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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Wo ist der Manchinger Goldschatz? 20.000 Euro für Hinweise
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Wo ist der Manchinger Goldschatz? 20.000 Euro für Hinweise

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 18. Mai 2026 17:49
Von Michael Farber
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3 min. Lesezeit
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Im Fall des vor mehr als drei Jahren aus einem Museum im bayerischen Manching gestohlenen historischen keltischen Goldschatzes ist eine Belohnung von 20.000 Euro für Hinweise zu dessen Verbleib ausgelobt worden. Es werde weiterhin nach den fehlenden Teilen des Schatzes gesucht, teilte das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) am Montag in München mit. Der rund 2000 Jahre alte Goldschatz war im November 2022 aus dem Kelten- und Römermuseum Manching gestohlen worden.

Inhaltsübersicht
Großteil des Goldschatzes weiter verschwundenUrteil gegen Hauptverdächtigen noch nicht rechtskräftigAuch Lebensgefährtin des mutmaßlichen Täters verdächtigt

Großteil des Goldschatzes weiter verschwunden

Die Suche lief bislang recht erfolglos. Nur einen Teil des Goldes, nämlich 500 Gramm, konnten die Ermittler bei einem Mann aus Schwerin sicherstellen, als sie ihn im Juli 2023 festnahmen. Weitere rund drei Kilo Gold fehlen weiterhin. Dabei handelt es sich unter anderem um 411 Goldmünzen. Die nun ausgelobte Belohnung setzt sich den Angaben zufolge aus Beiträgen des Landeskriminalamts, der Archäologischen Staatssammlung München sowie des Zweckverbands Kelten- und Römermuseum Manching zusammen.

Anfang Mai hatten Kunstfahnder des bayerischen LKA das Haus und ein Nebengebäude des Hauptverdächtigen in einem Dorf bei Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern mithilfe von Röntgen- und Radartechnik durchsucht. Der vermisste Goldschatz wurde jedoch nicht gefunden. Laut LKA hatten neue Erkenntnisse den Verdacht erhärtet, dass der Hauptverdächtige, unterstützt von seiner Lebensgefährtin, einen Großteil der Beute „professionell versteckt“ haben könnte.

Urteil gegen Hauptverdächtigen noch nicht rechtskräftig

Der mutmaßliche Haupttäter und drei mutmaßliche Komplizen im Alter zwischen damals 44 und 52 Jahren waren im Juli 2025 vom Landgericht Ingolstadt wegen des Schatzdiebstahls und mehrerer weiterer Einbrüche zu Haftstrafen zwischen knapp fünf und elf Jahren verurteilt worden. Das Urteil gegen den Hauptverdächtigen ist noch nicht rechtskräftig.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass drei der vier Beschuldigten in der Nacht am 22. November 2022 in das Kelten-Römer-Museum in Manching eingebrochen waren und den dort aufbewahrten Goldmünzenschatz aus der Keltenzeit gestohlen hatten. Die mehr als 480 Münzen hatten ein Gesamtgewicht von rund 3,7 Kilogramm.

Auch Lebensgefährtin des mutmaßlichen Täters verdächtigt

Der Materialwert des 1999 gefundenen historischen Schatzes lag bei etwa 1,3 Millionen Euro. Von den Münzen tauchten nach der Festnahme der Verdächtigen im Juli 2023 nur etwa 500 Gramm in eingeschmolzener Form wieder auf.

Ermittelt wird auch gegen die Lebensgefährtin des Hauptverdächtigen. Sie soll nach LKA-Angaben mehrfach angeboten haben, beim Absetzen eingeschmolzenen Goldes zu helfen. Auch soll sie häufiger Bargeld aus krimineller Herkunft von ihrem Freund bekommen haben.

Mit Informationen der AFP.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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