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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > „Super Mittwoch“ an den Börsen – das steckt dahinter
Wirtschaft

„Super Mittwoch“ an den Börsen – das steckt dahinter

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 12. Juni 2024 06:55
Von Christin Freitag
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5 min. Lesezeit
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Wird dieser Mittwoch ein Tag der Entscheidung? Einer dieser „Hop oder Top“-Tage, die alle paar Jahre aufploppen? Und wenn ja, wieso weiß man das dann schon im Vorhinein und nennt ihn „Super Wednesday“? Tatsächlich könnte dieser ultimativ klingende Titel eher damit zusammenhängen, dass die inhaltliche Ankündigung, die dahintersteckt, erstmal nicht so viel Drive mitbringt: Heute wird die US-Inflationsrate bekannt gegeben und die US-Notenbank Fed hält ihre turnusmäßige Zinssitzung ab.

Inhaltsübersicht
Konkrete Zinssenkung für Dollar noch nicht erwartetWarum das Kursgeschehen in Amerika für uns so bedeutend istInflationsentwicklung und Zinsen hängen in den USA zusammenWie sind die Abläufe an diesem „Super Wednesday“?Genauere Angaben als die EZB macht die Fed in ihrem Dot Plot

Konkrete Zinssenkung für Dollar noch nicht erwartet

Aber irgendwie sind die beiden Termine im Zusammenspiel dann eben doch interessant. Die US-Notenbank Federal Reserve, kurz „Fed“, stellt nämlich die Weichen für die erwarteten Zinssenkungen in diesem Jahr neu und behält dabei die hohe Inflation im Blick. Niedrigere Zinsen wären ein entscheidender Treiber für noch höhere Kurse an den Börsen, die ohnehin in Rekordlaune sind.

Eine konkrete Zinssenkung für den Dollar wird von der US-Notenbank zwar noch nicht erwartet, aber recht genaue Hinweise darauf, wann es so weit sein könnte. Das ist wichtig auch für die Europäische Zentralbank, die sich mit einer ersten Zinssenkung von 4,5 Prozent auf 4,25 Prozent im wichtigsten Leitzins für den Euro aus der Deckung gewagt hat.

Warum das Kursgeschehen in Amerika für uns so bedeutend ist

Normalerweise läuft die Zinsentwicklung in den USA und in Europa weitgehend parallel, weil es wirtschaftlich zahlreiche Wechselwirkungen gibt. Zum Beispiel bei den deutschen Exporten in den amerikanischen Markt, der für uns gemeinsam mit China in dieser Hinsicht entscheidend ist.

Auch laufen deutsche Börsenkurse von Dax & Co meistens fast immer entlang der Auf- und Abwärtsbewegungen an der Wall Street. Das hängt damit zusammen, dass sehr viele deutsche Aktien und Anleihen sich in Händen ausländischer Anleger befinden, die sich in erster Linie an der Leitbörse in New York orientieren. Wer das macht, liegt also meistens richtig und selten falsch.

Inflationsentwicklung und Zinsen hängen in den USA zusammen

Das Zweite, was an diesem „Super Wednesday“ ansteht, sind nähere Angaben zur US-Inflation. Die ist immer noch deutlich höher als die Zielmarke der Notenbank Fed, die bei etwa zwei Prozent liegt. Neben der Inflation und der Geldwertstabilität verfolgt die Fed aber anders als die EZB noch ein anderes Ziel: nämlich Wachstum und Beschäftigung, was mit niedrigeren Zinsen leichter zu erreichen wäre.

Dabei hat sich seit dem Jahreswechsel so einiges verändert, weil die überaus starke Konjunktur in den USA zuletzt etwas nachgelassen hat. Damit es mit weniger Wachstum dort nicht auch zu weniger Beschäftigung kommt, führt für die Fed an Zinssenkungen kein Weg mehr vorbei.

Wie sind die Abläufe an diesem „Super Wednesday“?

Das Federal Open Market Committee (FOMC) – in etwa vergleichbar mit dem Zentralbankrat der EZB – schließt seine zweitägigen geldpolitischen Beratungen ab. Daran anschließend wird eine Zusammenfassung aller wichtigen Entscheidungen in Bezug auf die Zukunft veröffentlicht, die sich das Summary of Economic Projections (SEP) nennt.

Solche Projections, also Projektionen, werden auch von der EZB publiziert. Sie unterscheiden sich von den sonst üblichen ökonomischen Prognosen darin, dass künftige Zinsänderungen nicht enthalten sind, die ja noch nicht verraten werden sollen.

Die Fragestellung lautet also: Was passiert mit der Wirtschaft, wenn die Notenbank nichts ändert? Wenn das Ergebnis dieser Projektionen unbefriedigend ausfällt (die Notenbank müsste dann etwas unternehmen), sind entsprechende Rückschlüsse möglich.

Genauere Angaben als die EZB macht die Fed in ihrem Dot Plot

Anders als die EZB und früher die Bundesbank liefert die US-Notenbank in Ergänzung zu ihren Projektionen und anderen Schätzungen auch noch konkretere Hinweise in ihrem sogenannten Dot Plot (frei übersetzt „Änderungs-Fahrplan“). Der künftige „Zinspfad“, der darin beschrieben wird, könnte zum Beispiel lauten, dass es bis zum Jahresende noch einen oder zwei Zinsschritte geben dürfte. Und das würde dann den Unterschied zur Situation von heute vorzeichnen.

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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