Jeder Bundesbürger isst im Jahr durchschnittlich 255 Eier. Zu Ostern freuen wir uns besonders über bunte Ostereier. Aber warum sind Eier eigentlich oval und nicht rund und was hat das Ei eigentlich mit Ostern zu tun? Hier sind sechs Fakten, die Sie noch nicht über das Osterei wussten.
1. Eier der Superlative
Zu den kleinsten Eiern der Welt gehören die des Kolibris. Sie wiegen gerade einmal etwa 0,25 Gramm und sind damit kaum größer als ein winziges Körnchen. Ganz am anderen Ende des Spektrums stehen die Eier des ausgestorbenen Madagaskar-Straußes, die rund zehn Kilogramm auf die Waage brachten.
Bei den heute lebenden Vögeln hält der Strauß den Rekord. Seine Eier gehören mit etwa 1,4 bis 2 Kilogramm zu den größten der Gegenwart und beeindrucken nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch ihre dicke, stabile Schale.
2. Hühner können bunte Eier legen
Einige Hühnerrassen legen tatsächlich von Natur aus farbige Eier! Die Farbe ist genetisch bestimmt. Über eine Drüse im Geschlechtsorgan werden der Kalkschale verschiedene Farbpigmente beigemengt, die im Stoffwechsel als Abbauprodukte aus Blut- und Leberfarbstoffen sowie der Galle anfallen.
Das Brahmahuhn zum Beispiel legt zartrosa Eier. Das Lachshuhn produziert cremeweiße Eier. Eine Maranshenne überrascht mit schokobraunen Eiern und eine Araucana sogar mit grünlichen und bläulichen! Wer seine Ostereier also nicht färben möchte, kann tatsächlich auch gleich auf die bunten Eier von Mutter Natur und den Rassehennen zurückgreifen.

