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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Amazon streicht weltweit 16.000 Stellen
Wirtschaft

Amazon streicht weltweit 16.000 Stellen

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 28. Januar 2026 15:49
Von Christin Freitag
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2 min. Lesezeit
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Amazon setzt erneut den Rotstift beim Personal an und streicht weltweit 16.000 Stellen. Der Konzern begründete den Schritt am Mittwoch mit dem Umbau nach dem Einstellungsboom während der Corona-Pandemie sowie dem verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Insgesamt sollen rund 30.000 Bürojobs wegfallen, was etwa zehn Prozent der Belegschaft in der Verwaltung entspricht.

Inhaltsübersicht
„Alle paar Monate umfassende Kürzungen“?Amazon folgt mit Stellenabbau Meta und Microsoft

Betroffen sind vor allem die Cloud-Sparte AWS, das Einzelhandelsgeschäft, Prime Video und die Personalabteilung. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits in der vergangenen Woche erstmals über den geplanten Schritt berichtet.

„Alle paar Monate umfassende Kürzungen“?

Dies ist bereits die zweite große Entlassungswelle innerhalb von drei Monaten. Nach Angaben von Personalchefin Beth Galetti müssen sich die verbleibenden Mitarbeiter deswegen jedoch nicht vor regelmäßigen Kürzungen fürchten. „Einige von Ihnen fragen sich vielleicht, ob dies der Beginn eines neuen Rhythmus ist – in dem wir alle paar Monate umfassende Kürzungen ankündigen. Das ist nicht unser Plan“, erklärte sie. Bereits Ende Oktober hatte Amazon 14.000 Stellen in der Verwaltung gestrichen. Konzernchef Andy Jassy hatte damals betont, dass übermäßige Bürokratie abgebaut und Führungsebenen verschlankt werden müssten.

Amazon folgt mit Stellenabbau Meta und Microsoft

Der Stellenabbau verdeutlicht den Wandel durch KI in der Tech-Branche. Jassy hatte bereits im Sommer gewarnt, dass der verstärkte Einsatz von KI-Werkzeugen zu mehr Automatisierung und damit zum Wegfall von Arbeitsplätzen führen werde. Amazon folgt mit dem Sparkurs anderen Technologie-Riesen wie der Facebook-Mutter Meta und Microsoft, die nach einem massiven Personalaufbau während der Pandemie ebenfalls ihre Belegschaften verkleinern. Amazon legt in der kommenden Woche seine Quartalszahlen vor.

Mit Informationen von Reuters

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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