WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Warum es so schwer ist, Büros in Wohnungen umzuwandeln
    25. April 2026
    Reformen bei den gesetzlichen Kassen: Jetzt privat versichern?
    24. April 2026
    Schaeffler: Rückenwind durch Rüstung, Raumfahrt und Humanoide
    24. April 2026
    Wärmepumpe oder Öl? Verunsicherung durch neues Heizungsgesetz
    24. April 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    KI-Star Timmy – Was ein Wal mit Internet-Müll zu tun hat
    24. April 2026
    Meta will etwa zehn Prozent der Belegschaft entlassen
    24. April 2026
    Klöckner gehackt – Signal-Accounts im Ziel russischer Angreifer
    23. April 2026
    Razzia bei Telekom und Baustellen-Chaos bei Glasfaserausbau
    23. April 2026
    John Ternus übernimmt Apple – und eine riesige Aufgabe
    21. April 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Reaktorstörfall im Labor: Modulare Kernkraftwerke im Test
    24. April 2026
    Altersgrenze für Social Media – sind Verbote der falsche Weg?
    24. April 2026
    Was hilft wirklich gegen hohe Benzinpreise?
    23. April 2026
    Änderungen beim Hautkrebs-Screening: Was gilt, was soll kommen?
    23. April 2026
    Dinosaurier: Neue Art in Patagonien entdeckt
    23. April 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    40 Jahre nach der Katastrophe: Das Atomunglück in Tschernobyl
    26. April 2026
    Gegen den Zeitgeist: Der Illustrator Michael Mathias Prechtl
    26. April 2026
    Klaus Kinski und Werner Herzog: Was geschah wirklich?
    25. April 2026
    „Der Teufel trägt Prada 2“: Wie sich die Modewelt verändert hat
    25. April 2026
    Listening Bars: Darf man da wirklich nicht sprechen?
    25. April 2026
  • Lesezeichen
Gerade: Schweinfurt will chinesischen E-Auto-Hersteller XPENG anlocken
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > Schweinfurt will chinesischen E-Auto-Hersteller XPENG anlocken
Wirtschaft

Schweinfurt will chinesischen E-Auto-Hersteller XPENG anlocken

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 3. September 2024 13:57
Von Christin Freitag
Teilen
4 min. Lesezeit
Teilen

 

Seit Monaten kriselt es am Industriestandort Schweinfurt. Mehrere Unternehmen haben angekündigt, Stellen abzubauen. Allein bei dem Automobil-Zulieferer ZF drohen Tausende Streichungen. Die Stadt Schweinfurt will dieser Entwicklung gegensteuern. Im Ferienausschuss hat der Stadtrat daher beschlossen, sich um die Ansiedlung des chinesischen Elektroauto-Herstellers XPENG zu bemühen. Der Beschluss erfolgte einstimmig.

Inhaltsübersicht
Oberbürgermeister hofft auf neue ArbeitsplätzeAntrag der Grünen ging Abstimmung vorausIG Metall befürchtet Stellenstreichungen bei ZFWeniger Arbeitsplätze auch bei SKFAngespannte Lage auch bei Schaeffler und Bosch Rexroth

Oberbürgermeister hofft auf neue Arbeitsplätze

„Wir können jedem Investor – vor allem auch für Produktion – eine Stadt bieten, die sehr industrieaffin ist, die über eine sehr gute Verkehrsinfrastruktur verfügt“, sagte Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU). Aufgrund des Stellenabbaus in einigen Industrie-Unternehmen gebe es in Schweinfurt verfügbare Arbeitskräfte.

„Wir sind als Industriestandort darauf angewiesen, dass hier produziert wird, dass Menschen hier Arbeit finden und dass letztendlich auch Gewerbesteuer gezahlt wird – eine unserer Haupteinnahmequellen“, sagt Oberbürgermeister Remelé. Diese Einnahmequelle sei zum Teil weggebrochen. Somit sei jeder Investor willkommen, der gute Arbeitsplätze schafft.

Oberbürgermeister Remelé kündigte im Interview mit BR24 an, dass die Stadt nun mit „Invest in Bavaria“ in Kontakt treten werde, der Ansiedlungsagentur des Freistaats Bayern. Sie betreibt weltweit Standortmarketing für den Wirtschaftsstandort Bayern und betreut internationale Unternehmen, die sich in Bayern ansiedeln wollen. Man werde ermitteln, wie konkret die Ansiedlungspläne von XPENG sind und welchen Flächenbedarf das Unternehmen hat.

Antrag der Grünen ging Abstimmung voraus

Der Entscheidung ging ein Antrag des Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Schweinfurter Stadtrat, Holger Laschka, voraus. Darin hatte Laschka gefordert, dass die Stadt aktiv auf die Bayerische Staatsregierung zugehen soll, um Unterstützung zu erhalten. Laut Laschka wurde vergangene Woche bekannt, dass sich XPENG um einen Produktionsstandort in Europa bemühe.

Das Unternehmen zähle zu den jungen, aufstrebenden Automobilherstellern Chinas. Es sei eine strategische Partnerschaft mit Volkswagen eingegangen. Deshalb sei ein Produktionsstandort in Deutschland naheliegend. Gleichzeitig hat VW einen Sparkurs angekündigt. Der Wolfsburger Autobauer schließt nicht mehr aus, dass Standorte in Deutschland geschlossen werden.

Schweinfurt aber könne mit seinen vorhandenen Automobilzuliefer-Betrieben und dem Know-how der hiesigen Facharbeiter und Ingenieure ein attraktiver Standort für XPENG sein, so Laschka. Den aktuellen regionalen Strukturproblemen im industriellen Bereich könnte mit einer Ansiedelung von XPENG begegnet werden.

IG Metall befürchtet Stellenstreichungen bei ZF

Die IG Metall befürchtet, dass bei den Schweinfurter Großunternehmen langfristig viele Stellen gestrichen werden. Für den Automobil-Zulieferer ZF geht die Gewerkschaft bis Ende 2028 von zwischen 2.000 und 3.000 Arbeitsplätzen aus, die abgebaut werden sollen. ZF hatte bereits in der Vergangenheit angekündigt, bis zum Jahresende 380 befristete Arbeitsplätze nicht verlängern zu wollen.

Weniger Arbeitsplätze auch bei SKF

Beim Wälzlagerunternehmen SKF am Standort Schweinfurt ging der Betriebsratsvorsitzende Norbert Völkl im März davon aus, dass Ende 2025 etwa 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weniger beschäftigt sein werden, als noch vor etwa zwei Jahren. Das Unternehmen bestätigte im März auf Anfrage von BR24, dass der Personalstamm zuletzt noch bei rund 4.000 Mitarbeitern lag, im Augenblick bei rund 3.500 liegt und Ende 2025 voraussichtlich den Stand von rund 3.000 erreichen werde. Der Stellenabbau solle ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen.

Angespannte Lage auch bei Schaeffler und Bosch Rexroth

Und auch bei Schaeffler und bei Bosch Rexroth ist die Lage angespannt: Laut IG Metall soll die Arbeitszeit von rund 2.000 indirekt Beschäftigten bei Schaeffler am Standort Schweinfurt für ein Jahr auf 30 Stunden in der Woche absenken. Als Gründe nennt das Unternehmen die schwache Auftragslage im Industriegeschäft, insbesondere im Bereich der Windkraft.

Das Unternehmen Bosch Rexroth mit Sitz in Lohr am Main will nach Recherchen von BR24 an seinen Standorten Schweinfurt und Volkach bis Ende 2028 bis zu 240 Arbeitsplätze sozialverträglich abbauen.

 

Dir gefällt vielleicht

Warum es so schwer ist, Büros in Wohnungen umzuwandeln

Reformen bei den gesetzlichen Kassen: Jetzt privat versichern?

Schaeffler: Rückenwind durch Rüstung, Raumfahrt und Humanoide

Wärmepumpe oder Öl? Verunsicherung durch neues Heizungsgesetz

Schwarz-Rot will Einkommensteuer reformieren – aber wie?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Wenn’s blitzt und kracht: 2024 nicht mehr Gewitter als üblich
Nächster Artikel Audi feiert 75-jähriges Bestehen: „Herz schlägt in Ingolstadt“
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

40 Jahre nach der Katastrophe: Das Atomunglück in Tschernobyl
Kultur 26. April 2026
Gegen den Zeitgeist: Der Illustrator Michael Mathias Prechtl
Kultur 26. April 2026
Klaus Kinski und Werner Herzog: Was geschah wirklich?
Kultur 25. April 2026
Warum es so schwer ist, Büros in Wohnungen umzuwandeln
Wirtschaft 25. April 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?