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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Fledermäuse gegen Mücken – Was Kästen im Garten bringen
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Fledermäuse gegen Mücken – Was Kästen im Garten bringen

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 25. Juni 2024 06:50
Von Michael Farber
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Inhaltsübersicht
Fledermäuse am Haus: Helfen sie gegen Stechmücken?Fledermauskasten: Was gibt es zu beachten?Fledermäuse bei festen Plätzen wählerischAumer: Nur der Kasten wird nicht reichen

Es sirrt und summt: Mücken beim Grillen, am See, in der Wohnung – manche Menschen sprechen nach dem Hochwasser in Bayern gar von einer Plage. Doch bestimmte Tiere haben etwas davon, wenn sich die Insekten vermehren. Daran erinnert BR24-User „RabenSchwarz“: „Ich würde mal sagen, die einheimischen Vögel, Fledermäuse, Frösche etc. freuen sich. Alleine schon ihnen zuliebe sollten wir die Zähne zusammenbeißen und auf Gift verzichten. (…)“ Denn, auch wenn jetzt gerade viel herumfliegen mag, seit Jahren gehen die Insektenbestände in Deutschland zurück.

Das hat Folgen zum Beispiel für Fledermäuse. Ihnen fehlt Nahrung. Doch das ist nicht der einzige Problempunkt: Die fliegenden Säugetiere haben damit zu kämpfen, einen passenden Unterschlupf zu finden. Die Bestände der 25 Fledermausarten in Bayern gingen in den vergangenen Jahrzehnten stark zurück. Womöglich auch deshalb gab User „NurKonsumMachtgluecklich“ kürzlich unter dem BR24-Beitrag zur hohen Mückenzahl als Tipp: „Hängt Fledermauskästen auf. Aber bitte erst informieren.“

Fledermäuse am Haus: Helfen sie gegen Stechmücken?

Susanne Morgenroth, Mitarbeiterin der Koordinationsstelle für Fledermausschutz, die zum Landesamt für Umwelt gehört, bezeichnet Fledermäuse als „die effektivsten Insektenkiller in der Nacht“. Besonders die kleinen Arten, wie etwa die Mückenfledermaus schon im Namen verrät, fressen gern Stechmücken. In einem Sommer könne eine Fledermaus Tausende der Insekten vertilgen.

Morgenroth erzählt: „Ich weiß von vielen Leuten, die eine sogenannte Wochenstube – das sind Weibchen mit Jungtieren – an ihrem Haus haben und erzählen, dass sie keine Probleme mehr mit Mücken haben.“

Auch Thomas Aumer, Referatsleiter Artenschutz beim Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV), nennt im Gespräch mit BR24 ein Beispiel: So hätten Fledermäuse in einem Haus mit Holzvorbau über dem Eingang Platz gefunden. Die Bewohner dieses Hauses hätten „wirklich eine Population drin, wo ich sage, ich bin mir sicher, dass die im Garten nicht so viele Mücken haben wie andere. Wenn ich mal so eine Kolonie drin hab, mit 30 oder 40 Tieren, und die sind dort unterwegs und fressen in der Nacht mehrere hundert, wenn nicht sogar tausend Mücken, dann werde ich das sicherlich merken.“

Nichtsdestoweniger sagt Aumer auch: „Wir haben nicht die große Menge an Fledermäusen da, die jetzt, gerade wenn zum Beispiel so ein Hochwassereffekt ist, hier wirklich merklich was bringen würde.“ Das sähe vielleicht anders aus, wenn es insgesamt wieder mehr Tiere gäbe, die auf Fluginsekten spezialisiert sind – also auch Schwalben, die Mücken gern tagsüber fressen.

Fledermauskasten: Was gibt es zu beachten?

Als Unterschlupf können Fledermauskästen grundsätzlich helfen. Es gibt sie in verschiedenen Varianten: Manche sind Höhlenkästen, die natürliche Baumhöhlen nachempfinden. Flachkästen wiederum sollen natürliche Spaltenquartiere ersetzen. Besitzer können sie je nach Art an Bäume hängen oder an Hauswänden befestigen, mindestens in drei bis fünf Metern Höhe. Die Experten empfehlen, mehrere Kästen in unterschiedliche Himmelsrichtungen aufzuhängen. Es müsse ein ruhiger Ort sein, bei dem auch keine Wand vorm Kasteneingang den freien Anflug versperrt. Und: Den Kasten nicht direkt über Sitzplätze hängen, da Kot herausfallen kann.

Die Kästen sind unter anderem im Zoofachgeschäft oder im Baumarkt erhältlich. Auch eine Beratung kann sinnvoll sein.

Fledermäuse bei festen Plätzen wählerisch

Ob dann wirklich Fledermäuse kommen, ist nicht 100-prozentig sicher. Auf Infoseiten über Fledermäuse [externer Link] heißt es, dass es dauern könne, bis solche Fledermauskästen von den Tieren angenommen werden. Auch Aumer sagt, dies könne teils Jahre dauern. Und: Jagdgebiet ist nicht immer Wohngebiet. Fledermäuse seien bei festen Plätzen schon recht wählerisch. „Es bleibt natürlich immer so ein bisschen Glaskugelthema, ob dann eine reingehen wird oder nicht. Aber ich sage mal so: Etwas anzubieten, schadet nie“, meint der LBV-Experte im Gespräch mit BR24 und hat dabei auch Schmetterlinge oder Spinnen im Blick, die sich in den Kästen wohlfühlen können.

Biologin Morgenroth verweist aber auch auf Fälle, bei denen es schnell gehen kann – etwa, wenn Fledermäuse ein neues Quartier suchen, weil das alte zerstört wurde.

Aumer: Nur der Kasten wird nicht reichen

„Nur einen Kasten hinhängen, wird nicht reichen“, um Fledermäusen zu helfen, sagt Aumer jedoch. Die Bausteine eines Erfolgskonzepts, um die Tiere zu unterstützen, fasst er so zusammen: Außenbeleuchtung vermeiden, einen naturnahen Garten anlegen, einen Unterschlupf anbieten und auf Gifte im Freien verzichten. Denn – auch wenn sich Menschen manchmal an zu vielen Insekten stören – für die Natur und die Nahrungskette sind sie wichtig.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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