung im Vorfeld und auf die Stresssituation, den idealen Zeitpunkt zur Befreiung Europas und der von der Wehrmacht besetzten französischen Küste zu finden. Ursprünglich sollten die vor allem amerikanischen und britischen Soldaten am 05. Juni ins Gefecht ziehen. Dass das Datum kurzfristig um einen Tag nach hinten verschoben wurde, geht nicht auf militärische Überlegungen zurück, sondern auf die Bedenken des schottischen Meteorologen James Stagg.

Der stets preisverdächtig agierende Andrew Scott qualifiziert sich mit dieser Rolle einmal mehr für die laufende Award-Saison. Der 49-Jährige, der schon in „Der Soldat James Ryan“ eine Komparsenrolle hatte, spielt den Chefmeteorologen der Royal Air Force als brillanten, aber auch verbissenen und sozial inkompetenten Mann, der nicht nur seinem Team Widerworte gibt, sondern selbst dem Oberbefehlshaber der Alliierten, General Dwight D. Eisenhower. Denn gegen die Aussagen anderer Experten prognostiziert Stagg für den geplanten D-Day eine Sturmfront, deren Ausmaß die komplette Mission gefährdet.

Wettlauf gegen die Zeit

Die scheinbar unmögliche Drehbuch-Aufgabe, aus einer zahlenbasierten und nerdig klingenden Wetterberechnung eine emotional einnehmende Handlung zu destillieren, wird durch die „Einer gegen alle“-Konstellation effizient gelöst – ähnelt der auf einem Theaterstück des Briten David Haig basierende Film doch einer sich langsam aufbauenden Gewitterfront.

Die unter Hochspannung stehenden Über-Egos der Büro-Strategen prallen aufeinander wie Kalt- und Warmfronten. Stagg verteidigt seine Position, die Generäle wollen an ihrer Planung festhalten. Die Dialoge werden zunehmend hitziger, die Pausen dramatischer, das Uhrenticken lauter, und der Score von Volker Bertelmann, der 2023 einen Oscar für seine Filmmusik zu Edward Bergers „Im Westen nichts Neues“ gewonnen hat, tut sein Übriges. Auch wenn die Musik gern etwas weniger effektheischend hätte ausfallen dürfen: „Pressure“ ist eine durch und durch gelungene Geschichtsstunde, die sogar Gegenwartsbezug hat. Denn das Beharren auf einer rationalen Expertenmeinung ist in postfaktischen Zeiten so wichtig wie eh und je.

 

Dir gefällt vielleicht

„Einmachgläser statt Buchweizen“: Viel Spott für Putins „Wahlen“

TIME-Liste: Das sind die einflussreichsten deutschen Künstler

Stonehenge in München: Das Geheimnis ist gelüftet

Helene Fischer: Die deutsche Taylor Swift?

Phänomen Wiesn-Hit: Was braucht es zum Bierzeltknaller?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
Vorheriger Artikel F-35 für die Bundeswehr: Was der Jet kann – und was er kostet
Nächster Artikel Robotaxi-Testfahrt in München: Manchmal möchte man eingreifen
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

„Einmachgläser statt Buchweizen“: Viel Spott für Putins „Wahlen“
Kultur 18. September 2026
Diskussion um Spritpreisbremse: Was sagt die Wissenschaft?
Wissen 18. September 2026
Robotaxi-Testfahrt in München: Manchmal möchte man eingreifen
Wirtschaft 18. September 2026
F-35 für die Bundeswehr: Was der Jet kann – und was er kostet
Wirtschaft 18. September 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?