Auswählbar ist bei Google immer ein gesamtes Web-Angebot, also die komplette Domain – einzelne Rubriken oder Unterseiten lassen sich nicht getrennt markieren. Beim Bayerischen Rundfunk ist das die Domain br.de – also die Nachrichten von BR24, genau wie Inhalte aus Radio und Fernsehen.
Was ändert sich danach?
Nach der Auswahl passt sich die Google-Suche den eigenen Vorlieben an: Inhalte der bevorzugten Quellen erscheinen häufiger und weiter oben, vor allem im Nachrichtenbereich. Andere Medien verschwinden dabei nicht – Google blendet weiterhin Beiträge verschiedener Anbieter ein. Die Zahl der bevorzugten Quellen ist nicht begrenzt, neben dem BR lassen sich also problemlos weitere Angebote markieren. Kosten entstehen keine.
Praktisch dabei: Bei Anmeldung mit demselben Google-Konto gilt die Auswahl auf allen Geräten. Smartphone, Tablet und Rechner brauchen die Einstellung also nur einmal.
Was ist mit Google Discover?
Google Discover – der personalisierte Nachrichtenfeed, der etwa beim Öffnen der Google-App oder auf dem Android-Startbildschirm erscheint – arbeitet nach einer eigenen Logik. Ob die „Bevorzugte Quellen“-Funktion dort auch greift, ist unklar. Einzelne Beobachter berichten, dass sich bevorzugte Quellen auch im Discover-Feed stärker zeigen; Google selbst stellt diesen Effekt in seiner offiziellen Dokumentation aber nicht in den Vordergrund.
Für Discover gibt es ohnehin einen eigenen, direkteren Weg: Dort lassen sich Quellen über einen „Folgen“-Knopf abonnieren. Wer ein Angebot wie das des BR auch im Discover-Feed zuverlässig öfter sehen möchte, ist mit dieser Folgen-Funktion auf der sicheren Seite.

