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WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wissen > Allergie: Auch jetzt sind Pollen und Allergene noch aktiv
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Allergie: Auch jetzt sind Pollen und Allergene noch aktiv

Michael Farber
Zuletzt aktualisert 4. September 2024 16:01
Von Michael Farber
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4 min. Lesezeit
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Viele denken bei einer Allergie an den klassischen Heuschnupfen – also an eine Allergie gegen Pollen. Als Hauptsaison gelten Frühjahr und Sommer. Aber „[…] der Klimawandel feuert Allergien noch weiter an. Erstens, die Pollensaison wird durch den Klimawandel länger. Und: Es fliegen mehr Pollen pro Tag, und die Pollen werden aggressiver, sagte Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin der Umweltmedizin am Uniklinikum Augsburg, anlässlich des Weltklimagipfels 2022.

Inhaltsübersicht
Was blüht im Herbst?Ambrosia – Gefahr für die GesundheitSchimmelpilze im Herbstlaub als möglicher AllergieauslöserSymptome nach Gartenarbeit oder Spaziergängen?So vermeiden Sie Kontakt mit Schimmelpilzen

Die Pollenflugzeit und damit die Leidenszeit von Allergikern verlängert sich also. Überaus milde Vorfrühlingstemperaturen und ungewöhnliche warme Winter sorgen für einen fast ganzjährigen Pollenflug“, schreibt der Deutsche Allergie- und Asthmabund auf seiner Webseite.

Was blüht im Herbst?

Je nachdem, worauf man allergisch reagiert, ist im Herbst also für mache Allergiker noch lange nicht Schluss mit ihrer Leidenszeit. Zwar sinken dann die Temperaturen und die Tage werden kürzer, aber trotzdem sind auch dann noch einige Allergene unterwegs. Die Pollen von Traubenkraut, Beifuß, Brennnessel, Wegerich und die von Gräsern können sogar bis in den November fliegen.

Ambrosia – Gefahr für die Gesundheit

Besonderer Schrecken für Allergiker ist die Ambrosia-Pflanze, die von Ende Juli bis Oktober blüht. Ambrosia-Pollen sind besonders aggressiv und reizen damit nicht nur Allergiker. Der Kontakt mit der Pflanze kann zu Asthma oder Kreuzallergien mit Bananen und Melonen führen.

Allergiker sollten sich vorab immer informieren, wie die Pollenbelastung für „ihre“ Pollen gerade ist, wenn sie etwas im Freien unternehmen wollen. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat eine Seite eingerichtet, die den aktuellen Pollenflug in 3-Stunden-Intervallen für ganz Bayern zeigt. Auch der Pollenflugkalender des Deutschen Wetterdienstes bietet alle wichtigen Infos für Allergiker.

Schimmelpilze im Herbstlaub als möglicher Allergieauslöser

Grundsätzlich ist die Pollenbelastung in der Luft im Herbst geringer als im Frühling oder Sommer. Deswegen suchen Allergie-Forscher nach weiteren Auslösern für Allergien im Herbst. Im Verdacht stehen auch trockene Herbstblätter, in denen Allergene vorkommen – wie zum Beispiel Schimmelpilze. Schimmel gehört neben Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaaren zu den häufigsten Auslösern einer Allergie.

Symptome nach Gartenarbeit oder Spaziergängen?

Haben Sie nach Aktivitäten im Garten Symptome wie Atembeschwerden, Husten, tränende Augen, Niesen oder sogar Asthma-Anfälle? Dann sollten Sie sich auf eine Schimmelpilzallergie testen lassen.

Schimmelpilze gedeihen dort, wo organisches Material und Feuchtigkeit vorkommen. Sie blühen nicht nur in der Wohnung, zum Beispiel auf Dachböden, in Kellern oder Bädern, so die Ärzte-Zeitung, sondern kommen im Herbst auch vermehrt im Freien vor. Schimmelpilze gedeihen im Erdboden, auf Blättern oder in rottendem Holz. Sie vermehren sich, indem sie winzige Sporen ausbilden, die ähnlich wie Pollen in der Luft schweben. Bei Aktivitäten im Garten werden die Sporen aufgewirbelt und eingeatmet. Feuchte Herbstluft steigert zudem die Freisetzung der Sporen.

Die American Academy of Allergy, Asthma and Immunology (AAAAI) aus Milwaukee gibt einige Tipps, wie man den Kontakt zu Schimmelpilzen reduzieren kann.

So vermeiden Sie Kontakt mit Schimmelpilzen

  • Verzichten Sie darauf, im Garten den Rasen zu mähen, das Laub zu Haufen zu rechen oder Laubbläser zu benutzen. Sie wirbeln nicht nur Laub auf, sondern auch jede Menge Staub von getrocknetem Tierkot, Pollen, Bakterien und Schimmelpilzsporen. Wenn sich der Umgang mit Laub nicht vermeiden lässt, schützt eine Maske vor dem Einatmen der Allergene.
  • Herbstliche Waldspaziergänge durch raschelnde Laubhaufen sind tabu.
  • Auch Komposthaufen sind eine Quelle für Schimmelpilzsporen. Deswegen sollten sie möglichst weit entfernt vom Haus stehen.
  • Ein Tipp, der für alle Arten von Pollenallergikern gilt: Wäsche nicht draußen an der Leine trocknen. Dort setzen sich Pollen und Sporen fest.
  • Holz für den Kamin nicht im Haus lagern.
  • Im Haus gilt: Achten Sie darauf, Ihre Pflanzen nicht zu überwässern, denn die feuchte Erde ist ein Eldorado für Schimmelpilze.

 

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Von Michael Farber
Michael Farber ist ein erfahrener Journalist, der das Ressort Wissen der WirtschaftsRundschau leitet. Mit seiner Expertise in Wissenschaft und Technologie berichtet er über die neuesten Entwicklungen und Entdeckungen und bietet den Lesern spannende Einblicke in komplexe Themen.
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