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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Bösewicht in „Superman“-Filmen: Terence Stamp ist tot
Kultur

Bösewicht in „Superman“-Filmen: Terence Stamp ist tot

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 17. August 2025 21:49
Von Uta Schröder
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2 min. Lesezeit
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Der britische Schauspieler Terence Stamp, der unter anderem als Bösewicht in „Superman“-Filmen bekannt wurde, ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von 87 Jahren, wie seine Familie mitteilte.

Inhaltsübersicht
Terence Stamp: Mit Golden Globe geehrt, für Oscar nominiertSpezialist für düstere und rätselhafte CharaktereZum Hören: Superman hebt ab – mit Punkrock und Migrationspolitik

Stamp hinterlasse ein „außergewöhnliches Gesamtwerk, sowohl als Schauspieler als auch als Autor, das die Menschen noch für Jahre berühren und inspirieren wird“, hieß es in dem Statement. 

Terence Stamp: Mit Golden Globe geehrt, für Oscar nominiert

Stamps schauspielerische Karriere umspannt sechs Jahrzehnte, daneben war er auch als Autor unter anderem seiner Memoiren und von Kochbüchern tätig. In den 60er Jahren war er eines der bekanntesten Gesichter der „Swinging Sixties“, also der beschwingten Phase einer jugendlichen Pop- und Modekultur, die in London ihr Zentrum hatte. 

Der in der britischen Hauptstadt geborene und aus einer Arbeiterfamilie stammende Stamp wurde schon als junger Mann zu einem Filmstar. Er begeisterte mit seiner Rolle in „Die Verdammten der Meere“ (englischer Originaltitel: „Billy Budd“) von 1962. Darin spielt er einen jungen und naiven Matrosen inmitten einer hartgesottenen Schiffscrew im englisch-französischen Krieg am Ende des 18. Jahrhunderts. Für die Rolle wurde Stamp mit einem Golden Globe ausgezeichnet und für einen Oscar nominiert.

Spezialist für düstere und rätselhafte Charaktere

Der charismatische Darsteller überzeugte auch drei Jahre später in der Rolle eines psychisch gestörten Mannes in dem Thriller „Der Fänger“. Düstere und rätselhafte Charaktere wurden zu Stamps Spezialität. Nach einer schwierigen Phase seiner Laufbahn erlebte er ein Comeback mit seinen Rollen als der Bösewicht General Zod in den zwei „Superman“-Filmen von 1978 und 1980.

Stamp spielte in vielen kommerziell überaus erfolgreichen Filmen mit, so etwa auch in „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ von 1999. Im Laufe der Jahrzehnte arbeitete er mit berühmten Regisseuren wie Peter Ustinov, Pier Paolo Pasolini, Federico Fellini, George Lucas und Ken Loach zusammen. Seine schauspielerische Karriere setzte Stamp bis ins hohe Alter fort. 2021 war er noch in einer Nebenrolle in dem Horrorthriller „Last Night in Soho“ zu sehen.

Zum Hören: Superman hebt ab – mit Punkrock und Migrationspolitik

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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