WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Ölpreis über 100 US-Dollar je Barrel – trotzdem Heizöl kaufen?
    9. September 2026
    Münchens kleine Brauereien: Wachstum trotzt Bierkrise
    9. September 2026
    Reformkurs ändern – was spricht dafür, was dagegen?
    9. September 2026
    Unzufrieden mit der Wirtschaft – Was würde sich mit AfD ändern?
    8. September 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Kontroverse um KI-Durchbruch: Wer hat Navier-Stokes gelöst?
    9. September 2026
    KI außer Kontrolle: Das österreichische Wiki und der Schwarm
    9. September 2026
    5,8 Terabyte im Darknet: Welche Folgen der Berlin-Hack hat
    7. September 2026
    Ohne Anwalt zum Erfolg? Wenn Laien mit KI klagen
    7. September 2026
    OpenAI stellt GPT-6 Astra vor: Ist das die übermenschliche KI?
    4. September 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    PISA-Studie: Was sich an Schulen jetzt ändern müsste
    9. September 2026
    Ergebnisse der PISA-Studie: Was läuft schief in Deutschland?
    8. September 2026
    PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie
    8. September 2026
    Oktoberfest: Schützt die Grippeimpfung vor der „Wiesngrippe“?
    7. September 2026
    Wie Hitze und Luftverschmutzung gemeinsam krank machen
    6. September 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    US-Serie „South Park“ heißt jetzt „South America“
    9. September 2026
    Ebow: „Musiker, die für Online-Casinos werben – schrecklich“
    9. September 2026
    Kinofilm „The Uprising“ – Nürnberg kann Hollywood
    9. September 2026
    „Don’t Look Back In Anger“: Doku über Oasis-Reunion
    9. September 2026
    Deutscher Buchpreis: Die sechs Finalisten stehen fest
    8. September 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Immer selbstständiger: Was Drohnen künftig können werden
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Immer selbstständiger: Was Drohnen künftig können werden
Wissen

Immer selbstständiger: Was Drohnen künftig können werden

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 9. September 2026 17:47
Von Michael Farber
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

Wie so oft in der Geschichte der Menschheit treibt der Krieg die Entwicklung voran: In der Ukraine haben sich die Entwicklungszyklen von Flugdrohnen nach dem Angriff Russlands dramatisch verkürzt. Zugleich sind Drohnen Mittel in einer hybriden Kriegsführung: bei einem Krieg ohne Kriegserklärung, im Verborgenen, mit Cyberangriffen oder Sabotage. Drohnen können außerdem den Flugverkehr stören: In Westeuropa müssen Flughäfen aufgrund von Drohnensichtungen immer wieder zeitweise den Betrieb einstellen, um Kollisionen auszuschließen. Schlagzeilen machte eine mit Sprengstoff bestückte Drohne am Flughafen Leipzig/Halle.

Inhaltsübersicht
Drohnenentwicklung im Innovationszentrum der Bundeswehr„Unbemannte Systeme gegen unbemannte Systeme“Software-Updates machen Drohnen leistungsfähigerZiviler Drohnen-Einsatz: Kontrolle und Reparatur von InfrastrukturSchwieriges Umfeld: Drohneneinsatz unter WasserLärm und Absturzgefahr: Protest gegen DrohneneinsatzExperten: Viel Nutzen, aber auch Gefahren der EntwicklungPodcast-Tipp: „Fliegen, fahren, tauchen – Was Drohnen heute und morgen können“ in IQ

Drohnenentwicklung im Innovationszentrum der Bundeswehr

Als eine Reaktion auf diese Entwicklungen wurde das Innovationszentrum der Bundeswehr im oberbayerischen Erding gegründet. „Es muss uns gelingen, bei diesen hochdynamischen Technologieentwicklungen Anschluss zu erhalten und rechtzeitig diese neuen Produkte in die Bundeswehr zu bringen“, sagt Jens Holtmannspötter, Professor für Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität der Bundeswehr, der dort mit seinem Team neue Systeme entwickelt.

„Unbemannte Systeme gegen unbemannte Systeme“

Das heutige Gefechtsfeld sei „bedeutend gefährlicher, bedeutend letaler für den Soldaten“, so Holtmannspötter. Unbemannte Systeme sollen ihn schützen – und gleichzeitig den Gegner effizienter bekämpfen. Das Ergebnis sei, „dass wir vermehrt den Einsatz von unbemannten Systemen gegen unbemannte Systeme sehen werden“, ist der Professor überzeugt. Zugleich wird Kosteneffizienz immer wichtiger: „Sie können keinen Flugkörper verschießen für mehrere Hunderttausend Euro, um eine Drohne abzuwehren, die nur ein paar Tausend Euro kostet“, sagt Holtmannspötter.

Software-Updates machen Drohnen leistungsfähiger

Um das zu gewährleisten sind Software und der Einsatz Künstlicher Intelligenz entscheidend. Unter dem Schlagwort Software-Defined-Defense wird die „Leistungsfähigkeit eines Systems nicht mehr durch die Hardware einmalig festgelegt“, erklärt Holtmannspötter: Software-Updates machen eine äußerlich unveränderte Drohne leistungsfähiger. Die KI stützt sich auf Daten von Kameras, Wärme- oder Akustiksensoren. Dadurch erkennt sie zum Beispiel Bedrohungen schneller und unterstützt Soldaten bei ihren Entscheidungen. Denn, so betont Holtmannspötter: „Das Ganze muss nach unserer Auffassung nach wie vor durch Soldaten entschieden geführt werden.“

Ziviler Drohnen-Einsatz: Kontrolle und Reparatur von Infrastruktur

Vieles von dem, was für den Krieg entwickelt wird, kommt auch im zivilen Umfeld zum Einsatz. So inspizieren Drohnen Offshore-Windräder, überwachen Stromleitungen oder kontrollieren Brücken. Tim Strohbach vom Fraunhofer IFAM in Bremen kann sich vorstellen, dass künftig Drohnen in „Windparks wohnen“ und dort die komplette Wartung selbst übernehmen. „Das heißt, dass eine Drohne nicht nur inspiziert, sondern eben auch das Blatt repariert.“

Schwieriges Umfeld: Drohneneinsatz unter Wasser

Unter Wasser könnten Drohnen künftig Pipelines inspizieren, Schiffsrümpfe reinigen oder kritische Infrastruktur überwachen. Doch der Bereich unter Wasser ist für die Technik der Herausforderndste, sagt Davide Scaramuzza von der Universität Zürich. Die Sicht ist schlecht, es gibt kein GPS und nur begrenzte Echolokation. Er und sein Team entwickeln gerade Systeme, die Tausende Kilometer Stromleitungen inspizieren oder einzelne Pflanzen intelligent bewässern und mit Pflanzenschutzmitteln behandeln.

Dabei verschwimmt die Begriffsgrenze zwischen Drohne und Roboter: Ein fliegendes System mit Armen kann schrauben und streichen, ein Radroboter mit Sensoren kann Gelände überwachen. In Bad Windsheim patrouilliert ein „Roboter“ versuchsweise durch das Freilichtmuseum – ausgestattet mit ähnlichen Sensoren, wie eine Drohne.

Lärm und Absturzgefahr: Protest gegen Drohneneinsatz

Doch mit zunehmendem Drohneneinsatz wächst auch der Widerstand: Drohnen stören durch Lärm, verletzen die Privatsphäre, und die Menschen haben Angst, dass eine Drohne über ihnen abstürzen könnte. In Zürich wurde eine Drohnen-Transportroute über der Stadt aus solchen Gründen wieder eingestellt.

Experten: Viel Nutzen, aber auch Gefahren der Entwicklung

Für viele Experten überwiegt der Nutzen für Sicherheit, Infrastruktur und Versorgung. Und sie sind sich einig, dass unbemannte Systeme zunehmend riskante, monotone und gefährliche Aufgaben übernehmen. Diese Systeme machen vieles schneller, präziser und günstiger als Menschen – im Krieg wie im Zivilleben. Aber Experten warnen auch: Die Gesellschaft sollte darauf achten, die Kontrolle zu behalten: technisch, rechtlich und moralisch.

Podcast-Tipp: „Fliegen, fahren, tauchen – Was Drohnen heute und morgen können“ in IQ

🎧 Mehr über Drohnen, den jetzigen Stand der Drohnenforschung und die künftige Drohnenentwicklung in „Fliegen, fahren, tauchen – Was Drohnen heute und morgen können“ im Podcast IQ – Wissenschaft und Forschung. IQ will neugierig machen – auf Kernfusion, Gentechnik, Weltall, Neuroforschung und Robotik – und erzählt anschaulich und spannend von der Forschung, die unsere Zukunft prägt.

 

Dir gefällt vielleicht

PISA-Studie: Was sich an Schulen jetzt ändern müsste

Ergebnisse der PISA-Studie: Was läuft schief in Deutschland?

PISA-Studie: Deutsche Schüler so schlecht wie nie

Oktoberfest: Schützt die Grippeimpfung vor der „Wiesngrippe“?

Wie Hitze und Luftverschmutzung gemeinsam krank machen

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
Vorheriger Artikel Kontroverse um KI-Durchbruch: Wer hat Navier-Stokes gelöst?
Nächster Artikel Ölpreis über 100 US-Dollar je Barrel – trotzdem Heizöl kaufen?
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Ölpreis über 100 US-Dollar je Barrel – trotzdem Heizöl kaufen?
Wirtschaft 9. September 2026
Kontroverse um KI-Durchbruch: Wer hat Navier-Stokes gelöst?
Netzwelt 9. September 2026
US-Serie „South Park“ heißt jetzt „South America“
Kultur 9. September 2026
Ebow: „Musiker, die für Online-Casinos werben – schrecklich“
Kultur 9. September 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?