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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Mehr Geld, mehr Tempo – die Verteidigungsindustrie drängt
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Mehr Geld, mehr Tempo – die Verteidigungsindustrie drängt

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 17. Februar 2025 07:49
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Wenn es um die Beschaffungsbürokratie bei der Bundeswehr und bei EU-Projekten geht, nimmt Stefan Thumann kein Blatt vor den Mund: Bei deutschen Rüstungsprojekten kommen seit Jahrzehnten immer nur dieselben vier oder fünf Unternehmen zum Zuge, so der Jungunternehmer aus Niederbayern. Nur die etablierten Anbieter verfügen über riesige Stäbe an Mitarbeitern, die sich mit der komplizierten deutschen und europäischen Bürokratie auskennen. Das sorge nicht nur für hohe Kosten und langwierige Verfahren, so Thumann, der in Niederbayern mit einer Handvoll Mitarbeiter die Firma Donaustahl aufgebaut hat.

Inhaltsübersicht
Bürokratie als Innovationsbremse?Israel und die USA als Vorbild für InnovationsbereitschaftKritik an mangelnder FinanzierungBayern als Rüstungsstandort

Bürokratie als Innovationsbremse?

Die umfangreichen Vorschriften würden in der Praxis junge, agile Unternehmen bei der Beschaffung oft ausschließen, ist Thumann überzeugt. Ein kleines Start-up wie das seine habe nämlich weder das Geld noch das Personal, telefonbuchdicke Ausschreibungsunterlagen zu bearbeiten und dann noch bei Entwicklungskosten in Vorleistung zu gehen.

Laut Thumann versorgt seine Firma vor allem die Ukraine mit Drohnentechnologie, Kontakte mit der Bundeswehr gebe es dagegen kaum. Von ähnlichen Erfahrungen berichten auch andere Firmengründer aus dem Verteidigungssektor, auch wenn sie das selten so deutlich und öffentlich tun wie Thumann.

Israel und die USA als Vorbild für Innovationsbereitschaft

Sind die Bundeswehr und die traditionellen Rüstungsfirmen also zu langsam und zu bürokratisch? Zumindest teilweise sei das so, stimmt Peter Leibinger zu. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) verwies am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz auf Israel und die USA, wo Milliardensummen in die Förderung von Hightech-Start-ups gesteckt werden. Dies könne ein Vorbild für Deutschland sein, so Leibinger.

Die hiesige Militärbürokratie müsse anerkennen, dass es auch in Deutschland junge, schnelle Unternehmen gebe, die ganz anders arbeiten als klassische Rüstungskonzerne. Passiere dies nicht, verschwende man Potenziale, meint auch Uwe Horstmann, Mitgründer der Risikokapitalfirma Project A, einem der wichtigsten deutschen Investoren für Verteidigungs-Startups.

Kritik an mangelnder Finanzierung

Auch wenn es noch immer an Tempo fehle: Gesellschaftlich habe sich in den vergangenen Jahren einiges an der Haltung zu Militärthemen geändert, glaubt BDI-Präsident Leibinger: „Es gibt in der Bevölkerung inzwischen die Bereitschaft zu akzeptieren, dass wir Verteidigung brauchen“. Das sei allerdings nicht genug, sagte Leibinger dem Bayerischen Rundfunk. Dieser passiven Bereitschaft müsse nun in der Industrie und vor allem auf der Finanzseite ein aktives Handeln folgen.

Der BDI und auch die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) kritisieren seit langem, dass sich nach wie vor viele Banken und andere Geldgeber scheuen, Unternehmen aus dem Verteidigungssektor zu finanzieren. Dahinter stehe die Sorge, mit den Nachhaltigkeitskriterien zum Beispiel der EU in Konflikt zu kommen. Wolfram Hatz, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), sagte, solche Zweifel seien völlig aus der Zeit gefallen. Es brauche ein neues Bewusstsein für den hohen Wert der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.

Bayern als Rüstungsstandort

Grundsätzlich ist man in Bayerns Rüstungsindustrie aber zuversichtlich, dass sich angesichts der zunehmenden weltpolitischen Bedrohungslage auch das Tempo bei der Bundeswehr beschleunigt. Im Freistaat sind in der Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie rund 45.000 Menschen beschäftigt – Tendenz steigend. Darunter sind Branchengrößen wie Airbus, Diehl und KNDS, aber auch rasant wachsende Start-ups wie der Drohnenhersteller Quantum Systems oder der KI-Spezialist Helsing.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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