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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Kultur > Friedlicher Auftakt für „Rock im Park“
Kultur

Friedlicher Auftakt für „Rock im Park“

Uta Schröder
Zuletzt aktualisert 9. Juni 2024 13:09
Von Uta Schröder
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3 min. Lesezeit
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Der Auftakt zum Rockevent „Rock im Park“ auf dem Nürnberger Zeppelinfeld ist friedlich verlaufen. Wie der Sanitätswachdienst in einem ersten Zwischenbericht mitteilte, gab es bis zum Samstagmorgen 34 Hilfsleistungen weniger als im vergangenen Jahr. Dabei sind die Helfer seit Donnerstag, dem Anreisetag, im Einsatz.

Inhaltsübersicht
Abschürfungen und verstauchte KnöchelFleißige Helfer im EinsatzAusnahmezustand am Dutzendteich

Abschürfungen und verstauchte Knöchel

Die Einsatzzentrale „Rock im Park“ wurde bisher 262-mal angerufen und erbrachte 714 „Sanitätsdienstliche Hilfeleistungen“. In 26 Stunden mussten die Sanitäter 22-mal wegen übermäßigem Alkoholkonsum tätig werden. Der Notarzt hatte fünf Einsätze, in 43 Fällen gab es einen Krankentransport ins Klinikum. Schlimmere Verletzungen blieben jedoch aus. Das Durchschnittsalter der Patienten liegt bei 29,7 Jahren.

Fleißige Helfer im Einsatz

Die Hilfsorganisationen haben insgesamt mehr als 670 ehrenamtliche Einsatzkräfte vor Ort, darunter etliche Erstversorgungstrupps sowie fast 30 Fahrzeuge. Die Sanitätsdienste sind erleichtert, dass sie es trotz der Hochwasserlage in Teilen Bayerns geschafft haben, das notwendige Personal zur Verfügung zu stellen.

„Wir waren ja bissl angespannt von der Situation, weil die meisten der Einsatzkräfte mit dem Hochwasser beschäftigt sind. Die sind teilweise wirklich knapp vor Rock im Park wieder eingerückt und sie sind gleich wieder hier. Und nachdem es jetzt nicht sooo stressig ist, sind wir froh, dass die nicht ganz so gefordert sind.“ Notärztin bei „Rock im Park“

Im Einsatz sind Mitarbeitende vom Arbeiter-Samariter- Bund (ASB), Bayerischem Roten Kreuz (BRK), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Johanniter Unfall-Hilfe (JUH) und dem Malteser Hilfsdienst (MHD).

Ausnahmezustand am Dutzendteich

Die Bässe wummerten am Freitagabend vom Zeppelinfeld am Dutzendteich bis in den Stadtteil Altenfurt. An drei Festivaltagen treten 70 Bands auf – darunter am Freitagabend Green Day, am Samstag Wanda und Kraftklub sowie Sonntagabend Die Ärzte. Erstmals ist heuer ein großes Bierzelt mit bayerischen Spezialitäten aufgebaut. Ein Jahrmarkt mit Autoscooter und Kettenkarussell soll die Festivalstimmung unterstützen.

Die Fläche fürs sogenannte Green Camping, also ein umweltbewusstes Camping in einem ruhigeren Umfeld, wurde fast verdoppelt. Der Veranstalter hofft so auch die Müllproblematik in den Griff zu bekommen.

Das Musikfestival hat sich seit 1993 in Nordbayern etabliert und zählt auf eingeschworene Fans. Um den Besucherandrang zu stemmen, wurde in Nürnberg der Öffentliche Nahverkehr verstärkt. Während des Festivals fährt zum Beispiel die Straßenbahnlinie 8 zwischen Hauptbahnhof und Doku-Zentrum im Zehn-Minuten-Takt. Insgesamt werden an den drei Festivaltagen 70.000 Besucher erwartet.

 

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Von Uta Schröder
Uta Schröder ist eine versierte Kulturjournalistin und leitet das Ressort Kultur der WirtschaftsRundschau. Mit ihrem umfassenden Wissen und ihrer Leidenschaft für Kunst und Kultur bietet sie tiefgehende Analysen und spannende Einblicke in die kulturelle Landschaft.
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