Wann sammelt man die Schnecken am besten ein?
Wer Schnecken auf frischer Tat im Gemüsebeet erwischen will, wird tagsüber keine reiche Beute machen. Da Schnecken die Sonneneinstrahlung meiden, ist die beste Zeit, um die schleimigen Nacktschnecken einzusammeln, sobald es dunkel wird oder ganz früh am Morgen.
Weiterer Tipp: Schnecken zu einem „Sammelpunkt“ locken
Bei einer anderen Methode werden die Schnecken gezielt angezogen und dann eingesammelt. Dafür wird in der Nähe des Gemüsebeets, besonders dort wo Salate wachsen, eine kleine „Futterstelle“ vorbereitet. Vier etwa fünf Zentimeter hohe Steine werden so platziert, dass dazwischen alte Salatblätter und überreife Tomatenstücke liegen. Diese leicht vergorenen Pflanzenreste dienen als Lockmittel und werden mit einem Brett abgedeckt.
Die Idee dahinter ist, dass sich die Schnecken dort sammeln. Sobald es dunkel wird, wird das Brett vorsichtig angehoben und die Tiere können entfernt werden. So lassen sie sich an einem Ort finden und einsammeln, ohne dass man das ganze Beet absuchen muss.
Was tun mit den gesammelten Schnecken?
Man sammelt die Schnecken in einem Eimer, im Anschluss folgt der makabere Teil, über den jeder selbst entscheiden muss. Der Tod durch Überbrühen ist ein sehr rascher, der Griff zum Salz hingegen äußerst qualvoll für die Tiere. Auch das Zerschneiden der Tiere ist eine Möglichkeit. Manche setzen die Schnecken auch allabendlich nach dem Einsammeln in möglichst weiter Entfernung wieder aus, und zwar dahin, wo sie nicht stören.
Wer sich doch für die radikale Methode entscheidet, sollte Folgendes beachten: Die getöteten Schnecken sollten nicht auf dem Kompost landen, da Schnecken Aasfresser sind und von toten Artgenossen angezogen werden. Eine bessere Lösung ist das Vergraben. Auch in der Mülltonne haben sie nichts verloren – dort beginnen sie zu gären und verbreiten einen penetranten Geruch.

