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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Rekord: 58 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien
Wirtschaft

Rekord: 58 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 2. Juli 2024 07:54
Von Christin Freitag
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4 min. Lesezeit
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Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch in Deutschland hat im ersten Halbjahr einen neuen Rekordwert erreicht. In den ersten sechs Monaten des Jahres deckten Solar, Wind und andere grüne Energiequellen 58 Prozent des Stromverbrauchs, wie das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) mitteilten.

Inhaltsübersicht
Windenergie an Land stellt den größten AnteilRekordzubau bei Solarstrom-KapazitätenGaskraftwerke bleiben als Plan B unverzichtbarKonventionelle Stromerzeugung schrumpft

Windenergie an Land stellt den größten Anteil

Im Vorjahreszeitraum hatte der Gesamtanteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch bei 52,3 Prozent gelegen. Von den 58 Prozent, die nun erreicht wurden, entfielen 24 Prozentpunkte auf Windenergie an Land, 14 Prozentpunkte auf Photovoltaik, 9 Prozentpunkte auf Biomasse, 5 Prozentpunkte auf Wasserkraft, 5 Prozentpunkte auf Windenergie auf See sowie 1 Prozentpunkt auf die Stromerzeugung aus Siedlungsabfällen.

Den noch vorläufigen Berechnungen zufolge lag der Erneuerbaren-Anteil in jedem Monat des ersten Halbjahres bei über 50 Prozent. Ab April stieg er sogar auf über 59 Prozent. „Zum wiederholten Mal in Folge sehen wir einen Rekord“, erklärte BDEW-Geschäftsführerin Kerstin Andreae. Das sei „der Lohn für den beharrlichen Ausbau von Windenergie und Photovoltaik in den vergangenen Jahren“.

Der Bruttoinlandsstromverbrauch betrug im ersten Halbjahr 2024 insgesamt 261 Milliarden Kilowattstunden und lag damit um 0,3 Prozent unter dem Vorjahreswert, zu den Gründen dafür zählen die schrumpfende Wirtschaftsleistung und hohe Preise.

Rekordzubau bei Solarstrom-Kapazitäten

Dem Stromverbrauch steht die Stromerzeugung gegenüber, also die gesamte hierzulande erzeugte Strommenge unabhängig von Import und Export. Hier lag der Anteil der Erneuerbaren im ersten Halbjahr bei 60 Prozent, im Vorjahreszeitraum waren es nur 51,8 Prozent. Insgesamt wurden den Angaben zufolge im ersten Halbjahr knapp 150 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Sonne, Wind und anderen regenerativen Quellen erzeugt, 30 Milliarden mehr als ein Jahr zuvor.

Den größten Anteil machte auch hier die Windenergie an Land mit knapp 62 Milliarden Kilowattstunden aus, gefolgt von Photovoltaik, Biomasse, Wind auf See und Wasserkraft. Bei der Solarenergie gab es einen besonders starken Anstieg bei der Erzeugung auf 37 Milliarden Kilowattstunden, als Grund dafür nannte der BDEW einen Rekordzubau an Kapazitäten. Im Juni knackten die Photovoltaikanlagen im Land erstmals die Marke von zehn Milliarden Kilowattstunden in einem Monat. „Auch die Wasserkraft trug im ersten Halbjahr mit zwölf Milliarden Kilowattstunden Strom für ihre Verhältnisse überdurchschnittlich stark zur Stromerzeugung bei“, erklärten ZSW und BDEW.

Gaskraftwerke bleiben als Plan B unverzichtbar

Der Rekord beim Anteil der Erneuerbaren an der Deckung des Stromverbrauchs zeige, dass eine sichere und treibhausgasneutrale Stromversorgung auf der Basis von nahezu 100 Prozent erneuerbaren Energien inklusive Wasserstoff bis 2035 erreichbar sei, erklärte ZSW-Vorstand Frithjof Staiß. Dies biete ein stabiles Fundament für die Industrie auf ihrem Weg zur klimaneutralen Produktion.

Wichtig sei somit jetzt der Bau wasserstofffähiger Gaskraftwerke. „Denn trotz der erfreulichen Zahlen: Die Stromerzeugung aus Wind und Sonne ist nicht konstant. Wir brauchen gesicherte Leistung für Systemdienstleistungen und Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht“, sagte Kerstin Andreae vom BDEW.

ZSW und BDEW verwiesen zudem auf die nötige Infrastruktur, die mit dem Ausbau der Erneuerbaren „Hand in Hand“ gehen müsse. „Grüner Strom bringt uns nichts, wenn er nicht genutzt werden kann“, erklärte Andreae. Hier müsse die Bundesregierung die noch verbliebenen Hemmnisse, etwa beim Netzausbau, aus dem Weg räumen.

Konventionelle Stromerzeugung schrumpft

Aus konventionellen Energieträgern wurden im ersten Halbjahr 2024 insgesamt 102 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, im Vorjahreszeitraum waren es noch 120 Milliarden Kilowattstunden. Die Kernenergie leistete seit der endgültigen Stilllegung der letzten Meiler Mitte April vergangenen Jahres keinen Beitrag mehr zur Stromerzeugung.

Mit Informationen von AFP und DPA

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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