WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Tupperware ist insolvent: Was bedeutet das für die Kunden?
    18. September 2024
    Schaeffler: Arbeitsplätze durch Fusion mit Vitesco in Gefahr?
    12. Juni 2024
    DAX, Gold, Bitcoin: Alles auf Rekordhoch – Wie kann das sein?
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Wo eine Zweitmeinung vor der OP verpflichtend werden soll
    6. Mai 2026
    US-Truppenabzug – Sorge bei Zivilbeschäftigten in der Oberpfalz
    6. Mai 2026
    Tankrabatt: Wann wird Sprit jetzt wirklich billiger?
    5. Mai 2026
    Audi mit erneutem Gewinnrückgang – US-Zölle belasten massiv
    5. Mai 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Google Maps: Kann ich den Bewertungen noch vertrauen?
    28. April 2026
    Politiker vor sich selbst schützen – Wire besser als Signal?
    28. April 2026
    KI-Star Timmy – Was ein Wal mit Internet-Müll zu tun hat
    24. April 2026
    Meta will etwa zehn Prozent der Belegschaft entlassen
    24. April 2026
    Klöckner gehackt – Signal-Accounts im Ziel russischer Angreifer
    23. April 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Familiengeheimnis Besatzungskind: Katharina sucht ihren Vater
    6. Mai 2026
    Was El Niño für das Wetter und Deutschland bedeutet
    6. Mai 2026
    Mehr Darmkrebs bei Jüngeren: Sensibel sein für Symptome
    6. Mai 2026
    Borkenkäfer: Ausgangslage so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr
    5. Mai 2026
    Ausbruch auf Kreuzfahrt: Alles Wichtige über das Hantavirus
    5. Mai 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    „Blut ist Russlands Kunst!“: Proteste zum Biennale-Auftakt
    6. Mai 2026
    „Täglich 338 Wörter weniger“: Werden Gespräche immer kürzer?
    6. Mai 2026
    Met-Gala 2026: Umstrittenes Schaulaufen der Reichen und Schönen
    5. Mai 2026
    Opa und die NSDAP: „Endlich fragt mal wer nach!“
    5. Mai 2026
    Politologen sehen Putins Siegesparade von Ängsten überschattet
    4. Mai 2026
  • Lesezeichen
Gerade: DOK.fest eröffnet mit einem Film über Ingeborg Bachmann
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > DOK.fest eröffnet mit einem Film über Ingeborg Bachmann
Kultur

DOK.fest eröffnet mit einem Film über Ingeborg Bachmann

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 6. Mai 2026 15:47
Von Uta Schröder
Teilen
3 min. Lesezeit
Teilen

 

Ein früher Morgen in Rom. Und eine Frau – Ingeborg Bachmann – auf einer Dachterrasse, auf zwei Stühlen schlafend. Dann erwacht sie, bewegt langsam den Kopf, schaut in den Himmel. Über ihr die Stare. Beeindruckende Formationen.

Inhaltsübersicht
Sandra Hüller spielt Ingeborg BachmannZerrissenheit, Traurigkeit und SelbstbehauptungLesungen und Texte von Ingeborg Bachmann

Ganz behutsam eröffnet Regina Schilling ihren Dokumentarfilm über Ingeborg Bachmann. Das Bild der Starenschwärme taucht darin immer wieder auf, eine markante Setzung. Die Filmemacherin (und Vielleserin) beschäftigt sich seit langem mit dem Werk der Schriftstellerin. „Bei Bachmann habe ich das erste Mal gemerkt: Ah, okay, das ist doch eine weibliche Perspektive, aus der hier geschrieben wird. Und irgendwie sind die Frauenfiguren hier vollkommen anders. Und das hat mich sehr berührt.“

Sandra Hüller spielt Ingeborg Bachmann

Der Film „Ingeborg Bachmann. Jemand, der ich einmal war“ erkundet das Leben und Schreiben der 1926 geborenen Schriftstellerin auf verschiedene Weise. Es gibt Archivmaterial, Fotos, Film- und Tonsequenzen, Interviews und öffentliche Auftritte. Es gibt aber auch eine zentrale fiktive Ebene: Sandra Hüller spielt Ingeborg Bachmann, einen Tag lang, in und um Rom.

Bachmann sei damals ihrer Zeit weit voraus gewesen, sagt Schilling. „Sprache, Gender, die ganze Thematik um patriarchale Strukturen – ohne, dass sie das jemals so genannt hätte. Das hat mich wirklich angesprungen. Und darum war meine Hoffnung von Anfang an: Wie kann ich das in die Gegenwart bringen, ohne dass es peinlich wird?“

Zerrissenheit, Traurigkeit und Selbstbehauptung

Die Übernahme der Rolle wird im Film thematisiert, als „Geisterbeschwörung“. Auch verschmelzen Gegenwart und historisch rekonstruiertes Setting immer wieder miteinander: Einmal etwa, als Sandra Hüller als Ingeborg Bachmann mit dem E-Roller zum Zeitungskiosk fährt. Es ist bewegend, ihr dabei zuzuschauen, wie sie sich die Lebensgeschichte aneignet. Und wie es ihr gelingt, Zerrissenheit, Traurigkeit und ebenso Selbstbehauptung Ingeborg Bachmanns dazustellen.

Bachmann sei in der Rezeption oft als Opfer stilisiert worden: die leidende Frau, das Opfer, sagt Regina Schilling. „Und in meinem Film, je weiter er fortschreitet, möchte ich auch dieser Opferrolle entgegenarbeiten. Und das war auch ein ganz großes Anliegen von Sandra Hüller: Dass wir sie nicht als Opfer zeigen wollten.“

Lesungen und Texte von Ingeborg Bachmann

Regina Schilling folgt der Biographie Ingeborg Bachmanns chronologisch, beginnend in der Kindheit in Kärnten. Die Beziehungen zu Paul Celan, Hans-Werner Henze und Max Frisch werden gespiegelt. Ebenso literarische Ehrungen, die Gruppe 47, ihre „Übersiedlung“ von der Lyrik in die Prosa, die oft befremdlichen Reaktionen des weitgehend männlichen Literaturbetriebes. Zu den vielen Bildern kommen beständig – im Originalton und in Lesungen – Texte von Ingeborg Bachmann. Der Kern. „Das war mir wichtig, den geistigen Prozess, den Bachmann durchgemacht hat, darzustellen oder näher zu bringen“, sagt Regina Schilling.

Und das ist ihr gelungen, auf eine intensive und zugleich im schönen Sinn spielerische Weise, ohne jedes Pathos. Eine besondere Annäherung. In Ingeborg Bachmanns Literatur ist noch so viel zu entdecken.

 

Dir gefällt vielleicht

„Blut ist Russlands Kunst!“: Proteste zum Biennale-Auftakt

„Täglich 338 Wörter weniger“: Werden Gespräche immer kürzer?

Met-Gala 2026: Umstrittenes Schaulaufen der Reichen und Schönen

Opa und die NSDAP: „Endlich fragt mal wer nach!“

Politologen sehen Putins Siegesparade von Ängsten überschattet

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
Vorheriger Artikel Familiengeheimnis Besatzungskind: Katharina sucht ihren Vater
Nächster Artikel „Täglich 338 Wörter weniger“: Werden Gespräche immer kürzer?
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

„Blut ist Russlands Kunst!“: Proteste zum Biennale-Auftakt
Kultur 6. Mai 2026
„Täglich 338 Wörter weniger“: Werden Gespräche immer kürzer?
Kultur 6. Mai 2026
Familiengeheimnis Besatzungskind: Katharina sucht ihren Vater
Wissen 6. Mai 2026
Wo eine Zweitmeinung vor der OP verpflichtend werden soll
Wirtschaft 6. Mai 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?