WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    E-Lkw-Ladesäulen: So bremst das Stromnetz die Verkehrswende
    21. Juni 2026
    Was der Raumfahrt-Boom für Bayerns Wirtschaft bedeutet
    21. Juni 2026
    Gehalt der Kollegen erfragen: Was heute geht – und was nicht
    21. Juni 2026
    DB-Konkurrent Italo: Was den Erfolg in Italien ausmacht
    21. Juni 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    „Tooooooor“: Warum jubelt der Nachbar beim WM-Schauen früher?
    20. Juni 2026
    KI regulieren und zugleich KI-Industrie stärken – Geht das?
    17. Juni 2026
    Umstellung für Sparkassenkunden: App S-ID-Check wird eingestellt
    17. Juni 2026
    Neuer Mobilfunk-Anbieter: Mit Wiener Charme und ohne KI-Hotline
    17. Juni 2026
    USA killen die weltbeste KI – was jetzt?
    16. Juni 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Abiturient erfindet KI-System gegen Telefon-Trickbetrug
    22. Juni 2026
    Kurkuma im Check: Wie gesund ist das Trendgewürz wirklich?
    21. Juni 2026
    Sonnencreme für Kinder: Worauf es bei Kauf und Anwendung ankommt
    21. Juni 2026
    Fingernägel: Weiße Flecken oder Rillen – das steckt dahinter
    21. Juni 2026
    Wie erkennt man, ob jemand ertrinkt? Typische Anzeichen
    20. Juni 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Kulturatlas Bayern: Digitale Plattform für Kulturschaffende
    21. Juni 2026
    „Gut genug“: Dank TikTok-Hype auf Platz 1 der Charts
    20. Juni 2026
    Warum wir uns so vor den „Backrooms“ fürchten
    19. Juni 2026
    „Pinocchio“ ist kostenlos: Was als Politiker-Beleidigung galt
    19. Juni 2026
    Nach Kritik: Friedman spricht doch bei Bayreuther Festspielen
    19. Juni 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Eine Postkarte als Vorlage: Zwei Kunstfälscher vor Gericht
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Eine Postkarte als Vorlage: Zwei Kunstfälscher vor Gericht
Kultur

Eine Postkarte als Vorlage: Zwei Kunstfälscher vor Gericht

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 20. Juni 2024 14:58
Von Uta Schröder
Teilen
3 min. Lesezeit
Teilen

 

Zwischen 2014 und 2019 sollen ein 69 und ein 36 Jahre alter Mann aus München in betrügerischer Absicht gefälschte Kunstwerke an Händler und Privatpersonen in ganz Deutschland verkauft und damit einen Schaden von etwa 300 000 Euro verursacht haben: So lautet die Anklage vor dem Landgericht München II, wo seit Mittwoch der Prozess gegen das Vater-Sohn-Duo läuft.

Inhaltsübersicht
Eine alte, weiße Leinwand als MalgrundlageAufgeflogen ist der Handel mit den Fälschungen 2019

Die Fälschungen ahmen Werke der Münchner Spätimpressionisten Leo Putz und Edward Cucuel vom Beginn des 20. Jahrhunderts genauso nach wie abstrakte Werke des Niederländers César Domela. Besonders farbenfrohe Gemälde mit Motiven von schönen Frauen am Wasser von Putz und Cucuel erreichen auf dem Kunstmarkt hohe Preise bis in den sechsstelligen Bereich.

Eine alte, weiße Leinwand als Malgrundlage

Am ersten Prozesstag verweigerten die beiden Angeklagten jede Aussage. Bei der zweiten Verhandlung am heutigen Donnerstag ist eine der „Fälscherinnen“ als erste Zeugin geladen gewesen. Die 42-jährige Künstlerin aus Osteuropa lebt heute in Garmisch. Sie hatte im Jahr 2015 eine Kleinanzeige in die Zeitung setzen lassen: „Akademische Kunstmalerin nimmt Aufträge entgegen“. Daraufhin meldeten sich die beiden Angeklagten bei ihr.

Sie erzählten ihr, dass sie im Auftrag eines Dritten eine Kopie des Gemäldes „Zwei Damen im Kahn“ von Edward Cucuel erstellen lassen sollten. Als Vorlage übergaben sie der Malerin eine alte Postkarte. Später brachten sie ihr als Malgrundlage eine alte, weiße Leinwand, worauf die Künstlerin mit gänzlich modernen Farben ihre Kopie des Cucuel aufbrachte. Als Lohn für ihre zweiwöchige Arbeit erhielt sie 600 Euro. Später wurde das Bild im Internet allerdings für 15.000 Euro an eine Privatperson verkauft, die natürlich im Glauben gelassen worden war, dass es sich um ein Originalwerk von Edward Cucuel handelte.

Aufgeflogen ist der Handel mit den Fälschungen 2019

Das Vater-Sohn-Duo reichte die Fälschungen aber auch bei kleinen, regionalen Auktionshäusern ein oder bei Galerien. Der Hunger nach frischer Ware ist auf dem Kunstmarkt seit dem Boom der letzten Jahrzehnte sehr groß. Die großen, namhaften Auktionshäuser tauchen nicht auf der Liste der Geschädigten auf. Sie untersuchen inzwischen akribisch die Herkunft ihrer Bilder. Außerdem wäre ihnen aufgefallen, dass die Farben frisch und noch nicht trocken gewesen sind.

Aufgeflogen ist der Handel mit den Fälschungen 2019. Ein Händler aus Nordrhein-Westfalen hatte zur Begutachtung der angeblichen Cucuels „Waldlandschaft mit zwei Damen“ und „Die Badenden“ seinen Haus-Restaurator mitgebracht. Und dem ist gleich klar geworden, dass es sich nicht um Originale handeln kann. Die als Zeugin verhörte Malerin hatte sich niemals um einen originalen Pinselstrich bemüht. Und die neuen Farben wären chemisch leicht nachzuweisen gewesen.

Der Prozess vor dem Landgericht München II ist auf acht Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird Ende Juli erwartet.

 

Dir gefällt vielleicht

Kulturatlas Bayern: Digitale Plattform für Kulturschaffende

„Gut genug“: Dank TikTok-Hype auf Platz 1 der Charts

Warum wir uns so vor den „Backrooms“ fürchten

„Pinocchio“ ist kostenlos: Was als Politiker-Beleidigung galt

Nach Kritik: Friedman spricht doch bei Bayreuther Festspielen

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
Vorheriger Artikel Münchner Konzertsaal-Debatte: „Keine Chronologie des Versagens“
Nächster Artikel Kein Geld da: Bund kann Tennet-Stromnetz nicht kaufen
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Abiturient erfindet KI-System gegen Telefon-Trickbetrug
Wissen 22. Juni 2026
Kulturatlas Bayern: Digitale Plattform für Kulturschaffende
Kultur 21. Juni 2026
Kurkuma im Check: Wie gesund ist das Trendgewürz wirklich?
Wissen 21. Juni 2026
Sonnencreme für Kinder: Worauf es bei Kauf und Anwendung ankommt
Wissen 21. Juni 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?