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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Warum der Musikantenknochen schmerzt – und was dahintersteckt
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Warum der Musikantenknochen schmerzt – und was dahintersteckt

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 30. Dezember 2024 08:53
Von Michael Farber
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3 min. Lesezeit
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Sich zu stoßen, ist unangenehm genug, aber wenn es den sogenannten Musikantenknochen am Ellenbogen trifft, hört man sprichwörtlich die „Englein singen“. Kommt er deswegen zu seinem ungewöhnlichen Namen?

Inhaltsübersicht
Der Musikantenknochen ist kein KnochenWarum tut es so weh, sich den Musikantenknochen zu stoßen?Was tun, wenn der Musikantenknochen immer wieder Probleme macht?Wozu ist der Musikantenknochen gut?Wieso heißt der Nerv Musikantenknochen?Im Video: Der Musikantenknochen (ab Minute 15:34)

Der Musikantenknochen ist kein Knochen

Der Begriff „Musikantenknochen“ führt in die Irre, denn es handelt sich dabei nicht um einen Knochen, sondern um den Nervus ulnaris. Dieser Nerv ist einer der drei Hauptnerven im Arm. Er verläuft von der Schulter bis in die Hand.

Warum tut es so weh, sich den Musikantenknochen zu stoßen?

Nerven sind extrem sensibel, wenn man ihnen übel mitspielt. Gerade der Nervus ulnaris ist sehr empfindlich, denn er verläuft am Ellenbogen durch eine Art Rinne, der „Sulcus ulnaris“, ziemlich ungeschützt direkt unter der Haut. Wenn man sich die Stelle stößt, feuert er Signale ab, die unser Gehirn als Schmerz interpretiert. Der Schmerz wird als Kribbeln, Brennen und Unbehagen empfunden, das vom Ellenbogen über den Unterarm bis in die Finger ausstrahlt. Für gewöhnlich lässt diese unangenehme Missempfindung aber schnell wieder nach.

Was tun, wenn der Musikantenknochen immer wieder Probleme macht?

Wenn das Kribbeln oder die Schmerzen häufiger auftreten oder länger anhalten, sollte man dies nicht ignorieren. Eine dauerhafte Reizung des Nervus ulnaris, etwa durch häufiges Abstützen auf den Ellenbogen, kann zu einer Ulnarisneuropathie führen. Diese langfristige Schädigung des Nervs kann die Beweglichkeit der Hand beeinträchtigen.

Oftmals können kleine Änderungen im Alltag helfen: weniger Druck auf den Ellenbogen, regelmäßige Pausen bei Tätigkeiten wie Tippen oder Schreiben, und beim Sport kann ein Ellenbogenschoner nützlich sein. Sollten die Beschwerden dennoch anhalten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. In seltenen Fällen kann eine Operation notwendig sein, um den Nerv zu entlasten.

Wozu ist der Musikantenknochen gut?

Der Nervus ulnaris spielt eine entscheidende Rolle für die Feinmotorik der Hand. Er steuert hauptsächlich die kleinen Muskeln, die präzises Greifen und die Bewegung der Finger ermöglichen. Zudem sorgt er für das Empfinden im kleinen Finger und im äußeren Bereich des Ringfingers. Ohne den Nervus ulnaris wären viele alltägliche Handbewegungen nicht möglich.

Wieso heißt der Nerv Musikantenknochen?

Mit Musik oder Instrumenten hat der Musikantenknochen tatsächlich nichts zu tun. Es gibt verschiedene Theorien zur Herkunft des Namens. Eine davon besagt, dass die Finger nach der Reizung des Nervs zu vibrieren scheinen, was an das Spielen eines Instruments erinnert.

Bei der Benennung dieser empfindlichen Stelle am Ellenbogen beweisen verschiedene Regionen viel Fantasie: So wird der Musikantenknochen auch umgangssprachlich „Mäuschen“ genannt, in England ist es der „funny bone“- lustiger Knochen. In Österreich nennt man ihn das „narrische Bandl“ oder das „närrische Bein“ und in der Schweiz „Narrenbein“.

Im Video: Der Musikantenknochen (ab Minute 15:34)

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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