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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Bilanz zu Filmfestspielen Venedig: Das Kino lebt!
Kultur

Bilanz zu Filmfestspielen Venedig: Das Kino lebt!

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 9. September 2024 09:50
Von Uta Schröder
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5 min. Lesezeit
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Beginnen wir auf der kleinen Laguneninsel Certosa. Dort steht der „Bosco del Cinema“, der Wald des Kinos. Für jeden, der beim Filmfestival einen Goldenen Löwen gewonnen hat, wird ein Baum gepflanzt. Nun gibt es wohl einen zweiten für Pedro Almodóvar. Denn der wurde in Venedig vor fünf Jahren schon mit einem Löwen für das Lebenswerk ausgezeichnet.

Inhaltsübersicht
Annäherung an den TodWagemut verzeiht Nachlässigkeiten

So schön die Idee des „Bosco del Cinema“ ist, so ernüchternd ist die Realität – ob den steigenden Temperaturen geschuldet oder der mangelnden Pflege. Der Wald könnte sinnbildlich für den weltweiten Umgang mit dem Klimawandel stehen: Es gibt viele gute Ideen und Absichtserklärungen, aber tatsächlich ändert sich nichts. Der Baum für den französischen Regisseur Jean-Luc Godard ist eingegangen, der des italienischen Komikers Roberto Benigni existiert noch. Der für Pedro Almodóvar ist nicht auffindbar. Sagt das etwas über den Zustand des Kinos aus? Nein, denn die 81. Filmfestspiele auf dem Lido gestalteten sich so bemerkenswert wie kraftvoll. Das Kino lebt!

Annäherung an den Tod

Pedro Almodóvar, der in ein paar Tagen 75 Jahre alt wird, hat sich auf jeden Fall nochmal neu erfunden. „The Room Next Door“ ist der erste Film, den der spanische Regisseur außerhalb seiner Heimat und in Englisch gedreht hat. In New York. Mit den beiden Hollywoodstars Juliane Moore und Tilda Swinton. Vielleicht hat ihn das ungewohnte Umfeld dazu animiert, seine stilistischen Überhöhungen etwas strenger einzusetzen, etwas konzentrierter – und so kann man sagen: Das Kammerspiel ist das bisher abstrakteste Werk im Almodóvar-Kosmos, eine kluge, auf das Wesentliche reduzierte Annäherung an den Tod, ein Film, in dem es eindrucksvoll um Leben und Sterben geht. Die krebskranke Martha (Tilda Swinton) bittet die alte Freundin Ingrid (Juliane Moore), sie bei ihrem Freitod zu begleiten. Sie hat sich im Darknet eine entsprechende Pille besorgt. Almodóvar forderte in seiner Preisträgerrede Gesetze, die es allen Menschen ermöglichen, selbstbestimmt über ihren Tod zu entscheiden.

Es wird viel geredet, geweint und gelacht in „The Room Next Door“ – und überhaupt scheint dieser Film trotz seines schweren Themas zu schweben. Insofern: Der Goldene Löwe ist absolut verdient! Auch wenn ihn der Newcomer Brady Corbet mit seiner dreieinhalbstündigen Wahnsinnstat „The Brutalist“ über einen jüdischen ungarischen Architekten nach dem Zweiten Weltkrieg genauso hätte bekommen können. Corbet wurde als bester Regisseur ausgezeichnet. Nur. Oder immerhin. Das kann man so oder so sehen.

Wagemut verzeiht Nachlässigkeiten

Den Spezialpreis der Jury erhielt – zu Recht – die georgische Regisseurin Dea Kulumbegashvili für „April“, einen so irritierenden wie spröde soghaft inszenierten Film über eine Gynäkologin, die in der Provinz vergewaltigten oder viel zu jungen Müttern hilft, abzutreiben. Wie fremd wir uns bisweilen selbst und anderen sind, erzählt Kulumbegashvili auf eine entschleunigte und ungemein intensive Art und Weise.

Wenn eine Jury, diesmal unter Vorsitz von Isabelle Huppert, soviel filmischen Wagemut auszeichnet, darf sie sich auch ein paar Nachlässigkeiten oder Kompromisse leisten: etwa den Großen Preis für den bieder inszenierten italienischen Historienfilm „Vermiglio“ von Maura Delpero – oder die Schauspielerpreise für Nicole Kidman in „Babygirl“ und Vincent Lindon für „Jouer avec le feu“. Das eine Mal mag Isabelle Huppert auf ihrem französischen Kollegen bestanden haben, das andere Mal war wohl klar, dass man eine der unzähligen US-Starschauspielerinnen, die sich auf dem Roten Teppich die Klinke in die Hand gaben, auszeichnen müsste.

Im Ausschlussverfahren fiel dann wohl die Wahl auf Nicole Kidman als Unternehmenschefin, die mit einem Praktikanten eine sadomasochistische Beziehung beginnt. Da spielte es dann wohl keine Rolle mehr, dass es sich bei „Babygirl“ um einen ihrer fragwürdigeren Auftritte handelt. Immerhin – viele der auf dem Lido gezeigten Filme sind demnächst regulär zu sehen. Das Kino lebt, während der Film-Wald auf Certosa dringend Hilfe braucht.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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