WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Was Galeria retten würde – und ob das überhaupt sinnvoll ist
    17. Oktober 2026
    Flatterband und ungültige Gutscheine: Galeria im Krisenmodus
    16. Oktober 2026
    So helfen Kirchen bei steigenden Energiepreisen
    16. Oktober 2026
    Hohe Zinsen? Wie Bankkunden davon profitieren können
    16. Oktober 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    KI-manipulierte Bilder: Das trügerische Spiel mit der Unschärfe
    16. Oktober 2026
    Gehackte Kühlregale – Wie sicher sind unsere Supermärkte?
    16. Oktober 2026
    Social Media: Bundesregierung beschließt Regeln zum Jugendschutz
    14. Oktober 2026
    Zu schön, um wahr zu sein: Wie KI Hotelbilder aufhübscht
    14. Oktober 2026
    Warum Menschen auf Roboter losgehen
    14. Oktober 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Deutlich weniger Tote wegen Herzinfarkt und Schlaganfall
    16. Oktober 2026
    Arznei oder schon Droge? Was für welche Substanzen gilt
    16. Oktober 2026
    Weniger Zucker und mehr Gesundheit: So wirkt die Zuckersteuer
    15. Oktober 2026
    Starker El Niño: Was heißt das fürs Wetter in Deutschland?
    15. Oktober 2026
    Kratom: Harmloser Stimmungsaufheller oder riskantes Legal High?
    14. Oktober 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Netflix-Serie „Die Falle“: Neuer Emmy-Kandidat aus Deutschland?
    17. Oktober 2026
    No Angels: So wurden sie die größte deutsche Girlband
    17. Oktober 2026
    Wie halten Sie’s mit der KI, Herr Precht?
    17. Oktober 2026
    Comeback von „Girls“: Neue Folgen der US-Serie angekündigt
    16. Oktober 2026
    Musikhochschulpräsident: Landesanwaltschaft prüft Dienstvergehen
    16. Oktober 2026
  • Lesezeichen
Gerade: ZF-Aufsichtsratsbeschluss: Tausende Arbeitsplätze bedroht
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > ZF-Aufsichtsratsbeschluss: Tausende Arbeitsplätze bedroht
Wirtschaft

ZF-Aufsichtsratsbeschluss: Tausende Arbeitsplätze bedroht

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 31. Juli 2025 16:48
Von Christin Freitag
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

Während am Dienstag überall in Bayern tausende Menschen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze beim Automobilzulieferer ZF demonstrierten, tagte in Friedrichshafen die Konzernspitze. Dass die Entscheidungen der Top-Manager „unpopulär“ ausfallen würde, hat das Unternehmen vorab öffentlich kommuniziert. Am heutigen Donnerstag gab es Ergebnisse bekannt.

Inhaltsübersicht
Pressekonferenz des ZF-KonzernsBetriebsrat spricht von „Kahlschlagplänen“Besonders betroffen: ZF-Standort SchweinfurtÄngste der MitarbeitendenEckpunktepapier und weitere VerhandlungenWeitere betroffene Standorte in BayernFehlentscheidungen und Kritik

Pressekonferenz des ZF-Konzerns

Auf einer virtuellen Pressekonferenz informierte der ZF-Konzern die Öffentlichkeit: Der Technologiekonzern wolle seinen Restrukturierungskurs „beschleunigen“ und sich aufgrund der „schwierigen Lage auf den Automobilmärkten“ strategisch neu aufstellen. Dabei wolle sich ZF auf „langfristig profitable Bereiche“ fokussieren und prüfe Optionen für die Division Elektronik und Fahrerassistenzsysteme.

Betriebsrat spricht von „Kahlschlagplänen“

Laut dem Gesamtbetriebsrat von ZF heißt das: Die Wahrscheinlichkeit von geplantem Arbeitsplatzabbau an bayerischen Standorten wird immer größer. In einer Pressemitteilung spricht der Betriebsrat von „Kahlschlagplänen“. Der Vorsitzende Achim Dietrich betont, die Elektromobilität sei das Herzstück der Transformation und dürfe nicht ausgegliedert oder verkauft werden.

Besonders betroffen: ZF-Standort Schweinfurt

Besonders betroffen ist der Standort Schweinfurt, denn dort sind rund 5.900 Menschen in der Division für Elektromobilität beschäftigt. Die IG Metall fordert, Arbeitsplätze und Standorte zu sichern. Laut Betriebsrat sei die Auseinandersetzung nicht beendet, sondern nur ausgesetzt. Ein ZF-Sprecher erklärte, man müsse restrukturieren, um Arbeitsplätze zu erhalten.

Ängste der Mitarbeitenden

Mit der Demonstration am Dienstag hatten die Beschäftigten an den Standorten von ZF in Bayern ein Zeichen setzen wollen. Rund 4.500 waren es allein Schweinfurt, am größten bayerischen ZF-Standort mit rund 8.600 Mitarbeitenden.“Man hat Ängste für seine Zukunft, für seine Kinder“, sagte ein ZF-Mitarbeiter, der nach eigenen Angaben bereits in dritter Generation für ZF arbeitet. Seine Großeltern arbeiteten noch als Gastarbeiter beim Automobilzulieferer. „Eine ganze Branche, eine ganze Region ist davon betroffen. Wenn sie das wirklich durchziehen, dann sehe ich keine guten Zeiten mehr für Schweinfurt“, sagte ein anderer.

Eckpunktepapier und weitere Verhandlungen

Die Proteste haben laut den Gewerkschaften Wirkung gezeigt. So sei mit dem Unternehmen in einem Eckpunktepapier „ein Bündnis für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherung“ vereinbart worden. Es eröffne ein Zeitfenster bis zum 30. September, um einen gemeinsamen Weg zu finden. „Ob es gelingt, hängt von den Ergebnissen der Gespräche bis zum 30. September ab“, sagt Barbara Resch, IG-Metall-Bezirksleiterin und stellvertretende Vorsitzende des ZF-Aufsichtsrats.

Weitere betroffene Standorte in Bayern

In Auerbach in der Oberpfalz arbeiten laut Gewerkschaftsangaben rund 1.500 Menschen am ZF-Standort, in Thyrnau rund 650, in Bayreuth rund 250 und in Nürnberg rund 1.000 Menschen. Dort hat ZF schon länger Pläne, 700 der 1.000 Jobs abzubauen. Die IG Metall sagt dazu: Wenn das so komme, sei das quasi das Todesurteil für den Standort Nürnberg. Egal was sonst mit der Division E passiere.

Im Wesentlichen gibt ZF „rückläufige Märkte“ als Grund dafür an, den Bereich Elektromobilität einzudampfen. Aber auch „geopolitische Spannungen“ und die „Zollregelungen, die die Division E dramatisch beeinflussen“. ZF hat 10,5 Milliarden Euro Schulden. Im Jahr 2024 beschäftigte ZF weltweit rund 161.600 Menschen an 161 Standorten in 30 Ländern.

Fehlentscheidungen und Kritik

Die IG Metall gibt an, dass sich die ZF auch durch eigene Fehler verschuldet hat, durch „unglaublich teure Zukäufe“, so Thomas Höhn von der IG Metall Schweinfurt. Dazu habe die Politik in Sachen Ausbau der Elektromobilität viele Fehler gemacht. „Aber mit Sicherheit hat auch das Management völlig falsche Entscheidungen getroffen und deswegen ist es jetzt wichtig, dass man sich nicht auf einen Sparkurs einlässt, sondern jetzt an die Zukunft denkt“, sagt Höhn.

 

Dir gefällt vielleicht

Was Galeria retten würde – und ob das überhaupt sinnvoll ist

Flatterband und ungültige Gutscheine: Galeria im Krisenmodus

So helfen Kirchen bei steigenden Energiepreisen

Hohe Zinsen? Wie Bankkunden davon profitieren können

Erbschaftsteuer: Werden Frauen benachteiligt?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Pflegekosten-Eigenanteil gestiegen: Wohin fließt das Geld?
Nächster Artikel Laborergebnisse: Tote Vögel in Niederbayern wurden vergiftet
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Netflix-Serie „Die Falle“: Neuer Emmy-Kandidat aus Deutschland?
Kultur 17. Oktober 2026
No Angels: So wurden sie die größte deutsche Girlband
Kultur 17. Oktober 2026
Was Galeria retten würde – und ob das überhaupt sinnvoll ist
Wirtschaft 17. Oktober 2026
Wie halten Sie’s mit der KI, Herr Precht?
Kultur 17. Oktober 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?