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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Grönland-Streit: Trump schließt erstmals Gewalt aus
Wirtschaft

Grönland-Streit: Trump schließt erstmals Gewalt aus

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 21. Januar 2026 16:49
Von Christin Freitag
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3 min. Lesezeit
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US-Präsident Donald Trump hat militärische Gewalt zur Übernahme Grönlands erstmals ausgeschlossen. „Ich muss keine Gewalt anwenden, ich will keine Gewalt anwenden, ich werde keine Gewalt anwenden“, sagte er den Nato-Partnern in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. „Das ist wahrscheinlich die wichtigste Aussage, die ich gemacht habe, denn die Leute dachten, ich würde Gewalt anwenden“, fügte er hinzu.

Inhaltsübersicht
Trump fordert „sofortige“ Grönland-VerhandlungenWindkraft „größter Betrug der Geschichte“USA „Wirtschafts-Motor des Planeten“Im Video: Trump-Rede in Davos – Experten ordnen ein

Trump fordert „sofortige“ Grönland-Verhandlungen

Trump forderte zugleich „sofortige Verhandlungen“ zum Erwerb Grönlands durch die USA an. Dies bedeute „keine Bedrohung der Nato“, sagte der US-Präsident. „Wir brauchen es für nationale und internationale Sicherheit“, fügte Trump hinzu. 

Nur die USA könnten „dieses riesige Landgebiet, dieses riesige Stück Eis, schützen, erschließen und verbessern“, sagte Trump. „Aus diesem Grund strebe ich sofortige Verhandlungen an, um erneut über den Erwerb Grönlands durch die Vereinigten Staaten zu diskutieren.“

Windkraft „größter Betrug der Geschichte“

In seiner frei gehaltenen Rede sprach Trump mehrfach fälschlich von „Island“ statt von Grönland. Trump nutzte seine Ansprache darüber hinaus für Fundamentalkritik an Europa. Der Kontinent bewege „sich nicht in die richtige Richtung“, kritisierte der US-Präsident vor den versammelten Staats- und Regierungschefs und Wirtschaftsführern. Dies liege unter anderem an „unkontrollierter Massenmigration und endlosen Importen aus dem Ausland“. Europa sei „nicht mehr wiederzuerkennen“.

Trump bescheinigte Europa zudem einen „katastrophalen Zusammenbruch“ der Energieversorgung. Dafür machte er allerdings nicht den russischen Angriffskrieg in der Ukraine verantwortlich, sondern den Ausbau der Windkraft und anderer grüner Energieträger. Der Klimaschutz sei der „größte Betrug der Geschichte“, erklärte der US-Präsident.

USA „Wirtschafts-Motor des Planeten“

Deutschland etwa produziere dadurch deutlich weniger Strom als noch 2017, und die Energiepreise seien massiv gestiegen, sagte Trump weiter. Das sei allerdings „nicht die Schuld des derzeitigen Kanzlers“ Friedrich Merz (CDU), betonte Trump. „Er löst das Problem.“

Die USA hingegen seien nach seinem ersten Amtsjahr wieder zur weltweiten Führungsmacht aufgestiegen, sagte Trump weiter. „Die USA sind der Wirtschafts-Motor des Planeten. Und wenn Amerika boomt, boomt die ganze Welt“, sagte der US-Präsident, der sich in seiner Rede mehrfach selbst lobte.

Im Video: Trump-Rede in Davos – Experten ordnen ein

 

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Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
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