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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Österreich: Warum sich Kulturschaffende vor der FPÖ fürchten
Kultur

Österreich: Warum sich Kulturschaffende vor der FPÖ fürchten

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 31. Januar 2025 16:48
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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Die Skepsis in der österreichischen Kultur- und Musikszene wächst angesichts der möglichen Koalition, über die der konservative Flügel der ÖVP in Wien mit der von Herbert Kickl angeführten rechten FPÖ verhandelt. Für den Labelbetreiber Hannes Tschürtz, der Vorstandsmitglied im Verband der österreichischen Musikwirtschaft ist, ist es symptomatisch, dass „Regierungen dieser Couleur immer meinen, als Erstes bei der Kultur sparen zu können“.

Inhaltsübersicht
Kürzungen auf der Agenda der FPÖFPÖ-Medienhaus mit eigenem RadiosenderORF – „ein Dorn im Auge der FPÖ“117.000 Arbeitsplätze hängen von der Musikszene abVerantwortung in Zeiten der Krise

Kürzungen auf der Agenda der FPÖ

Ähnlich sieht der Musiker und Produzent Herwig Zamernik, bekannt unter dem Künstlernamen „Fuzzmann“, die Lage. Dass FPÖ-Chef Herbert Kickl Kürzungen im Kulturbereich auf der Agenda hat – daran hat Zamernik nach entsprechenden Kickl-Äußerungen keine Zweifel. So sagte der FPÖ-Chef beispielsweise: „Die Wiener Festwochen, diese Woke-Scheiß-Veranstaltung und der Eurovision Song Contest“ seien das Erste, „was abgeschafft“ werde in Österreich, wenn er an die Macht komme.

Mira Lu Kovac, Komponistin und Sängerin der Frauenband „My Ugly Clementine“, glaubt, dass diese Worte keine bloßen Provokationen sind. Man müsse ihm glauben, wenn er das sage. Kickl sage das nicht einfach so. „Nein“, er meine es so, „wird das so haben wollen, und wahrscheinlich wird er es auch umsetzen können.“

FPÖ-Medienhaus mit eigenem Radiosender

Die FPÖ baue sich ein eigenes Medienimperium, lautet der Vorwurf vieler Kritiker. Erst kürzlich wurde das FPÖ-Medienhaus eingeweiht: ein umfassendes Projekt mit TV-Sender, Podcast-Schmiede, Social-Media-Abteilung und eigenem Radiosender.

Andreas Spechtl, Sänger der Band „Ja, Panik“, sieht darin eine beunruhigende Entwicklung: „Die FPÖ spricht schon länger auch in dem Parteiprogramm davon, dass sie quasi die Volkskultur in Österreich fördern mag und die würde sich natürlich wünschen, dass so etwas wie FM4 alle Förderung gestrichen bekommt.“

ORF – „ein Dorn im Auge der FPÖ“

Die FPÖ wolle ernsthaft „so etwas wie einen öffentlichen Radiosender von der FPÖ ins Leben rufen.“ Da spiele es, so Spechtl, „der FPÖ total in die Hände, dass der österreichische Staat sparen muss und dann wissen sie schon, wo sie sparen. Und davor habe ich wirklich Angst.“

Ein Dorn im Auge der FPÖ scheint der ORF zu sein. Christian Hafenecker, Generalsekretär der FPÖ, fordert drastische Einsparungen. 15 Prozent soll der öffentlich-rechtliche Sender kürzen – bei Gehältern, Sozialleistungen oder gar der Betriebskantine. Besonders brisant: Der ORF-Radiosender FM4 steht nach Vorstellungen der FPÖ zur Disposition.

„Ich glaube, dass es ganz wichtig ist für uns, nicht Angst zu haben aus diffusen vielleicht Berichterstattungen“, sagt Dodo Roščić, Senderchefin von FM4, „sondern ganz faktenbasiert und ruhig uns auf unsere Qualitäten zurückzuziehen und täglich unser Bestes zu geben.

117.000 Arbeitsplätze hängen von der Musikszene ab

„Wenn man FM4 abdreht, ist es ungefähr so, wie wenn man den kompletten Wald in Österreich niederbrennen würde und dann auf die Holzwirtschaft zählen würde.“ Das, so Tschürtz sei völlig absurd und irrsinnig. „Das ist so die Ursuppe dessen, was in Österreich in den letzten zehn, 20 Jahren an Musik entstanden und passiert ist.“

Tschürtz verweist auf eine neue Studie, die zeigt, wie viele Arbeitsplätze von der Musik abhängen: über 117.000 in Österreich, mehr als in der Gastronomie. Nach der Studie kämen 36 Euro zurück, wenn der Staat einen Euro in die Musik investiere. Jeder Euro, den die Regierung jetzt an der Musik spare, koste effektiv wahnsinnig viel Geld.

Verantwortung in Zeiten der Krise

Die Musikszene zeigt sich kämpferisch. Die Komponistin und Sängerin Mira Lu Kovac sieht eine Verantwortung für Künstlerinnen und Künstler, gerade in Krisenzeiten. „Es ist keine Option, den Kopf in den Sand zu stecken. Da fühle ich einfach eine große Verantwortung“, so Kovac. In Zeiten der Krise brauche es weiterhin Dinge, die die Gemeinschaft stärken und Köpfe öffnen. Und dafür sei die Kunst zu großen Teilen zuständig, in welcher Form auch immer.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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