WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
  • Home
  • Wirtschaft
    Wirtschaft
    Die Kategorie „Wirtschaft“ in der WirtschaftsRundschau bietet umfassende Berichterstattung und Analysen zu nationalen und internationalen Wirtschaftsthemen. Hier finden Leser aktuelle Informationen zu Finanzmärkten, Unternehmensentwicklungen, Wirtschaftspolitik…
    Mehr laden
    Top Schlagzeilen
    Börsen-Ticker: DAX verliert, im Fokus Douglas und Aroundtown
    29. Mai 2024
    Nächste Förderrunde für Heizungstausch gestartet
    29. Mai 2024
    Unternehmen in Schieflage: Stadt Kelheim hilft Faserhersteller
    29. Mai 2024
    Neuste Schlagzeilen
    Unbemannte Panzer und Drohnen – Wie automatisiert ist der Krieg?
    15. Juni 2026
    Bayerns Luft- und Raumfahrtfirmen nutzen ILA als Catwalk
    15. Juni 2026
    Rentenreform: Wie funktioniert eigentlich die Mütterrente?
    15. Juni 2026
    Was verdient ein Kraftwerker – Lohnt sich das?
    15. Juni 2026
  • Netzwelt
    NetzweltMehr laden
    Umstellung für Sparkassenkunden: App S-ID-Check wird eingestellt
    14. Juni 2026
    KI-Song über Wal Timmy wird zum Hit – schafft er es zur Wiesn?
    13. Juni 2026
    Steam: Ermittlungen wegen Lücken im Beschwerdemanagement
    13. Juni 2026
    Von Krebs bis Schlaganfall: KI macht Medizin-Durchbrüche möglich
    13. Juni 2026
    Auf Anordnung der US-Regierung: Anthropic sperrt Top-KI-Modell
    13. Juni 2026
  • Wissen
    WissenMehr laden
    Simssee: Besseres Wasser durch schonende Landwirtschaft
    15. Juni 2026
    Warum Bergsportler ein höheres Hautkrebsrisiko haben
    15. Juni 2026
    Warum Vögel gegen Fenster fliegen und was dagegen hilft
    14. Juni 2026
    Wie erkennt man Narzissmus in Beziehungen?
    14. Juni 2026
    Sonnencreme: Was schützt Kinder und was ist schädlich?
    14. Juni 2026
  • Kultur
    KulturMehr laden
    Toxic positivity auf Social Media: Wenn Optimismus krank macht
    15. Juni 2026
    „Erholen uns schnell“: Ist Putin mit „Kriegswende“ konfrontiert?
    15. Juni 2026
    Die „Hölle“ im Kloster: Wo einst verbotene Bücher lagerten
    14. Juni 2026
    Warum man den Sportis zum neuen Album nur gratulieren kann
    14. Juni 2026
    Kicken an der Basis: Darum sind Bolzplätze Kulturerbe
    14. Juni 2026
  • Lesezeichen
Gerade: E-Autos fördern oder Verbrenner? Diskussion vor dem Autogipfel
Teilen
Benachrichtigungen
Schriftgröße ändernAa
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
Schriftgröße ändernAa
  • Wirtschaft
  • Wissen
  • Kultur
  • Netzwelt
  • Home
  • Wirtschaft
  • Netzwelt
  • Wissen
  • Kultur
  • Lesezeichen
WirtschaftsRundschau > Nachrichten > Wirtschaft > E-Autos fördern oder Verbrenner? Diskussion vor dem Autogipfel
Wirtschaft

E-Autos fördern oder Verbrenner? Diskussion vor dem Autogipfel

Christin Freitag
Zuletzt aktualisert 23. September 2024 07:56
Von Christin Freitag
Teilen
5 min. Lesezeit
Teilen

 

Vor dem morgigen Autogipfel, einer Videoschalte von Branchenvertretern mit Wirtschaftsminister Habeck, mehren sich die Vorschläge, wie der Staat der schwächelnden deutschen Autoindustrie helfen soll.

Inhaltsübersicht
SPD-Wirtschaftspolitiker wollen „Abwrackprämie 2.0“Habeck und IG Metall für Förderung ohne Abwrack-VerpflichtungUnion für Lockerung der europäischen SchadstoffregelnDie Autoindustrie in Deutschland verdient weniger als gewohntFDP warnt vor „Subventionsgipfel“

SPD-Wirtschaftspolitiker wollen „Abwrackprämie 2.0“

Teile der SPD setzen auf Sofortmaßnahmen, unter anderem auf eine neue „Abwrackprämie 2.0“. Wer seinen Verbrenner ausrangiert und ein neues E-Auto kauft, soll einen Bonus von 6.000 Euro bekommen, heißt es einem Papier von SPD-Wirtschaftspolitikern. Für den Kauf eines gebrauchten E-Autos soll es dann 3.000 Euro geben. Weitere Vorschläge sind ein staatlicher Zuschlag zum E-Auto-Leasing für Menschen mit kleinen oder mittleren Einkommen und eine Förderung für private Ladeboxen, Speicher und für Ladesäulen. In der Wirtschaftskrise 2009 hatte Deutschland schon einmal mit einer Prämie den Austausch von Autos gefördert. Damals wurde der Begriff „Abwrackprämie“ geprägt.

Habeck und IG Metall für Förderung ohne Abwrack-Verpflichtung

Mehrere Verbände, die Gewerkschaft IG Metall sowie Bundeswirtschaftsminister Habeck wollen eine Förderung von E-Autos, ohne das mit einem verpflichtenden Abwracken von Benzin- oder Dieselautos in Verbindung zu bringen. Unterschiede gibt es im Detail.

Habeck hatte bei seinem Besuch des Volkswagen-Werks in Emden diese Woche davon gesprochen, dass die Bundesregierung bereits steuerliche Anreize für E-Autos als Dienstwagen plane. Die Umweltorganisation Greenpeace fordert nun, „statt einer ungerechten und ökologisch schädlichen Förderung von Dienstwagen sollte der Wirtschaftsminister eine Prämie für kleine, sparsame E-Autos bis maximal 30.000 Euro auflegen“. Diese solle mit einer Neuzulassungssteuer für schwere Verbrenner gegenfinanziert werden.

Die Gewerkschaft IG Metall dagegen unterstützt laut Funke-Zeitungen die angekündigte Sonderabschreibung der Bundesregierung für e-Dienstwagen als „sinnvollen ersten Schritt“. Sie fordert aber ein ganzes Maßnahmenpaket, um den Absatz von E-Autos anzukurbeln. Das würde den Herstellern und den Zulieferern, die ja schon Milliarden in die E-Mobilität investiert haben, helfen und so Arbeitsplätze sichern, erklärte ein Sprecher der IG Metall gegenüber der Bild am Sonntag. Sozial und ökologisch orientierte Verbände wie der VCD forderten eine „sozial gestaffelte Kaufprämie“.

Union für Lockerung der europäischen Schadstoffregeln

Der Vizevorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Lange, hat sich für finanzielle Entlastungen und Erleichterungen bei den europäischen Schadstoffgrenzwerten für Autos ausgesprochen. Auch der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei, Weber, will drohende Strafzahlungen für Autobauer bei den geplanten strengeren Flottenvorgaben beim CO2-Ausstoß aussetzen. „Wenn zehntausende von Arbeitsplätzen wackeln, dann ist keine Zeit für Bußgeldzahlungen“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“.

Die EU will die „Flottenziele“ für den Ausstoß von Kohlendioxid durch Benzin- und Dieselautos verschärfen. Bei zu viel ausgestoßenem CO2 drohen Herstellern Strafzahlungen. Das soll sie zum Umstieg auf Elektromobilität bringen, die als weniger klimaschädlich gilt.

Auch Mercedes-Chef Källenius will ein Entgegenkommen der Politik. „Wir müssen über die CO2-Regulierung in Europa reden“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Die Autoindustrie in Deutschland verdient weniger als gewohnt

Die deutsche Autoindustrie hat es nicht geschafft, günstige E-Autos auf den Markt zu bringen. Auf dem wichtigen Absatzmarkt in China kaufen die Kunden lieber die billigeren Modelle von chinesischen Firmen. Auch in Deutschland wurden zuletzt deutlich weniger E-Autos neu zugelassen. Laut Kraftfahrt-Bundesamt waren es heuer im August 27.024 und damit rund 69 Prozent weniger als im August letzten Jahres mit 86.649 Neuzulassungen. Zwischenzeitlich wurde die Kaufprämie für E-Autos gestrichen. Außerdem hapert es hierzulande an der Ausstattung mit Ladesäulen und -boxen. Die Folge: Die deutschen Autofirmen, die zuletzt in Elektromobilität investiert hatten, klagen über weniger Gewinn. Der größte Player, Volkswagen, hob seine jahrzehntealte Jobgarantie auf.

FDP warnt vor „Subventionsgipfel“

Vor dem Autogipfel warnte der FDP-Fraktionsvize Köhler, „der Versuch, die Probleme einzelner Unternehmen mit Steuergeld zuzuschütten, wäre zum Scheitern verurteilt“. Auch Bundeswirtschaftsminister Habeck hatte am Freitag dem VW-Konzern zwar politische Unterstützung zugesagt, aber auch betont: „Der Großteil der Aufgaben wird von Volkswagen selbst gelöst werden müssen“.

Mit Material von dpa, Reuters und AFP

 

Dir gefällt vielleicht

Unbemannte Panzer und Drohnen – Wie automatisiert ist der Krieg?

Bayerns Luft- und Raumfahrtfirmen nutzen ILA als Catwalk

Rentenreform: Wie funktioniert eigentlich die Mütterrente?

Was verdient ein Kraftwerker – Lohnt sich das?

Opfer von Gewalt und Terror: Wer hilft bei Langzeitfolgen?

Diesen Artikel teilen
Facebook Twitter Whatsapp Whatsapp Link kopieren Drucken
Was denken Sie?
Liebe0
Traurig0
Glücklich0
Wütend0
Avatar-Foto
Von Christin Freitag
Follow:
Christin Freitag ist eine erfahrene Wirtschaftsjournalistin und Analystin, die sich auf Finanzmärkte, Unternehmensstrategien und Wirtschaftspolitik spezialisiert hat. Mit über 10 Jahren Erfahrung liefert sie fundierte Analysen und tiefgehende Einblicke für die Leser der WirtschaftsRundschau.
Vorheriger Artikel Wie gut ist das inklusive Sportangebot in Bayern?
Nächster Artikel Verkehrsminister beraten: Wie teuer wird das Deutschlandticket?
Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Letzte Beiträge

Toxic positivity auf Social Media: Wenn Optimismus krank macht
Kultur 15. Juni 2026
„Erholen uns schnell“: Ist Putin mit „Kriegswende“ konfrontiert?
Kultur 15. Juni 2026
Simssee: Besseres Wasser durch schonende Landwirtschaft
Wissen 15. Juni 2026
Unbemannte Panzer und Drohnen – Wie automatisiert ist der Krieg?
Wirtschaft 15. Juni 2026
WirtschaftsRundschauWirtschaftsRundschau
© 1984-2025 WirtschaftsRundschau. Alle Rechte vorbehalten.
  • Meine Lesezeichen
  • Kontakt
  • Datenschutz
Welcome Back!

Sign in to your account


Lost your password?