Die Sonne blitzt durch die Bäume, das Moos leuchtet saftig – die frischen hellgrünen Blätter der Buchen rascheln sanft im Wind: Warum gerade jetzt im Frühling der richtige Zeitpunkt ist den Wald auf Borkenkäferbefall zu checken, erklärt Martin Hertel von den Bayerischen Staatsforsten.
Die Fallen sind momentan noch fast leer. Fazit: Der Käfer ist noch nicht sehr aktiv. Durch den vielen Niederschlag im letzten Jahr ist der Wald fitter als in den vergangenen 10 Jahren.
Zuversicht bei den Staatsforsten
Es war lange kalt. In diesem Jahr sind die Borkenkäfer in der nördlichen Oberpfalz und im Fichtelgebirge deshalb fast zwei Wochen später dran. Und das könnte im Jahresverlauf entscheidend sein, weil dann nur drei Generationen Borkenkäfer entstehen können. „Mindestens wöchentlich schauen wir jetzt wieder nach, was in den Fallen gefangen wurde, das brauchen wir zur Prognose, um zu sehen, ob und wie viele Käfer schon am Fliegen sind, so Martin Hertel von den Staatsforsten.

