WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Sozialstaats-Reform: Bayern wollen höhere Steuern auf Vermögen
    27. April 2026
    Rüstungsindustrie: Autozulieferer baut jetzt Panzer
    27. April 2026
    Spritpreise: Mineralölkonzerne profitieren von 12-Uhr-Regel
    27. April 2026
    Waren kontrollieren als Leiter im Zollamt – Lohnt sich das?
    27. April 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    KI-Star Timmy – Was ein Wal mit Internet-Müll zu tun hat
    24. April 2026
    Meta will etwa zehn Prozent der Belegschaft entlassen
    24. April 2026
    Klöckner gehackt – Signal-Accounts im Ziel russischer Angreifer
    23. April 2026
    Razzia bei Telekom und Baustellen-Chaos bei Glasfaserausbau
    23. April 2026
    John Ternus übernimmt Apple – und eine riesige Aufgabe
    21. April 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Personalmangel in Kitas: Wie Zugewanderte helfen
    27. April 2026
    Reformer Pilates: Lohnt sich der teure Trendsport?
    26. April 2026
    Nanopartikel im Blut: Neue effektive Waffe gegen Krebs?
    25. April 2026
    Reaktorstörfall im Labor: Modulare Kernkraftwerke im Test
    24. April 2026
    Altersgrenze für Social Media – sind Verbote der falsche Weg?
    24. April 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    40 Jahre nach der Katastrophe: Das Atomunglück in Tschernobyl
    26. April 2026
    Gegen den Zeitgeist: Der Illustrator Michael Mathias Prechtl
    26. April 2026
    Klaus Kinski und Werner Herzog: Was geschah wirklich?
    25. April 2026
    „Der Teufel trägt Prada 2“: Wie sich die Modewelt verändert hat
    25. April 2026
    Listening Bars: Darf man da wirklich nicht sprechen?
    25. April 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Reaktor Garching darf mit hochangereichertem Uran weiterlaufen
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Reaktor Garching darf mit hochangereichertem Uran weiterlaufen
Wissen

Reaktor Garching darf mit hochangereichertem Uran weiterlaufen

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 21. Juni 2024 10:00
Von Michael Farber
Teilen
3 min. Lesezeit
Teilen

 

Der Bund Naturschutz ist mit seinem Versuch, hochangereichertes Uran im Garchinger Forschungsreaktor künftig zu verhindern, gescheitert: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat seine Klage abgewiesen. Eine Revision wurde nicht zugelassen.

Inhaltsübersicht
Reaktor derzeit in „Wartungspause“Streit um BetriebsgenehmigungWissenschaftliche Experimente und industrielle Produktion

Reaktor derzeit in „Wartungspause“

Der wissenschaftliche Direktor der Neutronenquelle, Christian Pfleiderer, ist zufrieden: „Damit kann diese für Wissenschaft und Medizin weltweit einzigartige Anlage weiter betrieben werden.“ Seit März 2020 steht der Forschungsreaktor aus mehreren Gründen – Corona, diversen Reparaturen und Problemen mit der Lieferung neuer Brennstäbe – still. Derzeit ist von einer „Wartungspause“ die Rede: Der Zentralkanal im Reaktorbecken müsse ersetzt werden.

Im nächsten Jahr will die Technische Universität München (TUM) den Betrieb aber wieder starten und kann das nach jetzigem Stand nun auch wie geplant mit HEU tun. Was aus Sicht des BN dagegen spricht, hatten die Vertreter im Verfahren am Montag ausgeführt: Hochangereichertes Uran sei waffentauglich und auch sonst hochgefährlich. Es sei internationaler Konsens, dass Forschungsreaktoren nicht mehr damit betrieben werden sollten. Im dichtbesiedelten Gebiet im Münchner Norden sollte es erst recht nicht eingesetzt werden, so der BN weiter.

Streit um Betriebsgenehmigung

Die Umweltschützer hatten vor Gericht vor allem damit argumentiert, dass die Verwendung des HEU im Garchinger Reaktor längst illegal sei. Denn nach der Betriebsgenehmigung von 2003 hätte die Umstellung auf niedriger angereichertes Uran bereits bis Ende 2010 erfolgen müssen, sagten sie. In der Auflage hieß es laut TU München aber auch, dass das geschehen müsse, „sobald der neue Brennstoff entwickelt, qualifiziert und industriell verfügbar ist“. Dies sei bislang „technisch und wissenschaftlich nicht der Fall“.

2030 könnte die Umstellung aber mittlerweile wohl machbar sein, erklärte eine TUM-Sprecherin am Rande des Prozesses. Denn laut TUM wurde inzwischen ein entsprechendes Verfahren entwickelt. Kürzlich habe man mit der französischen Firma „Framatome“ bereits ein Vertrag zur Industrialisierung der Herstellung des neuen Brennstoffs unterzeichnet. Im Jahr 2025 soll ein Genehmigungsantrag für die Umrüstung eingelegt werden.

Wissenschaftliche Experimente und industrielle Produktion

Im Garchinger Forschungsreaktor werden normalerweise wissenschaftliche Experimente – etwa im Bereich Quantentechnologie oder Archäologie – durchgeführt. Daneben produzieren Kunden aus der Industrie zum Beispiel Radioisotope und Radiopharmaka für die Krebsdiagnostik und -behandlung. Die TUM verweist aber etwa auch darauf, dass Forschende des späteren Corona-Impfstoffherstellers „Biontech“ in der Garchinger Neutronenquelle mRNA-Partikel untersucht hätten.

Auch wenn eine Revision gegen die VGH-Entscheidung zum hochangereicherten Uran nicht zugelassen wurde, könnte der juristische Streit noch weitergehen: Der BN könnte Beschwerde gegen die Nichtzulassung beim Bundesverwaltungsgericht einlegen, sobald die schriftlichen Urteilsgründe vorliegen. Angesichts der Komplexität des Verfahrens sei damit aber erst in den kommenden Monaten zu rechnen, teilte der VGH mit.

 

Dir gefällt vielleicht

Personalmangel in Kitas: Wie Zugewanderte helfen

Reformer Pilates: Lohnt sich der teure Trendsport?

Nanopartikel im Blut: Neue effektive Waffe gegen Krebs?

Reaktorstörfall im Labor: Modulare Kernkraftwerke im Test

Altersgrenze für Social Media – sind Verbote der falsche Weg?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
Vorheriger Artikel Nass und warm: Nach dem Hochwasser droht nun eine Mückenplage
Nächster Artikel Serie „Kaulitz & Kaulitz“: Das Luxusleben der Tokio-Hotel-Brüder
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Sozialstaats-Reform: Bayern wollen höhere Steuern auf Vermögen
Wirtschaft 27. April 2026
Rüstungsindustrie: Autozulieferer baut jetzt Panzer
Wirtschaft 27. April 2026
Personalmangel in Kitas: Wie Zugewanderte helfen
Wissen 27. April 2026
Spritpreise: Mineralölkonzerne profitieren von 12-Uhr-Regel
Wirtschaft 26. April 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?