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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Mehr Dengue-Fieber in Bayern: Wie hoch ist die Infektionsgefahr?
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Mehr Dengue-Fieber in Bayern: Wie hoch ist die Infektionsgefahr?

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 29. Mai 2024 09:03
Von Michael Farber
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7 min. Lesezeit
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Wie gefährlich Dengue-Fieber ist: Schwere Verläufe sind selten

Für die meisten Infizierten ist das Dengue-Fieber eine harmlose Erkrankung mit wenigen oder gar keinen Symptomen. Es erkrankt auch nicht jeder mit dem Virus Infizierte am Dengue-Fieber. Aber die Krankheit kann auch sehr unangenehm und anstrengend für einen Patienten werden, mit starken Kopf- und Gliederschmerzen und hohem Fieber und einer geröteten Haut. Die Schmerzen können sehr stark sein, sodass das Dengue-Fieber auch als „Knochenbrecherkrankheit“ bezeichnet wird.

Inhaltsübersicht
Wie gefährlich Dengue-Fieber ist: Schwere Verläufe sind seltenGibt es eine Impfung gegen Dengue?Für wen die Impfung gegen Dengue-Fieber empfohlen wirdReise nach Südeuropa: So schützen Sie sich am besten vor DengueDengue: Kein wirksames Medikament, aber Mittel zur LinderungSymptome bei Dengue: Ausschlag, Fieber, Kopfschmerzen

Dengue ist heilbar, das Immunsystem unseres Körpers bekämpft die Viren erfolgreich: In der Regel ist das Dengue-Fieber nach einer Woche vorbei. „Schwere Verläufe sind ganz selten. Tödliche Verläufe hier in Europa sind eine absolute Rarität“, sagt Stich. Medikamente gezielt gegen Dengue gibt es bislang nicht. Aber eine ganze Reihe bewährter Mittel bieten Linderung bei den Symptomen. Weiter unten finden Sie dazu konkrete Tipps.

Gibt es eine Impfung gegen Dengue?

Impfstoffe gegen das Dengue-Virus sind schwer herzustellen, weil vier verschiedene Subtypen des Virus im Umlauf sind und jeweils eine spezifische Impfung erforderlich machen, erklärt der Forscher Sebastian Ulbert vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig in einem Interview mit dem MDR (externer Link). Zudem birgt die Impfung die Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufes, wenn der oder die Geimpfte sich mit einem anderen Subtyp des Dengue-Fiebers infiziert.

Neue Impfstoffe versuchen, gegen alle vier Varianten des Dengue-Virus zugleich zu wirken. Seit Februar 2022 gibt es den Impfstoff Qdenga, der seit März 2023 auch in Deutschland zugelassen ist. Qdenga wird im Abstand von drei Monaten zweimal verimpft. Noch gibt es keine Erfahrungen zu sehr seltenen Nebenwirkungen, dazu ist Qdenga zu kurz auf dem Markt und noch zu wenig eingesetzt.

Für wen die Impfung gegen Dengue-Fieber empfohlen wird

Empfohlen ist der Impfstoff von der Ständigen Impfkommission (STIKO) nur für Fernreisende, die in ein Hochrisikogebiet für Dengue reisen wollen und schon einmal eine Dengue-Infektion hatten. Zugelassen ist diese Dengue-Impfung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab vier Jahren.

Für Personen, die noch nie mit Dengue infiziert waren, gibt die STIKO keine Impfempfehlung, da nach einer Erstinfektion die Erkrankung am Dengue-Fieber in der Regel sehr mild verläuft. Das Risiko für schwere Verläufe sei erst bei einer Zweitinfektion deutlich erhöht, könne aber auch bei einer Impfung nicht ausgeschlossen werden.

Zahlen müssen Sie eine Impfung gegen das Dengue-Fieber allerdings meist selbst. Nur für Personen, die berufsbedingt in Dengue-Gebiete reisen oder mit dem Dengue-Virus zu tun haben, ist die Dengue-Impfung inzwischen auch Kassenleistung. Manche Krankenkassen zahlen die Impfung auch dann, wenn man aus privaten Gründen in Hochrisikogebiete reist und schon einmal mit Dengue infiziert war.

Reise nach Südeuropa: So schützen Sie sich am besten vor Dengue

Wer nach Italien, Spanien oder Frankreich möchte, braucht keine Impfung. Auch wenn dort kleine Populationen der übertragenden Mücken leben, handelt es sich nicht um Hochrisikogebiete für Dengue.

Der Schutz vor dem Dengue-Fieber ist auch anders möglich. Während Gelbfiebermücken vor allem in der Dämmerung unterwegs sind, sind die aggressiven und hartnäckigen Asiatischen Tigermücken eher am Nachmittag unterwegs.

„Aber die pralle Sonne mögen sie nicht. Sie sind oft im Schatten von Gebäuden oder zum Beispiel auch unter dem Tisch. Oder wenn man sich im Schatten auf eine Bank setzt, dann sind sie oft darunter und kommen dann vor“, sagt Tropenmediziner Stich und empfiehlt deshalb: Tagsüber sollte man unbedingt die Haut mit Mückenschutzmitteln, sogenannten Repellentien, eincremen oder einsprühen. Zusätzlich am besten langärmelige Kleidung beziehungsweise lange Hosen tragen. „Je mehr Hautoberfläche ich den Mücken biete, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich gestochen werde.“ Da die Stechmücken tagaktiv sind, ist ein Moskitonetz nachts über dem Bett unwirksam.

Die Asiatische Tigermücke legt ihre Eier in Kleinstgewässer. Das können Eimer, Blumentöpfe, Weihwasserbehälter oder Regentonnen sein, in denen sich Wasser gesammelt hat und die nicht abgedeckt sind. Am besten danach suchen, die möglichen Quellen abdecken und sich davon fernhalten.

Dengue: Kein wirksames Medikament, aber Mittel zur Linderung

Es gibt kein wirksames Medikament, das gegen das Dengue-Virus wirkt. Gegen die Symptome, das Fieber und die Schmerzen, können aber schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente genommen werden, zum Beispiel Ibuprofen oder Paracetamol. Dazu sollte man sehr viel trinken. In der Regel ist dann die Erkrankung in ein paar Tagen überstanden. Danach ist der Körper aber noch angestrengt und geschwächt. Dann sollte man sich am besten einige Tage Zeit nehmen, um sich zu erholen.

Ganz wichtig ist aber: Keine Mittel nehmen, das den Wirkstoff Acetylsalicylsäure enthält, also zum Beispiel Aspirin. Denn dieser Wirkstoff verdünnt das Blut. Da das Dengue-Fieber aber mit Blutungskomplikationen einhergehen kann, ist diese Therapie nicht geeignet und kann gefährlich sein.

Symptome bei Dengue: Ausschlag, Fieber, Kopfschmerzen

Die seltenen schweren Verläufe des Dengue-Fiebers teilen sich in zwei Krankheitsphasen auf. Nach den ersten typischen Symptomen geht es den Patienten kurzzeitig besser, dann aber schnell extrem schlechter.

Üblicherweise bekommen Menschen, die einen heftigeren Verlauf des Dengue-Fiebers haben, eine rote Haut mit einem masernähnlichen Ausschlag. Drückt man mit der Hand darauf, bleibt einige Sekunden ein weißer Abdruck sichtbar. Es gibt auch kleine Haut-Einblutungen. Dazu Fieber, starke Kopfschmerzen – aber keine Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen oder Halsweh. „Wenn die Patienten so schwer krank sind, dass sie sogar viel zu schwach zum Trinken sind und ihnen alles weh tut, dann müssen sie ins Krankenhaus“, sagt Tropenmediziner August Stich.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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